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PC-Verkäufe in West-Europa rückläufig

Gartner Dataquest vermeldet Rückgang im zweiten Quartal 2001

Laut Gartner Dataquest sind im zweiten Quartal 2001 rund 6,02 Millionen PCs in West-Europa verkauft worden, was einem Rückgang um vier 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. In der gesamten Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) wurden 8,38 Millionen PCs verkauft, was einem Wachstum von 0,1 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2001 (3,7 Mio. PCs) entspricht.

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Spitzenreiter bei den PC-Verkäufen ist wieder einmal Compaq mit 1,149 Millionen verkauften Rechnern, allerdings hat das Unternehmen 6 Prozent verloren. Dell und Hewlett-Packard hingegen konnten ihren Absatz steigern. Dank Preissenkungen hat Dell im zweiten Quartal 754.000 Rechner verkaufen können, was einem Wachstum von 15,1 Prozent entspricht. Auch Hewlett-Packard konnte 12,9 Prozent Wachstum und 618.000 PCs (Vorjahreszeitraum: 547.000 Stück) deutlich zulegen. Auf Platz vier folgt Fujitsu-Siemens mit herben 10,8 Prozent Absatzrückgang und 609.000 anstelle von 682.000 PCs. IBM konnte 552.000 PCs verkaufen - 6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (517.000 PCs). Die restlichen Hersteller verkauften insgesamt 4,694 Millionen PCs; im zweiten Quartal 2001 waren es noch 4,645 Millionen PCs.

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PC-Verkäufe im professionellen Segment, das 77 Prozent des PC-Marktes in EMEA ausmacht, sind laut Gartner Dataquest um 5,7 Prozent gewachsen. So entfallen 6,5 Millionen der insgesamt 8,38 Millionen im zweiten Quartal 2001 verkauften PCs auf den Profi-Bereich. Der Rest entfällt auf den Heim-PC-Markt, der um 15,4 geschrumpft ist. Weniger als die Desktop-PCs (2,2 Prozent Rückgang) haben dabei die Notebook-PCs gelitten, deren Absatzzahlen mit 10,4 Prozent Wachstum nicht zurückgegangen sind.

In den beiden größten EMEA-Märkte England und Deutschland sind die PC-Verkäufe um 7,3 respektive 11,9 Prozent zurückgegangen. Hingegen legte der drittstärkste Markt, Frankreich, um 7,8 Prozent zu, hauptsächlich durch ein starkes Wachstum im Profi-Bereich und dank umfangreicher PC-Versorgung von Angestellten diverser Unternehmen. Russland hat mit 38,3 Prozent das größte Wachstum im Vergleich zum zweiten Quartal 2000 gezeigt.

Gartner Dataquest Analyst Brian Gammage sieht trotz des moderaten Wachstums im professionellen Markt Probleme für PC-Anbieter, insbesondere da der Vergleich mit dem relativ schwachen zweiten Quartal 2000 problematisch ist. "Viele der führenden internationalen Anbieter haben Absatzrückgänge miterlebt, einige davon signifikante. Nur diejenigen die eine klare Strategie verfolgen, sehen Absatzsteigerungen. In einem Markt, in dem Preise, Gewinne und Stückzahlen sinken, ist es allerdings nicht sicher, ob diejenigen mit wachsenden Marktanteilen auch die Gewinner sein werden", betont Gammage.

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