Abo
  • Services:

Libreoffice: Veränderte APIs schaffen Distanz zu Openoffice

In Version 4.0 der freien Bürosoftware Libreoffice wurde das API weitgehend aufgeräumt. Künftig soll die Schnittstelle erweitert und der Zugang zu Funktionen einfacher werden. Das bedeutet aber auch, dass die Inkompatibilität zu Apache Openoffice.org größer werden wird.

Artikel veröffentlicht am ,
In Libreoffice 4.0 wurde das API aufgeräumt.
In Libreoffice 4.0 wurde das API aufgeräumt. (Bild: Libreoffice.org/CC-BY-SA 3.0)

Mit Libreoffice 4.0 soll der Umbau des APIs angestoßen werden. Zunächst wurde der Code aber aufgeräumt. Das sei die größte Aufräumaktion seit der Veröffentlichung der ersten Openoffice.org-Version, schreibt Charles-H. Schulz. Er ist einer der Direktoren der Document Foundation.

Stellenmarkt
  1. Stadt Lippstadt, Lippstadt
  2. Diehl Metering GmbH, Ansbach / Metropolregion Nürnberg

Der Umbau soll tiefgreifend werden. Das bedeute aber auch, dass sich der Quellcode von dem von Apache Openoffice.org immer mehr unterscheide, schreibt Schulz. Das neue API soll vor allem für Entwickler und die Community gedacht sein. Es soll für einen einfachen und leistungsstarken Zugang zu den Funktionen in Libreoffice sorgen. Das bedeute aber auch Inkompatibilitäten, mit denen die Extensions-Entwickler zunächst konfrontiert werden, die mit den Änderungen einhergehen.

UNO entfernt

Mit Libreoffice 4.0 wurden beispielsweise das nicht mehr aktuelle API Xdocumentinfo und die entsprechenden UNO-Schnittstellen entfernt. Außerdem wurden weitere UNO-Dienste entfernt, darunter auch solche zur Tabellenkalkulation, zur Textverarbeitung und für das Zeichenprogramm.

Ebenfalls neu in Version 4.0 ist der Grafikstack, der nicht nur neue Schnittstellen, sondern auch neue UI-Widgets und ein aufgeräumtes Benutzerinterface bieten soll.

Schulz nennt Libreoffice 4.0 eine existentielle Veröffentlichung, die neue Technologie, aber auch eine neue Lizenzstruktur mit sich bringt. Statt einer Apache-Lizenz setzt Libreoffice auf die Mozilla Public License sowie die LGPL.

Libreoffice 4.0 soll in der ersten Februarwoche 2013 erscheinen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)

spectas 09. Feb 2013

Hoffentlich sind es nur ein paar veraltete Konnectoren, die Duden halbwegs unaufwendig...

Seitan-Sushi-Fan 05. Feb 2013

Während alle im proprietären Lager zusammen arbeiten? Gibt es WordPerfect Office nicht...

Seitan-Sushi-Fan 05. Feb 2013

Und das ist auch genau der Grund, weshalb sich IBM bei OO engagiert. Das stimmt nicht...

Anonymer Nutzer 01. Feb 2013

Kann ich nicht bestätigen. Speichern dauert bei mir maximal 3 Sekunden.

Anonymer Nutzer 01. Feb 2013

Und da fragen sich Menschen doch echt noch warum keine Sau Linux oder OO oder LO oder...


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  2. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Zweiter Weltkrieg mit Sprengkraft

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /