• IT-Karriere:
  • Services:

Sicherheitsloch im Internet Explorer: Microsoft bringt Patch außer der Reihe

Für den 14. Januar 2013 hat Microsoft einen Patch für den Internet Explorer in Aussicht gestellt und nun veröffentlicht. Damit soll das Sicherheitsleck in älteren Versionen des Browsers beseitigt werden. Zuvor gab es nur einen sogenannten Fix-It.

Artikel veröffentlicht am ,
Patch für Internet Explorer erscheint am 14. Januar 2013.
Patch für Internet Explorer erscheint am 14. Januar 2013. (Bild: Microsoft)

An Microsofts regulärem Patchday vor einer Woche hatte das Unternehmen die Arbeiten am Patch für den Internet Explorer wohl noch nicht abgeschlossen. Daher gibt es für das zum Jahresende 2012 bekanntgewordene Sicherheitsleck im Internet Explorer 6, 7 und 8 weiterhin nur ein sogenanntes Fix-It. Der provisorische Patch kann über die Webseite installiert werden und soll erreichen, dass Angreifer keinen Schadcode mehr auf fremden Systemen ausführen können. Die Nutzung des Internet Explorers soll damit nicht beeinträchtigt werden. Allerdings kann das Aufrufen des Browsers nun länger dauern.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Frankfurt am Main
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Diese Probleme sollen in Kürze beseitigt werden, Microsoft hat einen Patch für die betroffenen Versionen des Internet Explorers angekündigt. Dieser soll am Abend des 14. Januar 2013 erscheinen. Microsoft verspricht, dass ein installiertes Fix-It vor der Einspielung des Patches nicht deinstalliert werden muss. Es soll keine Störungen mit dem geplanten Patch geben.

Internet Explorer 9 und 10 nicht betroffen

Das Sicherheitsleck betrifft die Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorers. Der Internet Explorer 9 und 10 weist den Fehler nicht auf. Daher hilft auch ein Wechsel zu einer aktuelleren Internet-Explorer-Version, um nicht Opfer der Attacke zu werden.

Über das Sicherheitsleck in Microsofts Browser können Angreifer beliebigen Programmcode ausführen und so die Kontrolle über ein fremdes System erlangen. Sie müssen das Opfer nur dazu verleiten, eine entsprechend präparierte Webseite zu öffnen. Der Fehler tritt nur bei aktiviertem ActiveX auf, so dass sich das Sicherheitsloch in Microsofts E-Mail-Clients Outlook, Outlook Express und Windows Mail nicht bemerkbar macht. Beim Öffnen von HTML-E-Mails ist ActiveX aus Sicherheitsgründen deaktiviert.

Auch auf Systemen mit Windows Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 ist das Risiko vermindert, weil der Browser in der Enhanced Security Configuration läuft und eine Ausnutzung der Sicherheitslücke verhindert.

Sicherheitsloch wird bereits aktiv ausgenutzt

Über die Website des Council on Foreign Relations (CFR) wurde bereits Code verteilt, der das Sicherheitsloch ausnutzt. Der Webserver des CFR wurde dazu von Angreifern manipuliert. Nach Angaben von Microsoft ist das Sicherheitsloch jedoch bislang nur selten ausgenutzt worden.

Nachtrag vom 14. Januar 2013, 22:15 Uhr

Microsoft hat den Patch nun veröffentlicht. Er ist unter anderem über Microsoft Update verfügbar. Der Artikelvorlauftext wurde aktualisiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Xbox Wireless Controller Robot White für 59,99€)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Demon's Souls Remake (PS5) - Fazit

Im Testvideo stellt Golem.de das Remake des epischen Fantasy-Rollenspiels Demon's Souls für die Playstation 5 vor.

Demon's Souls Remake (PS5) - Fazit Video aufrufen
Arbeitsschutzverordnung: Corona macht Homeoffice für Bildschirmarbeiter zur Regel
Arbeitsschutzverordnung
Corona macht Homeoffice für Bildschirmarbeiter zur Regel

Das Bundesarbeitsministerium hat eine Verordnung erlassen, die pandemiebedingt Homeoffice für viele Arbeitnehmer zur Folge haben soll.

  1. Hardware fürs Homeoffice Nicht nur Webcams und Notebooks werden teurer
  2. Digitalisierung Für Homeoffice in Behörden fehlen Notebooks und Server
  3. DGB Massenhafter Lohndiebstahl im Homeoffice

Data-Mining: Wertvolle Informationen aus Datenhaufen ziehen
Data-Mining
Wertvolle Informationen aus Datenhaufen ziehen

Betreiber von Onlineshops wollen wissen, was sich verkauft und was nicht. Mit Data-Mining lassen sich aus den gesammelten Daten über Kunden solche und andere nützliche Informationen ziehen. Es birgt aber auch Risiken.
Von Boris Mayer


    IT-Security outsourcen: Besser als gar keine Sicherheit
    IT-Security outsourcen
    Besser als gar keine Sicherheit

    Security as a Service (SECaaS) verspricht ein Höchstmaß an Sicherheit. Das Auslagern eines so heiklen Bereichs birgt jedoch auch Risiken.
    Von Boris Mayer

    1. Joe Biden Stellenanzeige im Quellcode von Whitehouse.gov versteckt
    2. Sturm auf Kapitol Pelosis Laptop sollte Russland angeboten werden
    3. Malware Offenbar Ermittlungen gegen Jetbrains nach Solarwinds-Hack

      •  /