• IT-Karriere:
  • Services:

Canonical: Ubuntus Desktop-Next soll auf DEB-Pakete verzichten

Statt der üblichen DEB-Pakete soll der neue Unity-Desktop von Ubuntu künftig auf Snappy setzen. Erste Abbilder zum Testen sollen in Kürze bereitstehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Unity8 soll die Oberflächen für Smartphones, Tablets und den Desktop vereinen.
Unity8 soll die Oberflächen für Smartphones, Tablets und den Desktop vereinen. (Bild: Canonical)

Eine so radikale Änderung, wie sie der Desktop-Verantwortliche bei Canonical, Will Cooke, vorstellt, wird wohl ziemlich kontroverse Diskussionen hervorrufen. Denn für die Ubuntu-Abbilder mit der neuen Oberfläche Unity8 soll künftig auf die übliche Installation über DEB-Pakete verzichtet werden. Canonical will stattdessen Snappy verwenden.

Stellenmarkt
  1. Fiducia & GAD IT AG, Karlsruhe, München, Münster
  2. Limbach Gruppe SE, Heidelberg

Letzteres dient zur Installation von Anwendungen oder, wie nun angekündigt, der Desktop-Umgebung, unabhängig vom darunterliegenden Betriebssystem. So soll das Verteilen und Aktualisieren wesentlich einfacher gestaltet werden können. Canonical vermarktet Snappy bisher vor allem als Werkzeug, das auf der minimalen Serverdistribution Ubuntu Core verwendet werden kann. Eignen soll sich Snappy aber auch für jedwede Art smarter Geräte, die meist unter dem Namen Internet of Things zusammengefasst werden. Auch auf kleinen Bastlerplatinen soll Snappy zum Einsatz kommen.

Das Konzept, ein Linux-Grundsystem stark getrennt von den Anwendungen zu pflegen, ist in letzter Zeit vor allem durch Docker populär geworden. Das wird bisher hauptsächlich in Serverumgebungen eingesetzt. Ähnliche Ideen haben aber etwa die Systemd-Entwickler auch schon für Desktop-Systeme vorgestellt. Nun scheint jedoch Canonical der erste große Distributor zu sein, der dies auch offensiv für den Desktop umzusetzen scheint.

Cooke zufolge soll der Wechsel zu Snappy für die Abbilder mit dem neuen Desktop Unity8 bis zum kommenden Ubuntu 15.10 in einem halben Jahr abgeschlossen sein. Einen genauen Termin für erste Experimente nennt Cooke zwar nicht. Tests mit Snappy sollen aber bald möglich sein. Details wollen die beteiligten Entwickler auf ihrem Online-Summit Anfang Mai klären.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,80€
  2. 47,99€

b1n0ry 06. Nov 2015

pacman>apt http://i.imgur.com/IO9m7EZ.gif

leomar 22. Jun 2015

Ich verstehe nicht ganz wieso hier die Schuld an den Inkompatiblitäten der Programme und...

Neuro-Chef 30. Apr 2015

Inkompatible Paketabhängigkeiten sind ganz allgemein problematisch und kommen immer...

Thaodan 28. Apr 2015

Eben und die Einstellungen für systemd und apparmor kann man dann auch gleich von Suse...

Seitan-Sushi-Fan 27. Apr 2015

Von Waschmaschine bis zur Raumfahrt. Überall läuft Linux. Was du als Nachteil versuchst...


Folgen Sie uns
       


Gaming auf dem Chromebook ausprobiert

Wir haben uns Spielestreaming und natives Gaming auf dem Chromebook angesehen.

Gaming auf dem Chromebook ausprobiert Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /