2012 will Toyota neue Hybrid- und Elektroautos auf den Markt bringen. Bei den Hybridfahrzeugen handelt es sich um eine neue Version des Prius sowie um sechs neue Modelle. Im kommenden Monat stellt Toyota ein zusammen mit Tesla Motors entwickeltes Elektroauto vor.
Alte Kunstform auf modern getrimmt: In der Oper Death and the Powers spielt Technik ein große Rolle. US-Komponist Tod Machover lässt unter anderem einen Chor von Robotern durch die Handlung führen. Die Oper handelt von einem uralten Menschheitstraum, der durch Technik wahr werden soll.
Google zeigt einen neuen Ansatz, um das Seitenverhältnis von Videos ohne schwarze Balken, abgeschnittene Seiten oder unförmig gestreckte beziehungsweise gestauchte Objekte anzupassen. So soll Youtube künftig genau für den jeweiligen Bildschirm passende Videos ausliefern können, ganz gleich ob diese im Format 16:9 oder 4:3 vorliegen.
Fujitsu hat ein Ladegerät konstruiert, mit dem mobile Geräte drahtlos geladen werden können. Das Unternehmen nutzt magnetische Resonanz, weil damit elektrische Energie über mehrere Meter übertragen werden kann und ein Sender mehrere Geräte gleichzeitig laden kann.
Wissenschaftler in den USA haben eine künstliche Haut für Roboter entwickelt. Sie soll einem Roboter ein ähnliches Empfindungsvermögen geben, wie es der Mensch hat. So soll ein Roboter seinen Griff kontrollieren und auch zerbrechliche Gegenstände anfassen können, ohne sie kaputt zu machen.
Australische Wissenschaftler haben einen Laserstrahl so manipuliert, dass er wie ein Traktorstrahl wirkt. Damit haben sie winzige Partikel anderthalb Meter weit transportiert. Der Traktorstrahl ist zwar nicht für den Weltraum geeignet, aber es gebe dafür eine Reihe nützlicher Anwendungen auf der Erde.
US-Soldaten könnten künftig ferngesteuert werden: Ein US-Wissenschaftler hat ein System entwickelt, mit dem er per Ultraschall das Gehirn von Menschen manipulieren will. Der Ultraschallgeber soll in den Helm der Soldaten integriert werden.
Ein Robotikforscher hat sich für Microsoft Surface kurzerhand einen virtuellen Joystick programmiert. Ein Video zeigt, wie er damit Portal und den MS Flugsimulator steuert.
Der nächste Elektro-Kleinwagen wird angekündigt: Hyundai will 2012 eine elektrisch betriebene Version des i10 auf den Markt bringen. Ein Pilotprojekt mit 30 Blue Ons soll im kommenden Monat in Südkorea anlaufen.
Forscher in den USA haben Robotern beigebracht, ihresgleichen zu täuschen und sich vor ihnen zu verstecken: Ein Roboter, der von einem anderen verfolgt wurde, lockte diesen auf einer falschen Fährte von seinem Unterschlupf weg.
Ende kommenden Jahres will das US-Unternehmen Terrafugia einen Hybrid aus Auto und Flugzeug auf den Markt bringen. Das fliegende Auto mit der Bezeichnung Transition soll zunächst in einer Kleinserie auf den Markt kommen und zwischen 200.000 und 250.000 US-Dollar kosten.
US-Wissenschaftler haben ein System entwickelt, das einen Raum im Durchgehen erfasst und aus den Daten ein 3D-Modell davon erstellt. Das System ist tragbar und sieht aus wie ein etwas unhandlicher Rucksack.
Willow Garage hat den Verkauf des bierholenden Personal Robot 2 (PR2) gestartet. Ob nach dem Kauf des Roboters noch Geld fürs Bier übrig bleibt, ist indes fraglich: Ein PR2 soll 400.000 US-Dollar kosten.
US-Wissenschaftlern ist gelungen, Wörter anhand von Signalen des Sprachzentrums im Gehirn zu erkennen. Das System könnte es stark gelähmten Patienten künftig ermöglichen, zu kommunizieren.
Ifa 2010 Gestensteuerungssysteme sind nicht ganz neu. Aber die Art und Weise, wie das norwegische Unternehmen Elliptic Labs diese umsetzt, ist ungewöhnlich: nicht mit einer Kamera, sondern mit Lautsprecher und Mikrofonen.
Ifa 2010 Studenten werden künftig unter Umständen mit Hilfe der Cryengine 3 lernen. Zu diesem Zweck verteilt Crytek seine aktuelle Grafikengine an Hochschulen in Deutschland gratis.
Ifa 2010 Der Windoro von Illshim Global ist ein Roboter, der Fenster automatisch putzen kann. Das zweiteilige Gerät hält sich per Magnet am Fenster fest.
