Update Laut einem Geheimpapier lieferte der Verfassungsschutz allein im vergangenen Jahr 864 Datensätze an die NSA. Zur Belohnung gab es Spionagesoftware.
Dass die US-Regierung das Tor-Projekt mitfinanziert, ist kein Geheimnis. Nach den jüngsten Enthüllungen um die US-Geheimdienste wird jedoch darüber spekuliert, ob Tor grundsätzlich sicher ist.
Update Microsoft hat einen Patch für Office 2013 veröffentlicht, der bei vielen Nutzern Probleme macht. Nach der Installation lässt sich die Ordneransicht in Outlook 2013 nicht mehr anzeigen. Zudem lassen sich drei Sicherheitspatches für Office 2007 auf vielen Systemen vermeintlich nicht installieren.
Verschiedene Personen berichten dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) von einer gravierenden Sicherheitslücke in der Verschlüsselung des von der Behörde bereitgestellten Programms GSTool. Statt Dank erhalten sie juristische Drohungen.
Opera hat einen von Grund auf neu entwickelten Browser für das iPad veröffentlicht: Coast. Dieser ist sehr schlicht gehalten und stellt die Inhalte in den Vordergrund.
Der US-Geheimdienst CIA hat jahrelang mit deutschen Geheimdiensten an einer geheimen Datenbank gearbeitet. Dort wurden Informationen zu mutmaßlichen islamistischen Terroristen gesammelt. Die dafür verantwortliche Anti-Terror-Einheit trug den Namen Projekt 6.
Ifa 2013 Mit dem Encore hat Toshiba ein handliches 8-Zoll-Tablet präsentiert, auf dem ein vollwertiges Windows 8.1 läuft. Der eingebaute Intel-Prozessor ist so neu, dass das Modell noch nicht genannt werden darf.
Die Apache Software Foundation hat ihre verteilte NoSQL-Datenbank Cassandra in der Version 2.0 veröffentlicht. Sie speichert auch große Datenmengen sehr schnell in einem Cluster, skaliert nahezu linear und ist vollständig verteilt, besitzt also keinen sogenannten Single-Point-of-Failure.
Sicherheitsforscher haben den in Python geschriebenen Dropbox-Client entschlüsselt und ihre Ergebnisse veröffentlicht. Damit offenbaren sie potentielle Sicherheitslücken - auch für andere Software.
Auch Opera macht jetzt mit bei der schnellen Erhöhung der Versionsnummern. Die neue Version 16 bringt vor allem Dinge, die eigentlich nur einen Versionssprung hinter dem Punkt wert wären. Die Hauptneuerung ist eigentlich nur eine Wiedereinführung einer alten Opera-Funktion.
Die ersten Anwender können Googles Hangouts in HD mit einer Auflösung von 720p nutzen. Doch Google hat nicht nur die Auflösung erhöht, sondern stellt die Hangouts dabei auch auf VP8 und demnächst auf WebRTC um.
Nginx bringt mit Nginx Plus eine erweiterte Version seines Open-Source-Webservers auf den Markt. Nginx Plus unterstützt unter anderem adaptives Medien-Streaming, Hochverfügbarkeit, dynamische Konfiguration und Monitoring.
Der Entwickler Tavis Rudd programmiert, indem er mit seinem Rechner spricht. Er nutzt dafür Pythons Dragonfly, eine Schnittstelle zu Dragon Naturally Speaking. Dabei ist auch eine eigene Sprache herausgekommen.
Google hat seinen Browser Chrome 29 veröffentlicht. Die Omnibox der neuen Version soll bessere Vorschläge machen und es ist möglich, den Browser zurückzusetzen.
Auf der Webseite Groklaw werden keine neuen Inhalte mehr erscheinen. Als Grund wird die NSA-Affäre genannt, denn die Macher von Groklaw seien nicht mehr in der Lage, ungestört vor dem US-Geheimdienst per E-Mail zu kommunizieren.
In einer Stellungnahme äußert sich ausgerechnet das US-Unternehmen IMS Health zu den vom Nachrichtenmagazin Spiegel erhobenen Vorwürfen, dass die Patientendaten des Apothekenzentrum VSA nicht ausreichend anonymisiert sind. Es schließt eine Rückrechenbarkeit kategorisch aus.
