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Wirtschaft

Kirch New Media und ProSieben Digital Media fusionieren

Kirch Intermedia bündelt alle Multimedia-Aktivitäten der Kirch-Gruppe. Wie bereits im Januar beschlossen wurde, fusionieren die Kirch New Media AG und die ProSieben Digital Media GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2001 zur Kirch Intermedia. Die ProSiebenSat1-Gruppe hält 49,9 Prozent der Anteile, die KirchMedia GmbH & Co. KG ist mit 30,1 Prozent und KirchPay-TV GmbH & KGaA mit 20 Prozent beteiligt. In der Kirch Intermedia werden künftig alle wichtigen Multimedia-Aktivitäten der Kirch-Gruppe gebündelt und entwickelt.

Zeitung: Springer und T-Online gründen Joint Venture

Gemeinsam zum europaweit größten Online-Werbevermarkter. Der Axel Springer Verlag und T-Online wollen gemeinsam zum größten Online-Werbevermarkter in Europa aufsteigen, das berichtet das Handelsblatt. Die Springer-Online-Tochter Interactive Media AG werde mit T-Online ein Joint Venture gründen, so die Zeitung unter Berufung auf Konzernkreise.

Infineon: US-Gericht bekräftigt Urteil gegen Rambus

Rambus darf nicht mehr gegen SDRAM-Hersteller und -Patentinhaber klagen. Bereits Anfang Mai hatte das US-Bezirksgericht Virginia die Patentklage des Speichertechnologieherstellers und Intel-Partners Rambus zu Gunsten von Infineon Technologies entschieden und Rambus darüber hinaus des Betrugs für schuldig befunden. Im Berufungsverfahren hat Rambus nun laut Infineon erfolglos versucht, zumindest das damalige Juryurteil zu kippen, um nicht mehr als Betrüger dazustehen.

ELSA übernimmt BestSurf GmbH

ELSA will E-Commerce-Aktivitäten effizienter gestalten. Die ELSA AG gab heute den Erwerb weiterer 42 Prozent an der BestSurf GmbH und somit die vollständige Übernahme aller Gesellschaftsanteile des Unternehmens bekannt. Die BestSurf GmbH ist spezialisiert auf die Erstellung von E-Commerce-Lösungen und Mehrwertdiensten.

InternetMediaHouse mit positivem Ergebnis im 2. Quartal

Restrukturierung zeigt Auswirkungen auf das Ergebnis. Das Beteiligungsunternehmen InternetMediaHouse.com hat im zweiten Quartal 2001 einen Quartalsüberschuss von 77.000 DM erzielt. Im vorherigen Quartal hatte man noch einen Verlust von 2,262 Millionen DM gemacht. Für das gesamte erste Halbjahr 2001 konnte das Ergebnis auf insgesamt minus 2,185 Millionen DM verbessert werden.

US-Firmen machen Fehler beim IT-Marketing in Europa

Amerikanische Firmen passen Marketingstrategie nicht an. Wider besseres Wissen verzichten amerikanische Software-Unternehmen beim Eintritt in den europäischen IT-Markt auf landesspezifische Marketingstrategien. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie der IT-Marketing-Company Woelke von der Brüggen. Der Report über das Verhalten amerikanischer Software-Unternehmen basiert auf Interviews mit über 100 repräsentativ ausgewählten US-Hightech-Firmen.

Telekom-Chef Ron Sommer kritisiert die Deutsche Bank massiv

Führung der Telekom spekuliert über Fortsetzung der Zusammenarbeit. Deutsche-Telekom-Chef Ron Sommer hat die Deutsche Bank wegen des Verkaufs von 44 Millionen T-Aktien und der vorausgegangenen Kaufempfehlung massiv kritisiert. In einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin Spiegel warf Sommer der Bank "gravierende Arbeitsfehler" vor.
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Siemens bringt S45- und M45-Handy in den Handel

Beide Handy-Modelle sollen ab Ende August verfügbar sein. Siemens bringt das im März auf der CeBIT vorgestellte GPRS-Handy S45 Ende August auf den Markt. Auch das identisch ausgestattete M45 soll dann erscheinen, das ein robusteres Gehäuse besitzt, um das Innenleben gegen Staub, Stöße und Spritzwasser zu schützen.
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Microsoft verärgert mit neuer Lizenzpolitik den Bund

Allein in Bayern könnten Mehrkosten in Millionenhöhe entstehen. Die von Microsoft geplante Neuregelung der Unternehmenslizenzverträge hat bei Bund und Ländern zu einem Sturm der Entrüstung geführt. Wie die Fachzeitschrift Computerwoche in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, könnte die Änderung von Microsofts Lizenzpolitik allein im Freistaat Bayern zu Mehrkosten in Millionenhöhe führen.

