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Programmierschnittstelle: Dropbox-API schweißt Cloud und Apps zusammen

Dropbox hat ein neues API vorgestellt, mit dem App-Entwickler den Cloud-Speicher an ihre mobilen Anwendungen für iOS und Android anbinden können. Apps können dadurch auf ferngespeicherte Daten so zugreifen, als wären sie lokal verfügbar.
/ Andreas Donath
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Dropbox bietet neue APIs für Mobile-Apps-Entwickler an. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
Dropbox bietet neue APIs für Mobile-Apps-Entwickler an. Bild: Andreas Donath/Golem.de

Die neue Programmierschnittstelle (API) von Dropbox erlaubt es Apps von Drittentwicklern, mit Dateien, die in der Cloud gespeichert sind, genauso zu arbeiten als seien sie lokal vorhanden. Das API wird sowohl für iOS- als auch für Android-Geräte angeboten. Um die Synchronisierung, das Caching sowie den Offlinezugriff und die Erkennung von Unterschieden zwischen der lokalen Kopie und der Cloud-Version muss sich der Entwickler bei Benutzung des APIs nicht kümmern.

Dropbox will damit die Entwicklung vereinfachen und natürlich mehr Kunden für seine kostenpflichtigen Speicherangebote gewinnen. Für Anwender wird es mit entsprechenden Apps leichter, plattformübergreifend zu arbeiten. Beispielsweise kann ein Text oder eine Tabellenkalkulation am Rechner geschrieben werden, in der Dropbox des Anwenders abgelegt und mit dessen Tablet genutzt werden, wo nur noch leichte Änderungen vorgenommen werden, die dann beim nächsten Öffnen am Notebook sofort zur Verfügung stehen.

Das neue Sync API(öffnet im neuen Fenster) von Dropbox lässt sich kostenlos benutzen. Der Anbieter stellt neben Beispielen auch Tutorials(öffnet im neuen Fenster) für iOS und Android zur Verfügung und hat eine umfangreiche Dokumentation(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht.

Einige Entwickler haben bereits vorab das API nutzen können. Chris Cox, der Entwickler der mobilen Notizanwendung Squarespace Note(öffnet im neuen Fenster) , den Dropbox in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) zitiert, behauptet, dass sich der Einsatz des APIs positiv auf den Codeumfang ausgewirkt habe, den er für die Integration des Cloud-Speicherdienstes benötigte. Vorher sei rund das Doppelte des Codes zur Anbindung der Dropbox erforderlich gewesen.


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