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WebRTC: Chrome und Firefox verstehen sich

Google und Mozilla haben bei der Integration von WebRTC in ihre Browser einen wichtigen Meilenstein erreicht: Videotelefonate von einem zum anderen Browser auf Basis offener Webstandards.
/ Jens Ihlenfeld
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Videotelefonat zwischen Firefox und Chrome (Bild: Google/Mozilla)
Videotelefonat zwischen Firefox und Chrome Bild: Google/Mozilla

Videotelefonate direkt im Browser ohne zusätzliche Software oder Plugins, das soll WebRTC ermöglichen. Die von Google initiierte Technik wird derzeit vom World Wide Web Consortium (W3C) und der IETF standardisiert. Neben Google gehört Mozilla zu den aktivsten Unterstützen. So unterstützen sowohl Googles Browser Chrome als auch Mozilla Firefox mit jeder neuen Version weitere Bestandteile von WebRTC.

Chrome und Firefox sprechen über WebRTC
Chrome und Firefox sprechen über WebRTC (01:46)

Mit der Beta von Chrome 25 und einem aktuellen Nightly Build von Firefox ist es dadurch nun erstmals möglich, Videotelefonate zwischen Chrome und Firefox allein mit Hilfe offener Webstandards abzuwickeln. Als Audiocodec kommt Opus zum Einsatz, als Videocodec VP8. Verschlüsselt wurde die Verbindung per DTLS-SRTP(öffnet im neuen Fenster) und ICE(öffnet im neuen Fenster) sorgt dafür, dass die Verbindung auch durch Firewalls hindurch funktioniert.

In einem Video zeigen dies Todd Simpson, Chief Innovation Officer von Mozilla, und Hugh Finnan, Director of Product Management bei Google. Unter webrtc.org/demo(öffnet im neuen Fenster) steht die Demo für jeden samt Quellcode zur Verfügung. Derzeit zeigt die auf Googles App-Engine laufende Demo aber nur ein "Over Quota" an. Damit die Demo im aktuellen Nightly Build von Firefox(öffnet im neuen Fenster) funktioniert, muss unter about:config allerdings "media.peerconnection.enabled" auf "true" gesetzt werden.

Mozilla erläutert in einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) , wie sich unter Firefox eine RTCPeerConnection aufbauen lässt, über die die Videotelefonate abgewickelt werden.


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