ELSA macht mehr Verlust und weniger Umsatz

Geringe Margen bei Consumer-Produkte drücken das Ergebnis. ELSA hat im zweiten Quartal 2001 mit 69,9 Millionen Euro einen um 4 Prozent geringeren Umsatz erzielt als im Vorjahr. Bei saisonal bedingt verhaltener Nachfrage im Bereich der Consumer-Produkte verlief das Geschäft im Bereich der professionellen Lösungen für Datenkommunikation und Computergrafik stabil, so ELSA.

Sony bucht n-tv zum IFA-Beginn aus

Japaner wandeln auf AOLs Spuren. Am Eröffnungstag der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin am 25. August wird Sony als einziges Unternehmen sämtliche Werbemöglichkeiten des TV-Senders n-tv nutzen. Unter dem Motto "Tomorrow starts today - der Sony-Tag auf n-tv" präsentiert der Konzern Neuigkeiten aus der Unterhaltungselektronik, die das Unternehmen auf der diesjährigen IFA vorstellen wird.

Iomega - Jeder Dritte muss gehen

Hersteller von Wechselspeicherlösungen entlässt 1.250 Mitarbeiter. Iomega kündigte jetzt Details zur Restrukturierung des Unternehmens an, um die Kostenstrukturen wieder dem schwachen Markt anzupassen. Dabei muss mehr als ein Drittel der Belegschaft innerhalb des nächsten halben Jahres gehen.

Mobilfunk-Deaktivierungsgebühr laut vzbv unzulässig

Klage gegen Victorvox erfolgreich. Die "Verbraucherzentrale Bundesverband e.V." (vzbv) hält es für unzulässig, für die Deaktivierung von Anschlüssen im Falle einer Kündigung eine Gebühr zu verlangen, wie es in der Mobilfunkbranche seit Jahren gängige Praxis ist. Bereits wiederholt hat der Verbraucherschutzverein, Rechtsvorgänger des vzbv, Unternehmen abgemahnt oder mit einer Klage zur Unterlassung aufgefordert. Jüngst erfolgreich war die Klage gegen die Victorvox AG. In einem nicht rechtskräftigen Urteil hat das Landgericht Düsseldorf die Erhebung einer Deaktivierungsgebühr für unzulässig erklärt (Urteil vom 11.07.2001, Az.: 12 O 506/00).

Linux-Unternehmen innominate stellt Insolvenzantrag

Berliner Sicherheitsunternehmen in Nöten. Der Berliner Linux-Spezialist innominate hat am 30. Juli einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Das zumindest verkündete der innominate-Vertriebspartner Salespower AG am Mittwoch. Innominate war bisher für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Zu viel des Guten: Gütesiegel vergraulen Kunden im Web

Das Ziel Vertrauenswürdigkeit wird kaum erreicht. Vertrauen ist im Internet bislang Mangelware: Zwei von drei Surfern schrecken aus Furcht vor Datenmissbrauch vor dem Einkauf im Internet zurück. Um diese E- Commerce-Bremse zu lösen, versuchen einige Unternehmen mit Hilfe von Gütesiegeln, die von diversen Organisationen angeboten werden, das Vertrauen der Nutzer zu erlangen. Doch offenbar ist die verwirrende Vielfalt der Siegel der Vertrauensgewinnung kaum zuträglich, so die Unternehmensberatung Mummert und Partner anlässlich der Veröffentlichung einer Studie zu diesem Thema.

HP übernimmt Softwarehersteller Trinagy

Netzwerk-Management-Softwaresparte soll gestärkt werden. Hewlett-Packard will das US-Softwareunternehmen Trinagy übernehmen, das sich mit der Entwicklung von Netzwerk-Management-Software für Unternehmen und Service-Provider beschäftigt.

