Abo
  • Services:

Adobe: 17 Flash-Player-Sicherheitslücken, Angriff auf Adobe Reader

Nur wenige Tage, nachdem Adobe für den Flash Player einen Sicherheitspatch veröffentlicht hat, gibt es nun einen weiteren. Dieses Mal werden gleich 17 Sicherheitslücken geschlossen. Eine Sicherheitslücke im Adobe Reader wird derzeit aktiv ausgenutzt, einen Patch gibt es noch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Sicherheitsupdate von Adobe für Flash Player, AIR und Shockwave Player
Sicherheitsupdate von Adobe für Flash Player, AIR und Shockwave Player (Bild: Midiman/CC BY 2.0)

Adobe warnt vor einer Zero-Day-Sicherheitslücke im Adobe Reader und in Acrobat. Beide PDF-Applikationen enthalten ein Sicherheitsloch, das bereits aktiv ausgenutzt wird. Adobe liefert keine Angaben dazu, was Angreifer über die Sicherheitslücke erreichen können. Es ist aber davon auszugehen, dass durch Attacken Unbefugte Schadcode auf fremde Systeme bringen, um diese kontrollieren zu können. Adobe untersucht den Vorfall noch und will so schnell wie möglich einen Sicherheitspatch für den Adobe Reader und für Acrobat veröffentlichen.

Zweiter Flash-Player-Patch innerhalb weniger Tage

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Frankfurt am Main
  2. Hays AG, Darmstadt, Wiesbaden, Frankfurt

Erst Ende vergangener Woche hatte Adobe für den Flash Player einen Notfallpatch veröffentlicht, weil zwei Sicherheitslücken in der Software bereits aktiv ausgenutzt wurden. Nun folgt wenige Tage später die Veröffentlichung eines Sammelpatches für den Flash Player. Damit werden insgesamt 17 weitere Sicherheitslücken im Flash Player geschlossen. 16 der 17 Sicherheitslecks können von Angreifern zur Ausführung beliebigen Programmcodes missbraucht werden. Ein Sicherheitsloch kann zum Ausspähen vertraulicher Daten verwendet werden. Adobe macht keine Angaben dazu, ob die Fehler bereits aktiv ausgenutzt werden.

Die 17 Sicherheitslücken sind in allen aktuellen Versionen des Flash Players für Windows, Mac OS, Linux und Android enthalten. Windows-Nutzer können sich den aktuellen Flash Player mit der Version 11.6.602.168 über Adobes Webseite herunterladen. Für Mac-OS-Nutzer wurde die Version 11.6.602.167 veröffentlicht. Für Nutzer einer älteren Version hat Adobe für die Windows-Plattform den Flash Player 10.3.183.63 und für Mac OS die Version 10.3.183.61 zum Herunterladen bereitgestellt. Linux-Nutzer können den Flash Player 11.2.202.270 installieren.

Googles Chrome-Browser und Microsofts Internet Explorer 10 für Windows 8 erhalten laut Adobe eine aktualisierte Version, mit der die Sicherheitslücken im Flash-Player-Plugin beseitigt werden. Dieser Flash Player trägt dann die Versionsnummer 11.6.602.167.

Ein Update des Flash Players für Android 2.x sowie 3.x und Android 4.x ist über Googles Play Store zu bekommen. Dazu muss die App bereits auf dem Android-Gerät installiert sein, denn seit Mitte August 2012 gibt es den Flash Player nicht mehr im Play Store. Für Android 2.x und 3.x lautet die aktuelle Versionsnummer 11.1.111.43 und für Android 4.x gibt es die Version 11.1.115.47.

Sicherheitslücken betreffen auch AIR

Auch für AIR von Adobe steht ein Update bereit, um die oben genannten Flash-Player-Sicherheitslücken zu schließen. Windows- und Mac-OS-Anwender sollten AIR 3.6.0.597 installieren. Für Android-Geräte steht AIR ebenfalls in der Version 3.5.0.1060 in Googles Play Store als Download zur Verfügung.

Patch für Shockwave Player erschienen

Parellel zu den Updates für den Flash Player und für AIR hat Adobe ein Sicherheitsupdate für den Shockwave Player veröffentlicht. Mit der Version 12.0.0.112 des Shockwave Players werden zwei Sicherheitslücken geschlossen, die beide zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden können.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 264,00€
  2. ab 479€
  3. ab 219,00€ im PCGH-Preisvergleich
  4. Für 150€ kaufen und 75€ sparen

couchpotato 15. Feb 2013

Sehr Interessant, danke für die ausführliche Antwort. Was mich stört, ist, das die...

nick75 13. Feb 2013

Schon lange. Allerdings nur wenn man als Admin einen (kostenlosen) internen...


Folgen Sie uns
       


Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)

Wir haben die Reflections Raytracing Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti und auf einer GTX 1080 Ti ablaufen lassen.

Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) Video aufrufen
Gigabit: 5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei
Gigabit
5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei

Fast täglich hören wir Erklärungen aus der Telekommunikationsbranche, was 5G erfüllen müsse und warum sonst das Ende der Welt drohe. Wir haben die Konzerngruppen nach Interessenlage kartografiert.
Ein IMHO von Achim Sawall

  1. Bundesnetzagentur Regierung will gemeinsames 5G-Netz auf dem Land durchsetzen
  2. Mobilfunk Telekom will 5G-Infrastruktur mit anderen gemeinsam nutzen
  3. Fixed Wireless Access Nokia bringt mehrere 100 MBit/s mit LTE ins Festnetz

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

    •  /