iRobot

Minenräumen auf Roboterart

Der US-Roboterhersteller iRobot hat einen Roboter vom Typ 710 Warrior mit einem Minenräumsystem ausgestattet. Der Roboter verschießt Sprengladungen, die dann einen Korridor in einem Minenfeld freimachen.

Artikel veröffentlicht am ,
iRobot: Minenräumen auf Roboterart

Das Entschärfen von Sprengkörpern ist eine Arbeit, die normalerweise Fingerspitzengefühl erfordert. Das haben die Roboter des US-Herstellers iRobot, weshalb die US-Armee sie gern einsetzt. Ein jetzt von iRobot vorgestellter Anti-Minen-Roboter räumt jedoch auf weniger subtile Weise, berichtet das US-Magazin Wired.

Minen sprengen

Stellenmarkt
  1. DevOps Engineer (w/m/d)
    infraview GmbH, Mainz
  2. Softwareentwickler (m/w/d) Full Stack
    Captana GmbH, Ettenheim
Detailsuche

710 Warrior heißt der Roboter, der in wenigen Sekunden ein ganzes Feld von Anti-Personen-Minen befreit. Das geht nicht, indem er jeden Sprengkörper einzeln entschärft, der Roboter bringt sie vielmehr einfach alle zur Explosion. Dazu wurde er mit dem Anti-Personnel Obstacle Breaching System (Apobs) ausgestattet, das das US-Rüstungsunternehmen Ensign-Bickford Aerospace & Defense Company herstellt.

Das Apobs verschießt eine etwa 45 m lange Leine, an der Sprengladungen befestigt sind. Ist die Leine gelandet, werden die Ladungen ferngezündet. So sprengen sie einen 45 m langen und gut 1 m breiten Korridor in ein Minenfeld, durch den Soldaten das verminte Gelände passieren können.

Keine autonomen Kampfroboter

Hersteller iRobot legt Wert darauf, dass seine militärischen Roboter nur zu defensiven Zwecken eingesetzt und dabei von einem Menschen gesteuert werden. Im Interview mit Golem.de sagte Unternehmenschef Colin Angle im vergangenen Jahr: "Ich bin fest davon überzeugt, dass Roboter nicht schlau genug sind, um Entscheidungen über Leben und Tod zu fällen. Deshalb werden alle von uns gebauten militärischen Roboter immer von einem Menschen kontrolliert."

Golem Karrierewelt
  1. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, Virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    05.-09.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Wenn iRobot einen Roboter mit gefährlichen Gerätschaften ausrüste, beispielsweise mit einer Wasserkanone zum Entschärfen von Sprengsätzen, dann übernehme stets ein Mensch die Kontrolle über den Roboter. Nur er könne das gefährliche Gerät aktivieren, sagte Angle. Neben Robotern für das Militär baut iRobot erfolgreich Roboter für den Haushalt, darunter den robotischen Staubsauger Roomba.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Alkenix 07. Sep 2010

Ich hab auch überlegt ob ich mir so nen Gerät anschaffe. Oo Nur ich hab so meine...

Polizeibulle 02. Jun 2010

Vielleicht in Russland oder China. Denn wenn du Ahnung hättest (was du nicht hast...

WiePlump 02. Jun 2010

Sorry, aber das Teil ist absoluter schott und ich seh jetzt schon die friendly fire...

KKKOK 02. Jun 2010

ich finde das deutsche System zur Minenräumung wesentlich effektiver



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Klima-Ticket
Bund plant Nachfolger für Neun-Euro-Ticket

Das Neun-Euro-Ticket könnte als Klimaticket weiterlaufen. Das geht aus einem Vorschlag für ein neues Klimaschutzsofortprogramm hervor.

Klima-Ticket: Bund plant Nachfolger für Neun-Euro-Ticket
Artikel
  1. Vitali Klitschko: Zweifel an Giffeys Deepfake-These
    Vitali Klitschko
    Zweifel an Giffeys Deepfake-These

    Die Berliner Staatskanzlei spricht von einem Deepfake beim Gespräch zwischen Bürgermeisterin Franziska Giffey und dem falschen Klitschko. Nun gibt es eine neue These.

  2. Feuerwehr: E-Auto-Brand zerstört Haus - Photovoltaik erschwert Löschen
    Feuerwehr
    E-Auto-Brand zerstört Haus - Photovoltaik erschwert Löschen

    Feuerwehrleute in Hessen hatten Probleme, einen Elektroauto-Brand, der auf ein Wohngebäude übergriff, zu löschen. Auf dem Dach befand sich Photovoltaik.

  3. Studie VW ID.Aero vorgestellt: Elektrischer Passat soll 620 km weit kommen
    Studie VW ID.Aero vorgestellt
    Elektrischer Passat soll 620 km weit kommen

    Nach der elektrischen Kompaktklasse und SUVs legt VW nun mit einer Limousine nach. Die Studie ID.Aero erinnert sehr stark an ein Verbrennermodell.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI 32" WQHD 165 Hz günstig wie nie: 399€ • Saturn-Fundgrube: Restposten zu Top-Preisen • MindStar (AMD Ryzen 9 5900X 375€, Gigabyte RX 6900 XT 895€) • Samsung Galaxy Watch 4 Classic 46 mm 205€ [Werbung]
    •  /