DSL- und WLL-Anbieter FirstMark stellt Insolvenzantrag

Kein Geld mehr für die deutsche Firstmark-Tochter. Die FirstMark Communications GmbH gab heute bekannt, dass das Unternehmen einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Hannover gestellt hat. Der europäische Mutterkonzern FirstMark Communications Europe hat die Finanzierung der deutschen Tochter eingestellt.

MobilCom senkt die Verluste

Umsatz im ersten Halbjahr steigt auf 1,4 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal 2001 erzielte die MobilCom AG ein positives EBITDA von 3,66 Millionen Euro gegenüber minus 34,79 Millionen Euro im ersten Quartal 2001. Im operativen Geschäft (Mobilfunk, Festnetz, Internet) ist das EBITDA in der Summe mit 18,3 Millionen Euro im ersten Halbjahr ebenfalls deutlich positiv. Als Gründe dafür werden eine verbesserte Kostenstruktur und sinkende Kundenakquisitionskosten genannt.

United Internet wächst um 25,2 Prozent

Leichte Ergebnisverbesserung trotz Flaute. Die United Internet AG hat im ersten Halbjahr 2001 einen konsolidierten Umsatz von 114,2 Millionen Euro erzielt, 25,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) stieg von 1,5 Millionen Euro auf 7,9 Millionen Euro.

Hewlett-Packard übernimmt StorageApps

FSAM-Strategie von HP soll gestärkt werden. Hewlett-Packard kündigte an, durch einen Aktientausch im Wert von 350 Millionen US-Dollar das auf Speicher-Virtualisierung spezialisierte Unternehmen StorageApps mit Sitz in Bridgewater, New Jersey/USA, zu übernehmen. Die Übernahme wird derzeit noch von den US-Behörden geprüft und ist von deren Zustimmung abhängig. StorageApps soll künftig eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Hewlett-Packard werden.

Private Baufinanzierungen: Online schlecht beraten

Verbraucherzentrale nimmt Anbieter unter die Lupe. Zunehmend verlagern Banken und Kreditinstitute ihre Angebote in den Personal sparenden Internet-Bereich. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat sich 116 Internetseiten zur privaten Baufinanzierung von Kreditinstituten, Bausparkassen, Versicherungen und Vermittlern näher angeschaut.

Sun und Hitachi beschließen Partnerschaft

Milliardenschweres Distributions- und Kollaborationsabkommen. Sun Microsystems und Hitachi bzw. der Speicherspezialist Hitachi Data Systems haben ein Abkommen geschlossen, wonach Sun künftig Produkte von Hitachi Data Systems vertreiben wird. Zudem wird Hitachi Speicherlösungen und Software von Sun lizenzieren und vermarkten.

Europäische Marktanalyse zu Network-Attached Storage (NAS)

NAS ist im Kommen. Die intensive Aktivität im europäischen Markt für Network-Attached Storage (NAS) deutet nach einer Analyse von Frost und Sillivan auf lukrative Wachstums-Chancen hin. Der Studie zufolge soll der Gesamtumsatz von 410 Millionen US-Dollar (2000) zum Jahr 2007 auf 1,79 Milliarden US-Dollar ansteigen. Wichtigste Wachstumsfaktoren, so die Analysten, seien neben den niedrigen Kosten der Technologie vor allem die einfache Architektur, Implementierung und Verwaltung sowie die Fähigkeit der robusten Systeme, in einer heterogenen Umgebung zu arbeiten.

Erstes E-Book mit Lesezeitbeschränkung

Inhalt "zerstört" sich nach einer gewissen Zeit selbst. RosettaBooks hat seit gestern als erster E-Book-Verlag ein elektronisches Buch im Angebot, das dem Leser eine zeitliche Beschränkung auferlegt. So kann die spezielle E-Book-Version von Agatha Christies klassischem Thriller "And Then There Were None" (deutscher Titel: "Letztes Wochenende" bzw. " Zehn kleine Negerlein") nur zehn Stunden gelesen werden, was laut Rosetta für das 275-Seiten-Buch mehr als ausreiche und nur einen Dollar kostet.

