Update Oettingers netzpolitisches Kuriositätenkabinett: In einem Interview hat sich der EU-Digitalkommissar zu wichtigen Themen geäußert. Und Kritiker erneut des Extremismus bezichtigt.
Seit mehreren Jahren arbeitet das Entwicklerstudio Squad - teils mit Unterstützung der Nasa - an seiner Weltraumsimulation Kerbal Space Program. Jetzt hat das Spiel die Betaphase verlassen und liegt in Version 1.0 vor.
Facebook hat seiner Messenger-App für iOS und Android eine neue Funktion spendiert, mit der Anwender unkompliziert eine Video- und Audioverbindung aufbauen können - sprich eine Videokonferenz. Bei Apple gibt es das unter dem Namen Facetime schon länger.
Apple hat erneut gigantische Gewinne erwirtschaftet. Der Konzern verkaufte 61,17 Millionen iPhones, ein Zuwachs um 40 Prozent. Keine Angaben wurden wie erwartet zur Apple Watch gemacht.
Williams Advanced Engineering hat zusammen mit einem Startup eine aerodynamische Nachrüstlösung für Supermarkt-Kühlregale entwickelt. Sie soll verhindern, dass zu viel kalte Luft, die eigentlich nur die Waren kühlen soll, stattdessen in den Verkaufsraum gewirbelt wird.
Der Bundestrojaner - eine Software zur Überwachung der Telekommunikation Verdächtiger - soll im Herbst 2015 zum Einsatz bereit sein. Das kündigte Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA) an. Damit soll die Kommunikation noch vor einer eventuellen Verschlüsselung angezapft werden.
Golem-Wochenrückblick Lords of the Fallen ist das beste deutsche Computerspiel, Telekom-Unternehmen wollen Whatsapp und Skype regulieren und wir haben Amazons Fire TV Stick getestet. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Statt der üblichen DEB-Pakete soll der neue Unity-Desktop von Ubuntu künftig auf Snappy setzen. Erste Abbilder zum Testen sollen in Kürze bereitstehen.
Studenten der TU München haben eine App für die Google Glass entwickelt, über die körperlich eingeschränkte Menschen ihren Elektro-Rollstuhl ausschließlich über Kopfbewegungen steuern können. Die Lösung soll mit den gängigen Rollstuhlmodellen funktionieren.
Digitalkommissar Oettinger arbeitet an einer EU-Regulierungsbehörde, die die Marktmacht von US-Internetunternehmen wie Whatsapp, Facebook oder Google massiv einschränken soll. Verantwortlich dafür - wie auch bei einem ähnlichen Plan - sollen die Deutsche Telekom und Orange sein.
Eine kritische Sicherheitslücke in der aktuellen Version von Magento erlaubt Angreifern das Ausführen von beliebigem PHP-Code. Sorgen macht der unprofessionelle Umgang des Herstellers mit der Lücke.
Das Startup Light arbeitet an einem Kamera-Konzept für Smartphones, das das Digitalzoom ablösen soll: Statt eines soll die Light-Kamera mehrere Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten verwenden. Jetzt steigt Foxconn bei dem Projekt ein.
Google schafft keine hohen Zuwachsraten mehr, doch der Gewinn aus dem Anzeigengeschäft steigt weiter. Zugleich wuchsen die Ausgaben für Neueinstellungen nicht mehr so stark.
Microsofts Gewinn geht um 12 Prozent zurück. Gewartet wird auf eine Erklärung, wie Microsoft mit Windows 10 als Gratis-Update wieder mehr Geld verdienen will.
Amazon ist wieder einmal in der Verlustzone, denn die Ausgaben waren fast so hoch wie der Umsatz. Doch zum ersten Mal seit fast zehn Jahren verrät der Konzern Geschäftszahlen zu den Amazon Web Services.
Bei dem Hersteller von Geldautomaten Wincor Nixdorf gibt es Massenentlassungen. Neue Geldautomaten werden von den Banken kaum bestellt und die Preise fallen, wie das Unternehmen berichtet.
Viel mehr junge Frauen studieren Informatik. Aber der Frauenanteil bei den IT-Spezialisten in Unternehmen liegt weiter bei nur rund 15 Prozent. 40.000 offene Stellen gibt es gegenwärtig in Deutschland in dem Bereich.
Die Telekom will, dass Whatsapp, Facebook Messenger und Skype in der EU umfassend reguliert werden. Dafür wird mit anderen europäischen Netzbetreibern auf eine EU-Reform eingewirkt.
Quo Vadis 2015 Die Spielebranche hat ihre Kunden falsch erzogen: Das jahrzehntelange Versprechen von immer schönerer Grafik funktioniere kaum noch, sagt Entwicklerlegende Don Daglow. Neue Geschäftsideen müssten her.
Alles aus dem Fire TV Stick rausholen: Wir haben den Amazon-Stick mit Googles Chromecast verglichen und zeigen Tuning-Tipps für den Stick - der gar nicht so viel schlechter ist als die deutlich teurere Streaming-Box Fire TV.
Das Auto als Lieferadresse: Im Mai starten DHL Paket und Amazon Prime ein Pilotprojekt, bei dem eine Smartphone-App Fahrzeuge entriegelt, damit Pakete dort deponiert werden können. Der Fahrer wird per E-Mail über die Zustellung informiert.
Google startet offenbar heute sein Mobilfunkangebot, das nur mit dem Nexus 6 funktionieren wird. Datenpakete wird es nicht geben: Berechnet wird dem Nutzer nur die tatsächlich verbrauchte Datenmenge.
