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Herkömmliche Smartphones arbeiten mit einem Objektiv und einem Digitalzoom.
Herkömmliche Smartphones arbeiten mit einem Objektiv und einem Digitalzoom. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Light: Viele Objektive für die Smartphone-Kamera

Herkömmliche Smartphones arbeiten mit einem Objektiv und einem Digitalzoom.
Herkömmliche Smartphones arbeiten mit einem Objektiv und einem Digitalzoom. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Startup Light arbeitet an einem Kamera-Konzept für Smartphones, das das Digitalzoom ablösen soll: Statt eines soll die Light-Kamera mehrere Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten verwenden. Jetzt steigt Foxconn bei dem Projekt ein.

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Das US-Startup Light will es Smartphone-Nutzern ermöglichen, mit ihren Geräten bessere Bilder als bisher machen zu können: Statt eines einzelnen Objektivs will Light mehrere Linsen mit jeweils separatem Bildsensor in die Rückseite von Smartphones einbauen. Jetzt meldet das Unternehmen, dass der Hersteller Foxconn in das Projekt eingestiegen ist.

Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten

Jedes der Objektive soll eine unterschiedliche Brennweite haben, von weitwinkelig bis in den Tele-Bereich gehend. Durch den Einbau mehrerer Objektive soll das fertige Smartphone die Dicke eines herkömmlichen Gerätes plus Schutzhülle haben.

Statt ein Digitalzoom zu verwenden, wie es Smartphones herkömmlicherweise machen, soll die Light-Kamera bei der Aufnahme zwischen den einzelnen Objektiven wechseln können. Welches Kameramodul gerade ausgewählt wird, hängt vom Zoom-Grad ab, den der Nutzer wählt. Laut den Light-Machern sollen Nutzer auch im Nachhinein den Fokus ändern können - ähnlich, wie es bei der Lytro möglich ist.

Der Nutzer soll vom Umschalten zwischen den verschiedenen Objektiven nichts mitbekommen - für ihn sieht das Zoomen auf dem Display aus wie bei einer herkömmlichen Kamera. Die generelle Bildqualität soll insgesamt besser als bei anderen Smartphone-Kameras sein, da die Details mehrerer Objektive zu einem Bild zusammengefügt werden sollen. Wie das genau funktioniert, verraten die Light-Macher nicht.

Noch kein Smartphone-Prototyp

Technology Review konnte sich einen frühen Entwurf der Light-Kamera bereits anschauen - und bestätigt die gute Bildqualität. Allerdings wurde dem Journalisten kein funktionierender Smartphone-Prototyp gezeigt, da es diesen noch nicht gibt.

Große Hersteller zeigen bereits Interesse an der Entwicklung der Technologie: Zu Lights neuen Partnern gehört der taiwanische Hersteller Foxconn, einer der Investoren ist zudem Paul Jacobs, Executive Chairman von Qualcomm. Bereits im Sommer 2014 konnte Light Finanzierungsgelder in Höhe von 9,7 Millionen US-Dollar sammeln.

Erste Geräte mit der Light-Kamera sollen im Jahr 2016 auf den Markt kommen. Die Mehrkosten für das Material sollen bei 50 bis 60 US-Dollar liegen.


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SchmuseTigger 24. Apr 2015

Irgendwas Israelisches mit Multi-Linsen für Smartphones?



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