AdLink macht 4,5 Millionen Euro Verlust

Umsatz bleibt nahezu konstant. Die AdLink Internet Media AG hat das 2. Quartal mit einem Umsatz von 6,2 Millionen Euro abgeschlossen. Der operative Verlust (EBIT) betrug vor Sondereinflüssen minus 4,5 Millionen Euro. Als Sondereinflüsse wurden Restrukturierungskosten in Höhe von 0,8 Millionen Euro ausgewiesen.

Dell PowerEdge 500SC Server ab 1.799,- DM

Preiswerte Server sollen neue Käuferkreise erschließen. Mit dem neuen Einstiegsmodell Dell PowerEdge 500SC bietet Dell einen auf Industrie-Standardtechnologie basierenden Server zum Preis von einem Desktop-PC. Der neue Dell PowerEdge 500SC richtet sich dabei an kleine Unternehmen, Abteilungen großer Firmen oder Filialen.

Lycos Europe startet in Russland

Moskauer Büro wird eröffnet und Lycos.ru geht online. Lycos Europe wird am 9. August offiziell in Russland an den Start gehen. Mit dem Büro in Moskau und der Präsenz www.lycos.ru hat sich das Lycos-Netzwerk auf nunmehr 14 Länder erweitert.

Cisco - Zahlen für 2001 im Rahmen der Erwartungen

Wieder leichter Gewinn im vierten Quartal. Cisco Systems hat im Geschäftsjahr 2001 einen Umsatz von 22,29 Milliarden US-Dollar erzielt. Gegenüber dem Vorjahresergebnis von 18,93 Milliarden US-Dollar entspricht dies einer Steigerung um 18 Prozent. Der Nettoverlust für das Geschäftsjahr 2001 beträgt 1,01 Milliarden US-Dollar oder 0,14 US-Dollar pro Aktie im Vergleich zu einem Nettogewinn von 2,67 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 0,36 US-Dollar pro Aktie im Vorjahr.

Keine E-Business-Dienstleistungen mehr bei fluxx.com

fluxx.com AG will Kosten deutlich senken. Vorstand und Aufsichtsrat der fluxx.com AG haben heute ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur drastischen Kostensenkung und klaren Positionierung des Konzerns beschlossen. Insgesamt will man in den folgenden 18 Monaten 5,5 Millionen Euro einsparen. Unter anderem wird die fluxx.com e-production GmbH eingestellt.

Fusion: Tomorrow Internet und Focus Digital

Tomorrow Focus soll zum größten Internet-Medienkonzern Deutschlands werden. Die Hamburger Tomorrow Internet AG und die Münchner Focus Digital AG verhandeln über eine Fusion der Unternehmen, nachdem die Aufsichtsräte am 7. August ihre Vorstände damit beauftragt haben. Durch die Verschmelzung beider Unternehmen soll der größte Internet-Medienkonzern Deutschlands entstehen - und künftig als Tomorrow Focus AG mit Hauptsitz in München firmieren, teilten die Beteiligten mit.

Western Digital: Geringer Gewinn im Festplattengeschäft

Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal und das Gesamtjahr. Western Digital hat für das vierte Geschäftsquartal einen Umsatz von 456 Millionen US-Dollar und einen Nettoverlust (ohne Berücksichtigung außerordentlicher Aufwendungen) von 9 Millionen US-Dollar bzw. 0,05 US-Dollar pro Aktie gemeldet. Das Ergebnis beinhaltet einen operativen Gewinn von ca. 2,8 Millionen US-Dollar und 5,3 Millionen ausgelieferten Einheiten der Festplatten-Division. Unter Berücksichtigung außerordentlicher Aufwendungen in Höhe von 52,2 Millionen US-Dollar liegt der Nettoverlust des vierten Geschäftsquartals bei insgesamt 61,2 Millionen oder 0,34 US-Dollar pro Aktie.

Corel will SoftQuad übernehmen

Unternehmen unterzeichneten Übernahmeabkommen. Corel will das auf XML-Lösungen spezialisierte Unternehmen SoftQuad Software übernehmen. Die Unternehmen teilten mit, dass eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet wurde, nach der Corel SoftQuad im Rahmen einer Aktientransaktion übernehmen werde.

