Abo
  • Services:

Kuka Youbot

Youbot, der Forschungsroboter aus Augsburg

Youbot ist ein mobiler Roboter mit einem Greifarm. Der vom Augsburger Unternehmen Kuka entwickelte Roboter läuft mit einer Linux-basierten Steuerungssoftware und ist für den Einsatz in Forschung und Lehre gedacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Kuka Youbot: Youbot, der Forschungsroboter aus Augsburg

Der Augsburger Robotikhersteller Kuka will eine mobile Roboterplattform auf den Markt bringen. Youbot ist ein fahrbares Chassis, auf dem ein Roboterarm montiert ist. Der Youbot ist als Plattform für Forschung und Lehre konzipiert. Kuka ist sonst eher als Hersteller von Industrierobotern bekannt. Allerdings liefert das Unternehmen auch Teile für experimentelle Roboter wie etwa die Arme für Justin.

Allseitenräder statt Lenkung

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. ADAC Versicherung AG, München

Das Chassis des Youbot ist 53 cm lang, 36 cm breit und knapp 11 cm hoch. Es fährt auf vier sogenannten Mecanumrädern. Das sind Räder, deren Lauffläche aus Rollen besteht, deren Drehachsen zur Drehachse des Hauptrades verschoben sind. Das ermöglicht es, dass sich der Roboter in verschiedene Richtungen bewegen kann. In dem Chassis sitzen auch die beiden Bleiakkus, die den Roboter mit Strom versorgen. Die Laufzeit soll 90 Minuten betragen.

  • Youbot ist ein mobiler Roboter... (Bild: Kuka)
  • ... des Augsburger Unternehmens Kuka. (Bild: Kuka)
  • Gedacht ist das System als  Plattform...(Bild: Kuka)
  • ... für Forschung und Lehre.(Bild: Kuka)
  • Die Steuerungssoftware ist Linux-basiert... (Bild: Kuka)
  • ... und deshalb Open Source. (Bild: Kuka)
  • Youbot besteht aus einem fahrbaren Chassis, ... (Bild: Kuka)
  • ... auf dem ein Roboterarm sitzt. (Bild: Kuka)
  • Als Hand dient ein Greifer mit zwei Fingern. (Bild: Kuka)
  • Der Youbot kann auch mit einem zweiten Arm ausgestattet werden. (Bild: Kuka)
  • Vorgestellt wurde das System kürzlich auf der Automatica,...(Foto: Christian Hass/ Fraunhofer IPA)
  • .. einer Fachmesse, die in München stattfand (Foto: Christian Hass/ Fraunhofer IPA)
  • Auf den Markt kommen soll es Ende des Jahres (Foto: Christian Hass/ Fraunhofer IPA)
Youbot ist ein mobiler Roboter... (Bild: Kuka)

Auf dem Chassis sitzt ein knapp 66 cm langer Arm, der über fünf Freiheitsgrade verfügt. An seinem Ende sitzt ein Greifer mit zwei Fingern. Damit kann der Roboter Gegenstände mit einer Größe von 6,4 cm und einem Gewicht von bis zu 500 g bewegen.

Als Bordrechner dient ein Mini-ITX-Board mit einem passiv gekühlten Prozessor und 512 MByte Arbeitsspeicher. Datenspeicher ist eine Compactflash-Karte mit 4 GByte. Anschlüsse sind WLAN und USB. Einzelheiten zu dem Computer, etwa um welchen Prozessor es sich handelt, hat Kuka nicht angegeben.

Steuerungssoftware ist Open Source

Die Steuersoftware des Roboters ist ein Linux-basiertes Open-Source-System, das über eine Reihe von offenen Schnittstellen verfügt. Entwickelt wurde es in Teilen im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes Best Practice in Robotics (Brics), an dem Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus fünf Ländern beteiligt sind, darunter auch Kuka selbst und das Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), das den Serviceroboter Care-O-bot entwickelt hat.

Vorgestellt hat Kuka den Youbot in der vergangenen Woche auf der Automations- und Mechatronikfachmesse Automatica in München. Auf den Markt kommen soll die mobile Roboterplattform voraussichtlich Ende des Jahres. Zu einem späteren Zeitpunkt will Kuka für den Youbot noch Zubehör anbieten, darunter einen Extraakku, eine Reihe von Sensoren wie einen Laserentfernungsmesser und verschiedene Kameras sowie einen zweiten Roboterarm.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 119,90€

AUTOMATICA 2010 09. Sep 2010

Der KUKA youBot kann via eines online stores bestellt werden http://youbot-store.com

somonoky 15. Jun 2010

wie im text steht, hat das ding ne batterie. Lesen hilft :-)

genau 15. Jun 2010

Genau das ist es auch. Wäre auch ein Golem-Journalist (odre auch Heise) mal auf die...


Folgen Sie uns
       


Drahtlos bezahlen per App ausprobiert

In Deutschland können Smartphone-Besitzer jetzt unter anderem mit Google Pay und der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen ihre Rechnungen begleichen. Wir haben die beiden Anwendungen im Alltag miteinander verglichen.

Drahtlos bezahlen per App ausprobiert Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


      •  /