Die Darpa will ein Überwachungssystem entwickeln lassen, das Spione in Behörden oder beim Militär entlarvt. So soll verhindert werden, dass geheime Daten an Organisationen wie Wikileaks gegeben werden.
Bislang versteht man unter digitalen Büchern Texte, die nicht auf Papier gedruckt werden, sondern in elektronischer Form vorliegen, damit sie auf einem E-Book-Reader gelesen werden können. Der US-Autor Neal Stephenson arbeitet an einem digitalen Roman, der kapitelweise zunächst im Internet erscheinen soll. Die Leser sind eingeladen, sich an der Entstehung des Werks zu beteiligen.
Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik hat ein Überwachungssystem entwickelt, das dem menschlichen Wahrnehmungssystem nachempfunden ist. Es kann eine Szenerie, etwa in einem Fußballstadion, analysieren und darin besondere Ereignisse erkennen.
Vor 25 Jahren entdeckten Forscher das Wrack des 1912 gesunkenen Passagierschiffes Titanic. Derzeit findet eine neue Expedition zu dem Schiff statt: Tauchroboter nehmen die Titanic mit modernster 2D- und 3D-Kameratechnik auf. Ziel ist, die gesamte Fundstelle, die sich über mehrere Quadratkilometer erstreckt, zu dokumentieren.
Die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter wird effizienter, wenn der Roboter in der Lage ist, mitzudenken und auf eine Handlung des Menschen unmittelbar zu reagieren. Zwei Wissenschaftler aus Bayreuth haben einen Algorithmus entwickelt, der eine solche Intentionserkennung ermöglicht.
Die zögerliche Verbreitung von Elektroautos hat einen simplen Grund: Bisher schaffen E-Autos nur wenig mehr als 100 Kilometer, bevor sie zum Nachladen der Batterien an die Steckdose müssen.
Wissenschaftlern in den USA ist es gelungen, das Konstruktionsprinzip eines Echsenfußes nachzubilden. Das ermöglicht es einem Roboter, an einer Glasfläche hochzulaufen. Als Nächstes wollen die Wissenschaftler das auch Menschen ermöglichen.
Zwei Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart hat Amazon die ersten Geräte der neuen Kindle-Generation verschickt. Der E-Book-Reader hat sich laut dem Onlinehändler in den vergangenen vier Wochen besser verkauft als jedes andere Produkt.
Eine von IBM entwickelte OCR-Software setzt auf die Hilfe der Nutzer bei der Erkennung von alten Schrifttypen. Das System wird eingesetzt, um die Bestände von europäischen Bibliotheken zu digitalisieren.
Dieser Roboter ist wirklich vielseitig: Er kann schon Billard spielen und Bier holen, den Tisch abräumen und Handtücher falten. Jetzt haben US-Wissenschaftler dem PR2 beigebracht, Socken zusammenzulegen.
Die Fähigkeit zu riechen könnte die Beziehung zwischen Menschen und Robotern vertiefen, glauben Wissenschaftler aus Japan. Sie haben einen Sensor entwickelt, der einem Roboter einen sehr feinen Geruchssinn verleiht.
Peugeot stellt im Oktober auf der Automesse in Paris ein Hybridauto mit Dieselmotor vor. Das Auto kann in verschiedenen Modi fahren: elektrisch, mit wechselndem oder mit kombiniertem Antrieb.
Zusammen mit der finnischen Universität von Oulu haben Intel und Nokia ihr erstes gemeinsames Forschungszentrum gegründet. Gemeinsam sollen neue mobile Anwendungsszenarien entwickelt werden, was auch Experimente mit neuen Userinterfaces einschließt.
Seti-Astronom Seth Shostak ist der Überzeugung, dass die Chance größer ist, Signale von außerirdischen Maschinen zu empfangen als von biologischen Lebensformen. Er empfiehlt deshalb, auch in anderen Regionen des Universums nach außerirdischer Intelligenz zu suchen.
Elektromobilität erfordert die Einrichtung einer neuen Infrastruktur. In Finnland wird derzeit geprüft, ob eine im Bau befindliche Autobahn mit Ladestationen für Elektroautos und anderer umweltfreundlicher Technik ausgestattet werden soll.
Was AMDs ehemalige Fertigungsabteilung, Globalfoundries, seit einem Jahr anstrebt, soll nach unbestätigten Berichten jetzt klappen: Die nächste Strukturbreite der ATI-Grafikprozessoren soll nicht mehr oder nur teilweise bei TSMC hergestellt werden.
Willow Garage will seinen Personal Robot 2 (PR2) in Kürze auf den Markt bringen. Der Roboter kann unter anderem Bier holen und Billard spielen. Was der Roboter kosten soll, hat das US-Unternehmen noch nicht verraten.
Künftig könnten Sensoren im Körper frühzeitig Krankheiten erkennen oder den Blutzuckerwert messen. Die Sensoren bestehen aus Seide und einem Metamaterial aus Gold. Sie empfangen Terahertzwellen, die Hinweise auf Vorgänge im Körper geben.