K-World und Viviance gehen zusammen

E-Learning-Anbieter fusionieren. K-World aus Schweden und der Schweizer E-Learning-Pionier Viviance wollen fusionieren. Dadurch entsteht nach Angaben der Unternehmen ein neues Schwergewicht im europäischen E-Learning-Markt mit Niederlassungen in zehn Ländern und 250 Mitarbeitern.

Eric Schmidt neuer CEO von Google

Firmengründer Sergey Brin neuer Technikchef. Wie bereits angekündigt, hat der Suchmaschinenbetreiber Google nun Dr. Eric Schmidt, bis vor kurzem Chairman und CEO bei Novell, als neuen CEO bestellt. Schmidt (46) wird Mitglied im Board of Directors und löst Google-Mitbegründer Larry Page (28) als Chairman ab.

Auslandstarif WorldClass von T-D1 wird erweitert

Roaming-Tarifoption jetzt auch für TellySmart, Telly, TellyPlus und ProTel. Ab 6. August können T-D1-Vertragskunden, die sich häufig im Ausland aufhalten, den Auslandstarif WorldClass nutzen. Der erste transatlantische Roaming-Tarif von T-Mobile International steht jetzt nicht mehr nur als Option im Tarif T-D1 Company Profi zur Verfügung, sondern auch den Nutzern der T-D1-Tarife TellySmart, Telly, TellyPlus und ProTel.

Solaris 8 mit neuen Skalierungs- und Webfunktionen

Leichtere Wartung und schnellerer Webbetrieb. Sun Microsystems hat eine Reihe von Neuerungen für Solaris 8 angekündigt. Das Update umfasst Funktionen, die es erlauben sollen, einfacher Images des Betriebssystems anzulegen und zu installieren. Darüber hinaus soll die Performance besonders bei Webserver-Anwendungen um das Fünffache gesteigert worden sein.

Peer-to-Peer-Projekt Kontiki von Ex-Netscapern gegründet

18 Millionen US-Dollar Gründungskapital. Nach neunmonatigem Schattendasein ist nun das Unternehmen Kontiki offiziell mit Geldmitteln von rund 18 Millionen US-Dollar gegründet worden. Die Firma will ein Peer-to-Peer-Netzwerk und die dazugehörige Software entwickeln, mit dem Unternehmen die Vorteile des Datei-Sharings nutzen können. Die Firma wurde von ehemaligen Mitarbeitern der Firma Netscape ins Leben gerufen.

General Dynamics will Motorola-Bereich übernehmen

Kaufpreis 825 Millionen US-Dollar. Der Rüstungskonzern General Dynamics plant die Integrated Information Systems Group von Motorola für 825 Millionen US-Dollar zu kaufen, um seine Position im Bereich Kommunikations- und Informationstechnologie zu stärken.

Studie zur Nutzung mobiler Internetlösungen bei Unternehmen

Zwischen WAP und mobile Commerce. In Europa stehen heute rund 26 Prozent der Angestellten von Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern GSM-Handys zur Verfügung. Weniger verbreitet ist das Notebook mit 16 Prozent, während der Anteil der Nutzer geschäftlicher Personal Digital Assistants (PDA) mit 4 Prozent noch deutlich niedriger ist. Dies geht aus einer Studie von Cap Gemini Ernst und Young in Zusammenarbeit mit dem französischen Forschungsinstitut IDATE hervor.

Weltweiter Workstationmarkt geht um 15 Prozent zurück

Neue Itanium-Workstations hatten wenig Auswirkung auf Marktentwicklung. Laut einer Studie von Gartner Dataquest ist der weltweite Workstation-Markt im zweiten Quartal 2001 um 15 Prozent gesunken. Marktführer Dell konnte allerdings seine dominante Stellung weiter ausbauen.

Fujitsu Siemens rüstet Lufthansa-Piloten mit Notebooks aus

3.500 Lifebooks für 6,5 Millionen Euro. Fujitsu Siemens Computers meldete, dass man die Lufthansa im Rahmen eines 6,5-Millionen-Euro-Auftrags mit mobilen Computern ausrüsten will. Die 3.500 Lifebook-Systeme sollen vor dem jeweiligen Start der Maschine zur zeiteffizienten Berechnung der Antriebskraft sowie zur Bereitstellung einer elektronischen Bibliothek, zur Flugvorbereitung und für Schulungsmodule genutzt werden.

