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Private Baufinanzierungen: Online schlecht beraten

Verbraucherzentrale nimmt Anbieter unter die Lupe

Zunehmend verlagern Banken und Kreditinstitute ihre Angebote in den Personal sparenden Internet-Bereich. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat sich 116 Internetseiten zur privaten Baufinanzierung von Kreditinstituten, Bausparkassen, Versicherungen und Vermittlern näher angeschaut.

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Das Ergebnis dürfe für sich sprechen: Ein Drittel der Angebote gab keine Auskunft über die jeweils aktuellen Kreditkonditionen, 7 Prozent der Homepages waren völlig defekt oder veraltet. Noch schlimmer sah es aus bei der Berechnung der Kosten eines Objekts: Drei Viertel (76 Prozent) der Angebote berücksichtigten zur Ermittlung der Gesamtkosten, auf deren Basis die monatliche Belastung errechnet wird, lediglich den Kaufpreis einer Immobilie. 13 Prozent machten die zukünftigen Besitzer darauf aufmerksam, dass auch Grunderwerbssteuer und Notarkosten anfallen.

Nur jeder neunte Anbieter berücksichtigte weitere Faktoren, welche die monatliche Belastung bei Immobilienbesitzern erhöhen: Wohngebäudeversicherung, Hausverwaltung, Rücklagen für Reparaturen, Kosten für eine Risikolebensversicherung zur Absicherung des Darlehens oder Grundsteuer. Diese zusätzlichen Kosten, die Mieter nicht haben, können sich monatlich schnell auf 150,- bis über 500,- DM summieren.

Wurden sie bei der Ermittlung der monatlichen Belastung nicht berücksichtigt, kann es für manche Baufamilie ein böses Erwachen geben. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Darlehen, die bei einem Berechnungsbeispiel mit einem Eigenkapital von 250.000,- DM und einer monatlichen Rate von 1.850,- DM angeboten werden: Im schlechtesten Fall waren es 220.000,- DM, der "mutigste" Anbieter bot 431.500,- DM.

Bei 81 Prozent der Angebote wurde mit einer Tilgungsrate von 1 Prozent jährlich gerechnet - ebenfalls eine beliebte Methode, den Traum von den eigenen vier Wänden realisierbarer zu zeichnen, als er in Wirklichkeit ist. Auch der Abzug der staatlichen Eigenheimzulage schönt die monatliche Belastung.

Als Fazit aus der Untersuchung zieht die Verbraucherzentrale den Schluss, dass online zwar preisgünstige Finanzierungen angeboten werden, die Beratungsqualität jedoch mangelhaft sei. Auf Grund der Nachfrage nach anbieterunabhängigen Baufinanzierungsberatungen bietet die Verbraucherzentrale sowohl Gruppenberatungen für die Orientierungsphase als auch Einzelberatungen zur Bewertung unterschiedlicher Finanzierungsangebote an.


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