Samsung will sein dünnes 10-Zoll-Tablet Ativ Tab 3 mit Tastaturhülle Anfang September 2013 in den deutschen Handel bringen. Golem.de konnte sich das Tablet mit vollwertigem Windows 8 und Wacom-Eingabestift mit 200 Druckpunkten bereits anschauen.
Microsoft setzt wie die Konkurrenz auf den Trend der In-Memory-Technologie. Dafür hat Microsoft dem SQL Server 2014 eine neue Datenbank-Engine spendiert.
Mozilla hat mit Firefox 23.0.1 eine neue Version seines Browsers außer der Reihe veröffentlicht. Firefox 23.0.1 korrigiert im wesentlichen drei Probleme in Sachen Video, WebRTC und Rechtschreibkorrektur.
Das Apothekenrechenzentrum VSA handelt Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zufolge mit mehreren Millionen Daten von Patienten und Ärzten. Die Daten, die sich zurückpersonalisieren lassen, werden demnach über weitere Unternehmen in mehr als hundert Länder exportiert.
Beim hauseigenen Cloud-Hosting-Dienst Cloud Storage bietet Google ab sofort eine serverseitige, automatische Verschlüsselung an. Die Schlüssel werden ebenfalls von Google verwaltet - was nach Prism einige Nutzer misstrauisch macht.
Update Mit der Veröffentlichung von KDE SC 4.11 will das KDE-Team die Entwicklung der Plasma Workspaces 1.x abschließen. Die Portierung zu QML schreitet weiter voran und KWin lässt sich mit Wayland nutzen.
Google blockiert abermals die von Microsoft entwickelte Youtube-App für Windows Phone. Microsoft hat kürzlich ein Update dafür bereitgestellt. Microsoft wirft Google vor, die Blockade nur mit Ausflüchten zu begründen.
Die iCloud für den Webbrowser sieht nun aus wie iOS 7. Lediglich die Bürosoftware iWork for iCloud wurde nicht an die neue Optik angepasst und wirkt fast wie ein Fremdkörper.
Erstmals, seit Adobe seinen eigenen Patchday zum Microsoft Patch-Tuesday synchron geschaltet hat, muss Adobe keine Sicherheitslücken schließen. Windows-Anwender müssen dennoch patchen, denn Microsoft hat ein paar gefährliche Sicherheitslücken in seinen Betriebssystemen - inklusive Rechteausweitung.
Die Beta von Firefox 24 bringt vor allem Neuerungen für die Android-Version mit, an der Desktopversion ändert sich nur wenig. Die mobile Version unterstützt nun auch WebRTC.
Das Ideacentre Horizon hat von allem mehr als andere Tablets: Es ist viel größer, schwerer und teurer und soll gerade deshalb alles können - egal ob als Arbeitsmaschine oder als Spieleplattform für die Familie. Einige Detaillösungen sind allerdings nicht gut durchdacht.
Das US-Unternehmen Keyme hat eine iOS-App veröffentlicht, die digitale Kopien von Schlüsseln erstellt und speichert. Mit diesen Kopien kann bei Verlust eines Schlüssels ein neuer Schlüssel nachgemacht werden.
Die OpenX-Entwickler haben die Downloadpakete ihres gleichnamigen Adservers korrigiert. Die Version 2.8.10 hat eine gefährliche Hintertür, die Angreifer in die Serverpakete einschmuggelten. OpenX 2.8.11 korrigiert diesen Fehler, der nur die freie Version betraf.
Der Softwareentwickler Elliott Kember hat eine Diskussion über Chromes Umgang mit gespeicherten Passwörtern angestoßen und kritisiert, dass Chrome diese im Klartext anzeigt. Justin Schuh, der für die Sicherheit von Chrome verantwortlich ist, sieht darin kein Problem.
Mozillas Browser Firefox 23 steht ab sofort zum Download bereit. Die größte Neuerung ist ein in den Browser integrierter Share-Button, mit dem Mozilla eine Alternative zu den zahlreichen Social-Buttons auf Webseiten schaffen will. Derweil lässt sich Javascript nicht mehr so einfach abschalten wie bisher.
Einige der ehemaligen Kernentwickler von Staroffice und Openoffice arbeiten wieder an einem Office-Projekt. Es sind die Komponenten, die unter dem Namen OX Documents als webbasiertes Office-Paket angeboten werden sollen.