PC-Verkäufe in West-Europa rückläufig

Gartner Dataquest vermeldet Rückgang im zweiten Quartal 2001. Laut Gartner Dataquest sind im zweiten Quartal 2001 rund 6,02 Millionen PCs in West-Europa verkauft worden, was einem Rückgang um vier 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. In der gesamten Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) wurden 8,38 Millionen PCs verkauft, was einem Wachstum von 0,1 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2001 (3,7 Mio. PCs) entspricht.

Fantastic - Zehnmal mehr Verlust als Umsatzerwartungen

Umsatz der Fantastic Corporation bricht um 71 Prozent ein. Die am Neuen Markt notierte Fantastic Corporation, Anbieter von Softwarelösungen für die Breitbandübertragung von Multimedia-Inhalten, weist für das erste Halbjahr 2001 einen Umsatz von 3,4 Millionen US-Dollar aus, 71 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Verlust im gleichen Zeitraum liegt mit 34,6 Millionen US-Dollar etwa zehnmal höher.

Studie: Teenager prägen die Online-Welt von morgen

Teens kaufen mangels Kreditkarte nicht online. Die Gruppe der Teens (alles unter 18 Jahre) machen vor, wie das Internet in Zukunft genutzt werden wird. Dies zeigen die neuen Ergebnisse von Jupiter MMXI, einem Anbieter für Forschungsarbeiten im Bereich Internet und digitale Medien. Die Zielgruppe der Teenager ist dafür bekannt, dass es schwer ist, ihre Aufmerksamkeit zu erregen und ihr Interesse aufrechtzuerhalten. Die Trends und Hypes dieser Zielgruppe sind extrem kurzlebig. Im Juni 2001 waren 11,7 Prozent der rund 57 Millionen Online-Nutzer in Europa zwischen 12 und 17 Jahren alt.

Studie: UMTS startet in den USA erst nach dem Jahr 2007

US-Markt für Mobiltelefon-Infrastruktur der dritten Generation. Laut einer Analyse der Unternehmensberatung Frost and Sullivan werden in den USA Mobiltelefonnetze der dritten Generation wie UMTS wahrscheinlich erst nach dem Jahr 2007 in Betrieb gehen. Gründe hierfür sind die derzeit allgemein knappe Finanzsituation bei Mobilfunkanbietern und -ausrüstern, Probleme bei der Frequenzbandvergabe, Schwierigkeiten beim Aufrüsten der bestehenden Netze sowie Ungewissheiten über die Verfügbarkeit der Endgeräte.

Umfrage zu Onlinebanking: Kunden fürchten Kosten

Deutsche Online-Bankkunden: Zu naiv für das Internet? Wenn der deutsche Online-Bankkunde nach seiner Hauptsorge in Sachen Internet gefragt wird, nennt er nicht die Online-Sicherheit. Sein unzureichendes Wissen und die Kosten sind es, worum er sich sorgt. Auch auf Anbieterseite muss das Sicherheitsbewusstsein noch verbessert werden: Die Hälfte der Versicherungen und knapp ein Drittel der Banken verschlüsseln vertrauliche Daten ihrer Web-Kunden bei der Übertragung nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Mummert und Partner-Studie zum E-Commerce der Finanzdienstleister. Briten und Amerikaner sind vorsichtiger: Sie machen sich hauptsächlich über Sicherheit Gedanken. Dies fand der britische Marktanalyst Datamonitor heraus.

Prodacta AG - weitere Pleite am Neuen Markt

E-Business-Anbieter meldet Insolvenz an. Die am Neuen Markt notierte Prodacta AG und ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft Prodacta Systemhaus GmbH haben heute beim Amtsgericht Karlsruhe Anträge auf Eröffnung das Insolvenzverfahrens gestellt.

Schwäbisch Hall steigt bei Tomorrow-Tochter ein

Bausparkasse beteiligt sich mit 50 Prozent an der Bellevue AG. Die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG mit über 6,3 Millionen Kunden wird sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung zu 50 Prozent an der Bellevue AG, einer Tochtergesellschaft der Tomorrow Internet AG beteiligen.