Elektromobilität: US-Regierung fördert Bau von Ladestationen für Elektroautos
Die Bundesregierung ziert sich noch, Kaufanreize für Elektroautos zu geben. Anders die USA: Dort erhalten Käufer eines Elektroautos Steuererleichterungen, die das Fahrzeug günstiger machen. Jetzt unterstützt die Regierung auch den Aufbau von Ladestationen in neun Metropolregionen des Landes.
2.000 Ladestationen für Privathaushalte
Chargepoint America(öffnet im neuen Fenster) heißt das Programm, in dessen Rahmen 4.600 Ladestationen aufgebaut werden sollen. 2.000 davon werden an Privathaushalte vergeben. Der Rest geht an Unternehmen, die diese kommerziell betreiben können. Das Gerät selbst ist dabei kostenlos, der künftige Besitzer bezahlt aber die Installation. Interessenten können sich über die Website von Chargepoint America bewerben.

15 Millionen US-Dollar gibt die Regierung dafür aus. Das ganze Projekt soll jedoch 37 Millionen US-Dollar kosten. Die Organisatoren hoffen, die fehlenden 22 Millionen US-Dollar durch Spenden von Kommunen oder Bundesstaaten aufzubringen. Ziel des Projekts ist, die Verbreitung von Elektroautos zu fördern.
Drei Fahrzeughersteller liefern Autos
Damit in den Regionen Austin, Detroit, Los Angeles, New York, Orlando, Sacramento, der Bay Area, Redmond und Washington auch genug Autos zum Laden vorhanden sind, wurden die Autohersteller Chevrolet, Ford und Smart als Partner gewonnen. Sie haben zugesagt, bis zum Projektstart Fahrzeuge bereitzustellen.
Die Ladestationen stammen vom US-Hersteller Coulomb, der auch Stationen nach Europa, etwa Bochum oder Amsterdam, liefert. Bis Ende des Jahres will Coulomb etwa 1.000 Stationen installieren. Im September 2011 sollen dann alle Ladestationen angebracht sein.
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