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Europäische Marktanalyse zu Network-Attached Storage (NAS)

NAS ist im Kommen

Die intensive Aktivität im europäischen Markt für Network-Attached Storage (NAS) deutet nach einer Analyse von Frost und Sillivan auf lukrative Wachstums-Chancen hin. Der Studie zufolge soll der Gesamtumsatz von 410 Millionen US-Dollar (2000) zum Jahr 2007 auf 1,79 Milliarden US-Dollar ansteigen. Wichtigste Wachstumsfaktoren, so die Analysten, seien neben den niedrigen Kosten der Technologie vor allem die einfache Architektur, Implementierung und Verwaltung sowie die Fähigkeit der robusten Systeme, in einer heterogenen Umgebung zu arbeiten.

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Bei Network Attached Storage (NAS) handelt es sich um reine Speicher-Systeme, die in ein Netzwerk integriert werden können. Nachdem NAS lange Zeit als minderwertige Lösung galt, ist die Technologie neuerdings im Kommen. Unternehmen wie EMC, Sun, Dell und IBM haben sich bereits ihren Anteil am europäischen NAS-Markt gesichert; die Firmen Network Appliance und Procom haben neue Produkte herausgebracht.

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Die Bedeutung von NAS dürfte in den nächsten zwei bis drei Jahren ihren Höhepunkt erreichen, so Frost. Interessanterweise soll aber gerade der Erfolg von NAS dazu führen, dass die Technologie in dem wesentlich größeren Markt für Networked Storage aufgeht. Bereits heute haben sich die ursprünglich entgegengesetzten Konzepte SAN (Storage Area Network) und NAS stark angenähert. Dabei hat NAS den Vorteil, mit einem offenen IP- bzw. Ethernet-Netzwerk verbunden zu werden und von daher problemlos integrierbar zu sein, während die Switches der SANs mit unterschiedlichen Standards arbeiten und nicht interoperabel sind. Der zu erwartende Erfolg des NAS-Marktes wird nun die Entwicklung des Open-Storage-Networking vorantreiben, das die Open-Storage-Prinzipien von NAS mit der Funktionalität eines SANs verbindet.

Von entscheidender Bedeutung für die weitere Marktentwicklung ist nach Ansicht von Andrew Ball, Analyst bei Frost und Sullivan, die Frage, wie sich der Markteintritt von Speicher- und Server-Anbietern auswirkt. Einerseits könnte er zu einer Profilierung des NAS-Marktes beitragen, von der vor allem die Spezialanbieter profitieren würden. Andererseits könnten die größeren Speicher- und Server-Unternehmen die kleineren Marktteilnehmer aus dem Markt drängen.

Beide Sichtweisen würden verkennen, dass NAS für die Speicher- und Server- Anbieter einfach ein Baustein neben anderen für eine komplexe Speicherlösung ist. NAS rundet deren Angebot ab und ermöglicht so, dass sie ihren Kunden maßgeschneiderte Lösungen liefern können. Sowohl die etablierten NAS-Anbieter als auch die Speicher- und Server-Anbieter haben erhebliche Wachstums-Chancen.

Mit mehr als der Hälfte des Gesamtumsatzanteils ist Network Appliance die dominante Kraft im Markt. EMC sichert sich den zweiten Rang mit Abstand vor Procom, Auspex und Quantum/Snap Appliances. Größte Ländermärkte sind Großbritannien, Deutschland und Frankreich. Der große Anteil von Großbritannien am europäischen Markt erklärt sich aus der engen Anbindung Großbritanniens an die USA, wo NAS entwickelt wurde.

Der Titel der Studie lautet: "The European Market for Network-Attached Storage (NAS)". Der Report ist für 5.000,- Euro bei Frost und Sullivan erhältlich.

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