Das Unternehmen Transferwise will weltweit mit P2P-Überweisungen Geld verdienen. Anders als bei Banken soll es keine versteckten Gebühren oder ungünstige Wechselkurse geben.
Fotos im Jpeg-Format werden beim Hochladen auf manche Webserver nur unzureichend geprüft. Darüber lässt sich Schadcode einschleusen und so unter Umständen ein gesamtes Netzwerk infiltrieren.
SAP hat im vergangenen Jahr die Zahl der Beschäftigten um 7.800 gesteigert. Nur ein Teil davon kommt aus Übernahmen. Das Unternehmen will weltweit 2.200 Stellen streichen.
Während andere Hersteller zwei bis acht Kerne verbauen, setzt Mediatek beim Helio X20 auf zehn: Drei Kern-Cluster kombinieren schnelle und sparsame Recheneinheiten, auch sonst ist der Chip modern. Der Schwachpunkt könnte die Grafikeinheit werden.
2016 könnte für Qualcomm ein teures Jahr werden: Der fehlende Design Win im Galaxy S6 verringert den Umsatz, zudem soll der Snapdragon 820 bei Samsung produziert werden. Konkurrenten wie Apple haben dort ebenfalls schon Kapazitäten angemeldet.
Wer soll welche Schwachstellen melden und an wen: Sachverständige haben im Bundestag über das neue IT-Sicherheitsgesetz diskutiert und viele Ungereimtheiten gefunden. Eins ist laut dem Chaos Computer Club aber sicher: Das BSI eignet sich als zentrale Meldestelle nicht.
Yahoo kann ab Oktober 2015 den Suchmaschinen-Pakt mit Microsofts Bing jederzeit beenden. Yahoo könnte dann selbst versuchen, in dem Bereich etwas aufzubauen.
Datenanalyse in großem Stil: Big Data soll die Welt vorhersagbarer machen - auch die Arbeitswelt. Auch Wahrscheinlichkeiten zu der Frage, ob und wann ein Mitarbeiter ein Unternehmen verlassen will, lassen sich errechnen.
Vor zwei Jahren war Tesla in der Krise und wollte sich von Google kaufen lassen, um zu überleben. Doch dann setzte ein Boom ein - und Tesla hatte keinen Retter mehr nötig.
Die auf Open-Source-Software spezialisierte Tochter von Microsoft wird wieder in den Hauptkonzern eingegliedert, wie deren Leiter Jean Paoli bekanntgibt. Sämtliche Mitarbeiter sollen von den Open-Source-Erfahrungen profitieren und diese soweit möglich auch umsetzen.
Wenn Whatsapp so weiter wächst, erreicht der beliebte Messenger bald 1 Milliarde Menschen. Zuletzt kam die Telefoniefunktion hinzu, die für viele Skype überflüssig machen dürfte.
Mattels sprechende Barbie, der Bundesnachrichtendienst und Amazon gleich zweimal: Sie alle erhalten den Big Brother Award 2015 für einen allzu laxen Umgang mit persönlichen Daten. Den Publikumspreis bekamen Thomas de Maizière und Hans-Peter Friedrich.
Eine gute WLAN-Versorgung in Zügen bei über 200 km/h zu erreichen, ist äußerst kompliziert, wie der Chef der ÖBB eingeräumt hat. Die größten Probleme sollen aber noch bis Ende des Jahres gelöst sein.
Der für das GNU-System entwickelte Kernel Hurd ist in Version 0.6 erschienen. Das virtuelle Dateisystem Procfs ist neu hinzugekommen und der Init-Server nutzt nun ein Sys-V-ähnliches Startprogramm.
Ein Startup hat einen hydraulisch in fast alle Richtungen dreh- und schwenkbaren Stuhl für VR-Anwendungen entwickelt. Gedacht ist der MM1 für Achterbahn-, Flug- und Fahrsimulationen, die Oculus Rift unterstützen.
Auf einer Testfahrt hat ein Maglev-Zug von Central Japan Railway kurzzeitig eine Geschwindigkeit von 590 km/h erreicht und damit nach zwölf Jahren einen neuen Rekord gesetzt. Doch schon bald soll der Zug noch schneller fahren.
Ein Schritt vor und zwei zurück: Nach dem ersten missratenen Versuch ist das quelloffene Journalisten-Werkzeug Linius nun lizenzkonform. Dafür wurde das vom Bayerischen Rundfunk mitentwickelte Tool an anderer Stelle verschlimmbessert.
UPC Cablecom sichert sein Glasfasernetz gegen Ausfälle, indem als Zeitlinie VDSL im Bedarfsfall zugeschaltet wird. So soll eine konstante Internetverbindung gewährleistet sein.
Update Die Verbraucherzentrale kritisiert den Zwang zum Einbau von Smart Metern. Der Energiespareffekt durch intelligente Messsysteme hält sich in Grenzen.
In Apples Macbook 12 stecken zwei Überraschungen: Die PCIe-SSD unterstützt NVM Express und beim Controller handelt es sich um ein Custom-Design. Die Ressourcen dazu hat Apple seit Jahren.
Seit Monaten keine neuen Produkte: AMDs kombinierte Grafik- und Prozessor-Sparte setzt immer weniger um, auch bei den Konsolen-Chips geht es bergab. Zudem musste AMD die Wafer-Bestellungen bei Auftragsfertiger Globalfoundries kürzen.
Yahoo-Chefin Marissa Mayer hat den Suchmaschinenpakt mit Microsoft neu gestaltet: Er ist nun nicht mehr exklusiv. Suchmaschinen seien ein unglaublich wichtiger Teil von Yahoo, das eine Renaissance plane, bemerkt sie dazu.