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Bergrennen: Elektrisch zum Gipfel

Bergrennen

Elektrisch zum Gipfel

Das Rennen zum Pikes Peak ist ein hartes Bergrennen in den Rocky Mountains in den USA. Der japanische Fahrer Ikuo Hanawa will die 20 km lange Strecke, die mehr als 1.400 Höhenmeter überwindet, mit einem Elektrorenner bewältigen.

Nachdem kürzlich ein Elekromotorrad an der Isle of Man Tourist Trophy teilgenommen hat, will sich Ende der kommenden Woche ein japanisches Team mit einem Elektroauto einer ähnlich harten Herausforderung stellen: Der Fahrer Ikuo Hanawa will mit einem elektrisch betriebenen Buggy am US-Bergrennen Pikes Peak International Hill Climb (PPIHC) teilnehmen.

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Motor aus den USA, Akku aus Japan

Hanawa will den Anstieg zum Pikes Peaks am 27. Juni 2010 mit dem Yokohama Electric EV Sports Concept HER-02 bewältigen. Das Auto ist 3,8 Meter lang, 1,9 Meter breit und wiegt 1.150 kg. Angetrieben wird es von einem Motor des US-Herstellers AC Propulsion. Der Motor hat eine Leistung von 180 kW (knapp 245 PS). AC Propulsion liefert auch den Motor für den Mini E. Der 37-kWh-Lithium-Ionen-Akku stammt von Sanyo.

Hanawa, der in der Exhibition-Klasse antritt, will sein Ergebnis aus dem Jahr 2009 verbessern: Damals erreichte er mit dem Vorgänger des HER-02 das Ziel nach 14:50 Minuten - zum Vergleich: Der Streckenrekord liegt bei 10:01 Minuten. Hanawa will am 27. Juni aber nicht nur seine Zeit unterbieten, er will auch seine Platzierung verbessern. 2009 wurde er Zweiter.

156 Kurven auf 20 km

Bei der traditionsreichen PPIHC, auch Race to the Clouds (Rennen zu den Wolken) genannt, müssen die Fahrer den Anstieg zum Pikes Peak in den Rocky Mountains im US-Bundesstaat Colorado bewältigen. Gestartet wird auf 2.862 Metern Höhe, das Ziel liegt auf 4.301 Metern. Auf der knapp 20 km langen Strecke, die nur zur Hälfte asphaltiert ist, erklimmen die Fahrer 1.439 Höhenmeter und müssen 156 Kurven durchfahren. Unkalkulierbare Wetterbedingungen machen das Rennen, das erstmals 1916 ausgetragen wurde, zusätzlich spannend.

Der Hype um die Elektroautos schwappt auch in den Motorsport: Kürzlich absolvierte BMW mit dem Mini E Testfahrten auf dem Nürburgring und erzielte dort eine beeindruckende Rundenzeit. Im vergangenen Jahr hat das Schweizer Unternehmen GreenGT seinen gleichnamigen elektrisch angetriebenen Rennwagen vorgestellt, der für die Le-Mans-Serie konzipiert ist. Das britische Team Racing Green Endurance plant mit einem zum Elektroauto umgerüsteten Rennwagen die Durchquerung der beiden amerikanischen Kontinente. Als Auftakt zur Panamericana umrundeten sie kürzlich zwei Mal die britische Hauptstadt London.


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Ele-Trick 18. Jun 2010

Krass, dass das Ding über eine Tonne wiegt. Der Akku alleine bringts je nach Technologie...

Anonymer Nutzer 17. Jun 2010

"Am Ende gewann Walter Röhrl mit 7 Sekunden Vorsprung vor seinem stärksten Konkurrenten...



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