Abo
  • Services:
Anzeige
Aldebaran: Roboter tanzen den Bolero

Aldebaran

Roboter tanzen den Bolero

Das französische Unternehmen Aldebaran hat seine Roboter auf der Expo 2010 präsentiert: Ein Ensemble aus 20 der humanoiden Roboter tanzt in Schanghai elegant, unter anderem zu der Musik von Maurice Ravel.

Der französische Roboterhersteller Aldebaran lässt auf der Weltausstellung in Schanghai, der Expo 2010, die Naos tanzen: Ein Ensemble aus 20 Robotern bewegt sich in einer knapp zehnminütigen Aufführung in perfekter Harmonie zu Musik, unter anderem zu Maurice Ravels Boléro.

Anzeige

Robot Dance

Nao ist ein knapp 60 cm großer, rund 4 kg humanoider Roboter. Die Gelenke in Armen, Beinen, Füßen und im Hals ermöglichen 25 Freiheitsgrade - ausreichend für einen durchaus ansehnlichen Robot Dance. Die Musik hört der Roboter mit vier Mikrofonen in seinem Kopf. Als Recheneinheit, die die Choreographie umsetzt, dient ein x86-AMD-Geode-Prozessor mit 500 MHz. Als Arbeitsspeicher stehen 256 MByte, als Datenspeicher 2 GByte Flashspeicher zur Verfügung.

 
Video: Tanzende Nao-Roboter

Das Gleichgewicht halten die Naos durch Drucksensoren in den Füßen sowie durch einen Trägheitssensor im Bauch, der aus einem Beschleunigungsmesser und einem Gyrometer besteht. Diese ermöglichen es den Robotern, auch Tanzfiguren auf dem Boden auszuführen und danach wieder aufzustehen.

Kommunikation per WLAN

Zum Sehen haben die Roboter zwei Kameras, die in der Stirn und im Mund sitzen. Sie haben eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln und können bis zu 30 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Vier Ultraschallsensoren in der Brust dienen zur Erkennung von Hindernissen. Die Roboter können auch untereinander über WLAN kommunizieren.

Allerdings tanzt der Nao nicht nur - er spielt auch Fußball: 2007 hat der französische Roboter den Roboterhund Aibo, den Sony 2006 eingestellt hat, als Spieler in einer Klasse des Robocup abgelöst. Auch das Bremer Team B-Human tritt mit drei Naos in dieser Liga an - und das überaus erfolgreich: Im Robocup 2009 wurde die Mannschaft in ihrer Klasse Weltmeister.

Erfolg durch Tore

Die Teams bekommen die Hardware gestellt und müssen die Steuerung selbst programmieren - also wie die Roboter laufen, wie sie den Ball, die Linie und das Tor sehen und ihr Spielverhalten. Zum Erfolgsrezept von B-Human gehöre das stabile Laufen, erklärte Wiebke Sauerland auf der Cebit 2010 im Gespräch mit Golem.de. "Es gibt zwar Teams, die wesentlich schneller sind als wir, aber dafür kippen die Roboter häufiger um. Und wir schießen mehr Tore. Wir haben bei der Weltmeisterschaft mehr Tore geschossen als die anderen Teams zusammen. Und darum geht es ja beim Fußball: Wer die Tore schießt, gewinnt."

Auch beim Robocup 2010, der gerade in Singapur stattfindet, ist B-Human wieder gut dabei: Sie haben ihre vier Spiele alle gewonnen - drei davon mit einem klaren 10:0.


eye home zur Startseite
Icke_ 22. Jun 2010

Also ich finds eher gruselig... ;-)

Tantalus 22. Jun 2010

http://de.wikipedia.org/wiki/Aldebaran Gruß Tantalus

Treadmill 22. Jun 2010

Also das verlinkte Video scheint kaputt zu sein



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, deutschlandweit
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. AEbt Angewandte Eisenbahntechnik GmbH, Nürnberg
  4. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 649,00€
  2. 1.039,00€ + 5,99€ Versand
  3. 337,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  2. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  3. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  4. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  5. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  6. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  7. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  8. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  9. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  10. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mercedes S-Klasse im Test: Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
Mercedes S-Klasse im Test
Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
  1. Autonomes Fahren Fiat Chrysler kooperiert mit BMW und Intel
  2. 3M Verkehrsschilder informieren autonom fahrende Autos
  3. Waymo Autonomes Auto zerstört sich beim Unfall mit Fußgängern

LG 34UC89G im Test: Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
LG 34UC89G im Test
Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  3. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel

Windows 10 S im Test: Das S steht für schlechtes Marketing
Windows 10 S im Test
Das S steht für schlechtes Marketing
  1. Microsoft Neugierige Nutzer können Windows 10 S ausprobieren
  2. Surface Diagnostic Toolkit Surface-Tool kommt in den Windows Store
  3. Malware Der unvollständige Ransomware-Schutz von Windows 10 S

  1. Re: "Kriminelle Kampagnen werden immer raffinierter."

    p4m | 22:31

  2. Re: Rechner mit Termin zu Haftprüfung und...

    ptepic | 22:13

  3. Re: Ich blocke nicht die Werbung auf Golem.

    elf | 22:13

  4. Re: Dabei reichten Störungen von einem halben...

    Cok3.Zer0 | 22:10

  5. Re: Simple lösung

    MarioWario | 22:08


  1. 14:38

  2. 12:42

  3. 11:59

  4. 11:21

  5. 17:56

  6. 16:20

  7. 15:30

  8. 15:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel