Abo
  • Services:

Security: EEPROM-Fehler verursacht "Intel Packet of Death"

Ein als "Intel Packet of Death" bezeichnetes Paket führt zum Absturz einiger Server mit einem Netzwerkchip von Intel. Daran soll ein fehlerhaftes EEPROM schuld sein. Der Netzwerkchip sei in Ordnung, schreibt Intel.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein fehlerhaftes EEPROM eines einzigen Herstellers verursacht einen Fehler im Netzwerkcontroller 82574L von Intel.
Ein fehlerhaftes EEPROM eines einzigen Herstellers verursacht einen Fehler im Netzwerkcontroller 82574L von Intel. (Bild: Intel)

Mit einem einzigen Netzwerkpaket konnte ein VoIP-Telefonserver zum Absturz gebracht werden. Der Entdecker des Fehlers taufte das Paket "Intel Packet of Death", da es reproduzierbar nur auf einem Netzwerkchip von Intel zum Absturz führte. Intel hat nun Entwarnung gegeben. Nicht der Chip selbst sei von dem Fehler betroffen, sondern ein kaputtes EEPROM, das lediglich ein einziger Mainboardhersteller verwendet. Der Fehler kann demnach durch ein Bios-Update behoben werden.

Stellenmarkt
  1. Ludwig Beck AG, München
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg

Bei dem betroffenen Netzwerkcontroller handelt es sich um den 82574L Gigabit Ethernet Controller von Intel, der auf Mainboards verbaut wird, die in erster Linie in Servern zum Einsatz kommen. Intel verschweigt in seiner Mitteilung, welcher Hersteller das fehlerhafte EEPROM nutzt. Der Entdecker des Todespakets Kristian Kielhofner teilte jedoch mit, dass es sich um den taiwanischen Hersteller Lex Computech handelt.

Kielhofers Unternehmen Star2Star nutzt das Mainboard in seinen VoIP-Servern, die Asterisk einsetzen. Er habe bereits ein neues Firmware-Image ausprobiert und der Fehler sei inzwischen behoben, sagte er The Verge.

Das Paket sei von nur einem einzigen VoIP-Telefon der Marke Yealink SIP-T22P an den Server gesendet worden. Der Netzwerkcontroller stürzte dabei vollständig ab und ließ sich auch nach einem kompletten Neustart nicht mehr nutzen. Erst nachdem der Server kurzzeitig vom Stromnetz genommen worden war, konnte er wieder verwendet werden.

Bislang war Kielhofer der Einzige, der den Fehler reproduzieren konnte. Da der Fehler derart spezifisch war, konnte Kielhofer ihn erst nach 150 Mannstunden dingfest machen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)
  2. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  3. 1,49€

TiSch 11. Feb 2013

Bekommt er nun die 10k ¤ Schaden ersetzt?


Folgen Sie uns
       


The Crew 2 - Fazit

The Crew 2 bietet zum Teil wahnwitzige Neuerungen, stolpert im Test aber trotzdem über alte Fehler.

The Crew 2 - Fazit Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /