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Apache Openoffice 4.0: IBMs Symphony soll Openoffice deutlich besser machen

Seit dem vergangenen Sommer arbeitet das Apache-Projekt Openoffice an der Integration von IBMs Openoffice-Fork Symphony. Mitte 2013 soll Openoffice 4.0 mit neuen Funktionen aus Symphony und einer deutlich besseren Kompatibilität zu Microsoft Office erscheinen.

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Entwurf für die neue Task Pane aus Symphony
Entwurf für die neue Task Pane aus Symphony (Bild: Apache)

Für das zum Apache-Projekt avancierte Openoffice steht die nächste große Veränderung an: die Integration von IBMs Smyphony. Denn Anfang 2012 kündigte IBM an, seinen Openoffice-Fork Symphony aufzugeben und künftig an Apache Openoffice mitzuarbeiten. Den Symphony-Code stellte IBM dem Projekt zur Verfügung. Seit Sommer 2012 sind die Openoffice-Entwickler nun dabei, die zahlreichen Verbesserungen, die Symphony im Vergleich zu Openoffice enthält, in Openoffice zu integrieren. Es wurde sogar erwogen, die nächste Openoffice-Version auf Basis des Symphony-Quellcodes zu entwickeln. Um Kontinuität zu wahren, entschieden sich die Entwickler aber, die Bugfixes und neuen Funktionen aus Symphony einzeln in den Openoffice-Code zu übertragen.

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Und so wird die kommende Version Apache Openoffice 4.0 zahlreiche Korrekturen enthalten und dadurch deutlich besser kompatibel zu Microsoft Office sein. IBMs Symphony-Team hat dazu eine Liste aller Bugs erstellt, die in Symphony korrigiert wurden, und dann Openoffice auf die einzelnen Bugs getestet. Für jeden dieser Bugs, der noch in Openoffice enthalten war, wurde dann die entsprechende Korrektur aus Symphony übernommen. So wurden bereits 167 Fehler in Openoffice korrigiert und die Arbeiten gehen noch einige Monate weiter. Wie sich diese Korrekturen auswirken, ist in einigen Aspekten im Openoffice-Wiki zu sehen.

Darüber hinaus arbeiten die Openoffice-Entwickler daran, auch einige neue Funktionen aus Symphony zu portieren und dabei gegebenenfalls anzupassen. So soll die sogenannte "Task Pane", eine Seitenleiste mit den wichtigsten Befehlen, in Openoffice integriert und dabei an Openoffice angepasst werden. Wie das aussehen könnte, zeigen einige Entwürfe im Openoffice-Wiki.

Ähnliches gilt für IAccesible2, das Symphony unterstützt. Damit soll Openoffice künftig Techniken für mehr Barrierefreiheit wie Screenreader besser unterstützen. Auch Cliparts und Themes aus Symphony sollen in Openoffice 4.0 einfließen.

Wann Apache Openoffice 4.0 mit all diesen Neuerungen erscheinen soll, ist offen. Die Entwickler gehen derzeit davon aus, dass Openoffice 4.0 spätestens Mitte 2013 fertig sein wird. Sie erwarten darüber hinaus, dass auch andere auf Openoffice basierende Projekte die Neuerungen übernehmen werden. Zwar werden keine Namen genannt, gemeint sein dürfte aber vor allem der Openoffice-Fork Libreoffice.



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gruffi 08. Feb 2013

Über die UI von OO/LO meckern und dann SoftMaker Office/FreeOffice empfehlen. Schon klar...

Seitan-Sushi-Fan 23. Jan 2013

Keine Sorge. TDF wird den Code schon nach LO rüber kopieren. Das wird zwar auch nicht...

Seitan-Sushi-Fan 22. Jan 2013

Ribbon ist nichts anderes, als ein Marketing-Begriff für Tabs im Toolbar und so etwas...

Thaodan 22. Jan 2013

Weniger Plattformspezischer Code, weniger Code zu verwalten etc.

honk 22. Jan 2013

OpenOffice vorher: abhänig von einer einzigen Firma, die erkennbar die Lust verloren...


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