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Roboter: Emily ersetzt Pamela Anderson

Roboter

Emily ersetzt Pamela Anderson

Ein roter Rettungsroboter unterstützt Rettungsschwimmer an einem Strand im US-Bundesstaat Kalifornien. Gerät ein Schwimmer in Seenot, wird der Roboter ins Wasser geworfen und zieht den Schwimmer an Land. In der nächsten Version soll der Roboter autonom im Wasser patrouillieren.

Das US-Unternehmen Hydronalix hat einen Roboter entwickelt, der in Seenot geratene Schwimmer retten soll. Emily (Emergency Integrated Lifesaving Lanyard) heißt der Roboter. Die erste Emily ist seit kurzem im Einsatz an einem der Strände des kalifornischen Badeortes Malibu.

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Robotische Rettungsboje

Emily erinnert ein wenig an die Bojen der Rettungsschwimmer aus der US-Fernsehserie Baywatch: Sie ist rot und hat eine längliche Form. Sie ist etwa 1,40 m lang, 40 cm breit und 20 cm hoch. Derzeit wird sie wie eine automatische Rettungsboje eingesetzt: Sieht der Retter an Land, dass ein Schwimmer in Not ist, wirft er Emily ins Wasser. Der Roboter fährt zu dem Schwimmer, der sich an einer Leine, die rund um den Schwimmroboter gespannt ist, festhält. Dann bringt Emily ihn zurück an Land.

Emily ist mit einem Sonargerät ausgestattet, mit dem sie den zu rettenden Schwimmer ortet. Das Sonar sucht unter Wasser nach typischen Bewegungen, die ein Schwimmer in Seenot macht. Sein Impeller, ein Propeller in einem röhrenförmigen Gehäuse, beschleunigt den Roboter auf etwa 45 km/h. Damit kann Emily auch bei starkem Wellengang oder durch die Brandung manövrieren. Oben auf dem Rumpf sitzt eine Kamera, mit der der Retter an Land die Situation vor Ort verfolgen kann. Außerdem verfügt Emily über einen Lautsprecher, über den der Retter Kontakt mit dem Schwimmer aufnehmen kann, zum Beispiel Anweisungen geben oder den Schwimmer beruhigen.

Autonomer Rettungsroboter

Die aktuelle Version des Rettungsroboters ist so konzipiert, dass er im Notfall von einem Retter am Strand, auf einem Boot oder in einem Hubschrauber ausgeworfen wird. Hydronalix will Emily aber so weiterentwickeln, dass sie autonom agiert: Der Roboter wird dann vor dem Strand ausgesetzt, schwimmt auf und ab und handelt selbstständig, wenn ein Schwimmer zu ertrinken droht. Diese Version soll im kommenden Frühjahr für rund 3.500 US-Dollar auf den Markt kommen, sagte Hydronalix-Chef Tony Mulligan dem US-Wissenschaftsmagazin Popular Science.

Wenn Emily als Rettungsboje eingesetzt wird, hält sie laut Hersteller mit einer Akkuladung über 100 Stunden durch. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Hydronalix mit knapp 65 km/h an. Mit der Geschwindigkeit soll Emily 35 Minuten unterwegs sein. Der autonome Roboter soll später mit einer Geschwindigkeit von rund 8 km/h gut 8,5 Stunden vor dem Strand patrouillieren können.

Anwendungen für Regierungsbehörden

Hydronalix ist ein auf Schwimmroboter spezialisiertes Unternehmen, das in der Peripherie von Tucson im US-Bundesstaat Arizona ansässig ist. Neben Emily hat das Unternehmen einen weiteren Schwimmroboter im Programm, der einem ferngelenkten Motorboot gleicht. Außerdem entwickelt Hydronalix nach eigenen Angaben Anwendungen für eine Reihe von US-Regierungsstellen, darunter das US-Verteidigungsministerium, die US-Weltraumbehörde Nasa, die National Science Foundation und die US-Wetter- und Ozeanographie-Behörde National Oceanic and Atmospheric Administration.


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Achim 29. Jun 2010

silicon != silicone Nö, weder im Englischen, noch im Deutschen. Im Chip ist silicon...

r3v 29. Jun 2010

Also so wie heute schon, nur mit Drohnen ;-) Bei uns am Strand sinds an Tagen wie heute...

gertt 29. Jun 2010

Werbung??? Welche Werbung? Ich sehe bei golem keine Werbung. Überhaupt: Ich sehe beim...

Kaptent 29. Jun 2010

Patente sind Super, und das Kreuz ist eine super Erfindung. Ich erfinde jetzt ein grünes...

Nachdenker 29. Jun 2010

Das ganze ließe sich wesentlich effizienter realisieren. Man braucht bloß ein paar...



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