Auf einer Fachtagung hat Toshiba den ersten Prototyp einer Festplatte mit Patterned Media (BPM) vorgestellt. Das Medium erreicht eine Datendichte von 2,5 Terabit pro Quadratzoll, rund fünfmal so viel wie aktuelle Festplatten. Schon in drei Jahren rechnet Toshiba mit ersten Geräten.
Eine neue Software für Mobiltelefone soll helfen, Unfälle mit Fußgängern zu vermeiden. Die Sensoren des Mobiltelefons ermitteln, wie schnell und in welche Richtung sich ein Fußgänger bewegt. Das Gerät sendet diese Informationen an Autos in der Umgebung, deren Fahrer dann auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden.
Die Deutsche Bahn will für ihre Autovermietung DB Carsharing verstärkt Elektroautos anschaffen. Bis Mitte 2011 soll jedes zehnte Carsharing-Auto einen Elektroantrieb haben. Außerdem will die Bahn mit Autoherstellern kooperieren, die ebenfalls auf Autovermietung setzen.
Elektroautos aus Indien auf Europas Straßen - das soll in Kürze wahr werden. Der indische Autohersteller Tata Motors will in den kommenden Monaten gleich zwei Elektroautos, einen kleinen Pkw und einen Lieferwagen, in Großbritannien und Skandinavien auf den Markt bringen.
Ein Salzsee, der im Sommer austrocknet und eine riesige weiße Fläche bildet, soll künftig Satellitenkameras zum Weißabgleich dienen. Dazu vermessen Wissenschaftler derzeit den See im zentralanatolischen Hochland.
Precious ist nicht irgendein Fahrrad: Es nimmt seine Umwelt wahr, hat Gefühle und teilt diese auch mit. Derzeit reist das Fahrrad von seiner Heimat New York aus nach Westen zum Pazifik. Wie es dem Fahrrad auf der Langstrecke geht, können Nutzer auf einer eigens eingerichteten Twitter-Seite verfolgen.
Das deutsche Unternehmen Keith & Koep liefert nun die sechste Generation seiner Trizeps-Computer aus. Die Embedded-Systeme sind so klein, dass sie auf eine Platine von 6,7 x 3,7 Zentimetern passen. Als Verbindung für I/O und Display dient folglich auch ein SO-DIMM-Port.
Leichter, effizienter, günstiger soll der Akku sein, den das US-Unternehmen 24M Technologies entwickelt. Das Unternehmen ist eine Ausgründung des US-Akkuherstellers A123 Systems. Die neue Technik, die Merkmale von Lithium-Ionen-Akkus, von Akkus mit flüssigem Elektrolyt und von Brennstoffzellen nutzt, wurde vom A123-Gründer und MIT-Materialwissenschaftler Yet-Ming Chiang entwickelt.
Im Rahmen des Projekts Einstein@home wurden anhand der Aufzeichnungen des Arecibo-Radioteleskops die Signale eines bislang unbekannten Sterns entdeckt. Es sei das erste Mal, dass ein Computerprojekt, an dem private Rechner beteiligt sind, ein astronomisches Objekt entdeckt, sagen die Organisatoren von Einstein@home.
Captchas verwehren Spambots den Zugang zu Webangeboten wie Blogs und Foren. Um diese Sperren zu umgehen, bezahlen Spammer Hilfskräfte, häufig in asiatischen Ländern, die die Buchstabenrätsel lösen. Inzwischen hat sich daraus ein veritables Geschäft entwickelt, dem US-Wissenschaftler auf den Grund gegangen sind.
Das quelloffene Betriebssystem Genode bringt in Version 10.08 eine neue Schnittstelle zu Gallium3D mit. Zudem wurde der Madwifi-Stack integriert und das QT-Framework für Webapplikationen auf Version 4.6.3 aktualisiert.
Mit gegenwärtigen Technologien lässt sich die Kapazität von handelsüblichen Festplatten vielleicht noch einmal verzehnfachen - doch spätestens dann ist Schluss. Neue Verfahren müssen her, und Seagate hat sich entschieden: Das heat-assisted magnetic recording (HAMR) soll die 100-Terabyte-Festplatte ermöglichen.
Forscher aus Israel haben einen kleinen Zeiger als Verstärker in einen Beschleunigungssensor integriert. Dadurch soll der Sensor bessere Signale erzeugen und empfindlicher werden. Außerdem soll die Entwicklung es ermöglichen, einen solchen Sensor kleiner zu machen.
Reifendruckkontrollsysteme sollen für mehr Sicherheit im Auto sorgen. In den USA sind sie bereits Pflicht, in den kommenden Jahren sollen sie auch in Europa eingeführt werden. US-Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden, dass die Systeme anfällig gegen drahtlose Angriffe von außen sind.