Abo
  • Services:

Onlinehandel: DHL und Amazon starten Zustellung in den Kofferraum

Das Auto als Lieferadresse: Im Mai starten DHL Paket und Amazon Prime ein Pilotprojekt, bei dem eine Smartphone-App Fahrzeuge entriegelt, damit Pakete dort deponiert werden können. Der Fahrer wird per E-Mail über die Zustellung informiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Kofferraumzustellung
Kofferraumzustellung (Bild: Deutsche Post)

Im Mai starten DHL Paket, Amazon Prime und Audi ein Pilotprojekt, bei dem Autos als Lieferadresse für Paketsendungen genutzt werden können. Das gab der Logistikkonzern am 22. April 2015 bekannt. Damit werde der Paketempfang "individueller auf die Wünsche der Kunden ausgerichtet", sagte Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post, bei Deutsche Post DHL Group.

  • Zustellung in den geöffneten Kofferraum (Bild: Deutsche Post)
  • Zusteller lädt Paket ein (Bild: Deutsche Post)
  • DHL-Wagen vor einem Audi (Bild: Deutsche Post)
Zustellung in den geöffneten Kofferraum (Bild: Deutsche Post)
Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Das gemeinsame Pilotprojekt im Großraum München ist auf mehrere Monate angelegt, in denen ein ausgewählter Kundenkreis die Kofferraumzustellung testen kann. Die Teilnehmer werden von Audi registriert.

Smartphone-App entriegelt das Fahrzeug

Durch eine Smartphone-App erhält der DHL-Zusteller den genauen Standort des Fahrzeugs und Zugang zum Kofferraum des Autos. Nachdem das Paket eingelegt und der Kofferraum durch den Zusteller wieder geschlossen wurde, soll der Wagen wieder automatisch verriegelt werden. Der Zusteller erhält über die App eine Bestätigung und der Fahrer wird per E-Mail über die Zustellung informiert.

Damit erweitert DHL-Paket das Angebot mit Packstation, Paketkasten und Wunschort.

Mehr als die Hälfte der 2,1 Milliarden Pakete, die 2014 in Deutschland verschickt wurden, kommen aus dem Onlinehandel und von anderen Versendern. Die Paketmenge - und damit auch die Berge des Verpackungsmülls - sind um elf Prozent gewachsen. Mit 21 Prozent ist die Bekleidung die größte Warengruppe, 246 Millionen Pakete kamen aus diesem Bereich.

Die DHL kündigte im Mai 2014 an, einen persönlichen Paketbriefkasten bundesweit einzuführen. Der Kunde und der Paketzusteller haben einen elektronischen Schlüssel. Pakete landen so direkt vor der Haustür, auch wenn niemand zu Hause ist, so das Versprechen.

Vor rund einem Jahr gab es zudem bundesweit vier Millionen registrierte Kunden und 2.650 Packstationen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. (-20%) 15,99€
  3. 13,49€

keldana 23. Apr 2015

freuen wir uns dann über die Meldung: "DHL liefert ab sofort Pakete immer direkt an den...

alexd234 23. Apr 2015

ist ja auch Golem, die schaffen es ja auch nicht den Fire Stick mit dem USB des TV zu...

der_wahre_hannes 23. Apr 2015

Und wer legt die Pakete in den Kofferraum, wenn er gar keinen Vertrag mit der Post...

Prypjat 23. Apr 2015

Die Post oder im speziellen DHL, hat schon wieder neue verrückte Ideen in der Schublade...

DY 23. Apr 2015

Nicht nur das. Bei 36,5er Außenwänden evtl. plus Dämmung erreicht man nicht die Größe um...


Folgen Sie uns
       


Nuraphone Kopfhörer- Test

Der Nuraphone bietet einen automatischen Hörtest, der den Frequenzgang des Kopfhörers je nach Nutzer unterschiedlich einstellt. Die Klangqualität des ungewöhnlichen Kopfhörers hat Golem.de im Test überzeugt.

Nuraphone Kopfhörer- Test Video aufrufen
Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch
  3. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit

    •  /