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United Internet wächst um 25,2 Prozent

Leichte Ergebnisverbesserung trotz Flaute. Die United Internet AG hat im ersten Halbjahr 2001 einen konsolidierten Umsatz von 114,2 Millionen Euro erzielt, 25,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) stieg von 1,5 Millionen Euro auf 7,9 Millionen Euro.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag hingegen bei minus 14,1 Millionen Euro, darin enthalten sind Goodwill-Abschreibungen in Höhe von 6,3 Millionen Euro at-equity-Verluste in Höhe von 3,1 Millionen Euro. Im 1. Halbjahr 2001 wurde im Konzern ein operativer cash-flow von 4,9 Millionen Euro erwirtschaftet.

"Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf zufrieden" , urteilt United Internet-Vorstand Ralph Dommermuth. Vor allem die wichtigsten Netzwerk-Gesellschaften hätten im 1. Halbjahr sowohl auf der Ertragsseite als auch auf der Umsatzseite ihre Position nachhaltig stärken und weiter ausbauen können.

Insbesondere die 1&1 Internet AG konnte ihre Marktstellung weiter stärken und dabei Gewinne erwirtschaften. Der Umsatz wuchs von 41,4 Millionen Euro auf 53,1 Millionen Euro, das EBITDA verbesserte sich von 3,4 Millionen Euro auf 7,9 Millionen Euro.

Auch die twenty4help Knowledge Service AG konnte ihren Umsatz um 38,3 Prozent auf 38,6 Millionen Euro steigern. Das EBITDA stieg um 49,1 Prozent auf 8,2 Millionen Euro.

"Damit wird eindrucksvoll deutlich, dass sich Unternehmen mit einem überzeugenden Business-Modell auch in einem schwierigen Umfeld weiterentwickeln können. Für uns bleibt es daher ein ganz vordringliches Ziel, die Ertragskraft dieser beiden wichtigen Beteiligungen weiter zu stärken und nach außen noch deutlicher sichtbar zu machen" , so Dommermuth.

Da sich außerdem auch ein Umschwung bei GMX abzeichne, sei nun von elementarer Bedeutung, die Optimierung des Beteiligungsportfolios weiter voranzutreiben. Erste wichtige Schritte seien hier mit dem Verkauf der Anteile an der iTrade AG, der livingNet Medien AG sowie der cobion AG bereits eingeleitet worden. Ferner sei bereits im ersten Quartal die weitere Finanzierung der defizitären ImmOnline AG eingestellt worden.

"Neben der eingeleiteten Portfolio-Optimierung finden verschiedene Gespräche mit potenziellen Partnern statt, die ein hohes Interesse an einer Beteiligung bei unseren Netzwerkgesellschaften bekunden" , führt Dommermuth aus. Es sei zu erwarten, dass hier im zweiten Halbjahr verschiedene Kooperationen geschlossen werden könnten.


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