Die freie Finanzsoftware Gnucash steht in der Vorschauversion 2.5.4 zur Verfügung. Neben der Unterstützung der Gimp-Toolkit-Version 2.24 sind unter anderem neue Businessfunktionen dazugekommen.
Yahoo hat den erfolglosen Browser-Hersteller Rockmelt übernommen. Das Unternehmen schaltet seine Produkte bis Ende August 2013 ab. Marissa Mayer ging es um die Entwickler bei Rockmelt.
Nach der Version für iOS gibt es jetzt auch für Android eine Office-App von Microsoft - diese können jedoch nur Office-365-Abonnenten auf Smartphones nutzen. Deutsche Office-Nutzer müssen noch warten, bis die App auch hier erscheint.
Beim Aufbau von TLS-Verbindungen kann Firefox künftig Informationen über die Gültigkeit eines Zertifikats mitliefern. Das sogenannte OCSP Stapling wird damit von allen großen Browsern unterstützt, aber bei den Servern gibt es noch Probleme.
Mit Tox soll eine freie Alternative zu Skype entstehen, die sicherer für die Nutzer ist. Das will das Team durch verschlüsselte Peer-to-Peer-Kommunikation erreichen. Noch ist das Programm aber in der Entstehung.
Microsoft arbeitet an der nächsten Version der Windows Powershell, die in Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 standardmäßig enthalten sein soll. Die neue Windows Powershell steht in den aktuellen Preview-Versionen von Windows zur Verfügung und ist auf älteren Windows-Versionen nachrüstbar.
Australische Sicherheitsforscher zeigen einen neuen Angriffsvektor auf Verschlüsselung, die auf virtuellen Maschinen stattfindet. Durch Manipulation des Caches von Intel-Prozessoren können sie Schlüssel im Klartext auslesen. Die Abhilfe ist einfach, aber unbefriedigend.
Microsoft hat den Internet Explorer 11 jetzt auch für Windows 7 in einer Preview-Version veröffentlicht. Die neue Version des Internet Explorers unterstützt unter anderem WebGL sowie Googles Protokoll SPDY, ist auf Touch optimiert und setzt in noch mehr Bereichen auf Hardwarebeschleunigung.
Die Veröffentlichung von Libreoffice 4.1 bringt einige Verbesserungen. Die Sidebar aus Openoffice 4.0 ist experimentell benutzbar und auch die Commits und Bug-Fixes von Apache-Entwicklern führt das Team nun deutlich auf.
Lenovos Windows-8-Gerät mit 10 Zoll großem Display ist jetzt auch in Deutschland erhältlich. Das Gerät kostet 500 Euro und kommt mit einer Hülle, die aus dem Tablet ein Notebook mit Tastatur macht.
Die erste große Veröffentlichung von Apache Openoffice seit der Code-Spende von Oracle enthält viele Teile aus IBMs Openoffice-Fork Symphony. Diesen gab IBM zugunsten des Apache-Projektes auf.
Laut einem Medienbericht soll ein Streit zwischen den beiden SAP-Chefs zum Ende der Doppelspitze geführt haben. McDermott habe Snabe in einem monatelangen Machtkampf verdrängt.
Jim Hagemann Snabe hatte noch in diesem Monat die Doppelspitze bei SAP verteidigt. Nun zieht er sich überraschend aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand des Softwarekonzerns zurück.
Der Cloud-Notizzetteldienst Evernote kann auch mit Desktopanwendungen benutzt werden - doch die Windows-Version behandelte der Hersteller bislang stiefmütterlich. Nun kann die erste Beta der Version 5 ausprobiert werden. Sie soll 100 neue Funktionen bieten.
In einem gemeinsamen offenen Brief fordern 63 namhafte IT-Konzerne mehr Transparenz im Zusammenhang mit dem NSA-Programm Prism. Sie wollen Details dazu veröffentlichen, welche Informationen sie an die US-Geheimdienste weitergegeben haben.
United Internet kauft ein Viertel an dem Open-Source-Unternehmen Open-Xchange. Zuletzt hatte Open-Xchange mit OX Documents eine eigene Cloud-basierte Office-Software vorgestellt.