Cruise Automation hat einen Umrüstsatz entwickelt, mit dem ganz gewöhnliche Autos autonom fahren können. Er kostet rund 10.000 US-Dollar und wird mittlerweile auf den Straßen von Kalifornien mit zwei Audis auch schon getestet. Fraglich ist nur, wann sie auf den Markt kommen.
Erfahrene IT-Experten wollen in Startups 3.580 Euro im Monat verdienen. Doch tatsächlich wird weniger gezahlt. Für fast 80 Prozent der Startups ist die Suche nach Software-Experten "zeitaufwändig".
Toshiba verkauft bald keine Unterhaltungselektronik mehr in Europa und stößt sein Geschäft an das Unternehmen Compal ab. Flachbildfernseher und Blu-Ray-Player wird es dann nicht mehr von Toshiba geben - sowohl in den USA als auch in Europa. Der Name bleibt aber bestehen.
Cisco übernimmt OpenDNS für 635 Millionen US-Dollar. Der Internetdienstleister, der DNS-Abfragen beantwortet, ist die erste größere Übernahme, seit Cisco einen neuen Chef benannt hat.
Uber sucht neue Geldgeber und legt dafür Zahlen vor, nach denen der operative Verlust höher ist als der Umsatz von 415 Millionen US-Dollar. Doch das seien angeblich ganz alte Geschäftsberichte, erklärt das Unternehmen selbst dazu.
Microsoft-Konzernchef Satya Nadella verkauft zwei Bereiche an AOL und Uber. Rund 1.300 Beschäftigte sind von dem Umbau betroffen. Bing wird bei AOL eingesetzt.
Das könnte für Google teuer werden: Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat bestätigt, dass Oracle ein Copyright auf seine Java-APIs zusteht. Jetzt wird vor dem Bezirksgericht weiterverhandelt.
In einer Finanzierungsrunde hat sich Airbnb laut einem Zeitungsbericht 1,5 Milliarden US-Dollar neues Kapital besorgt. Mit einer Bewertung von 25,5 Milliarden US-Dollar ist die Online-Plattform eines der wertvollsten Startups.
Der Raumtransporter Dragon des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist auf dem Weg zur ISS zerstört worden: Die Trägerrakete Falcon explodierte kurz nach dem Start. Die ISS-Besatzung muss aber nicht hungern.
Wer virtuelle Sicherheitsgateways von Cisco betreibt, sollte schleunigst die bereitgestellten Patches einspielen. Denn alle haben dieselben SSH- und Host-Schlüssel. Wer sie besitzt, erhält nicht nur vollen Zugriff auf die Gateways, sondern kann auch den darüberlaufenden Datenverkehr mitschneiden.
Nach einem rassistisch motivierten Massaker in den USA reagiert Apple und sperrt Games, in denen die Südstaatenflagge zu sehen ist - sie steht nach Auffassung vieler Amerikaner unter anderem für Sklaverei. Ein kleines US-Studio wehrt sich gegen das Verbot.
Ein viel telefonierender Smartmobil.de-Kunde ist aufgefordert worden, auf ein anderes Netz des Providers umzusteigen. Als er das nicht tat, folgte die Kündigung - ganz normal, sagt der Eigner Drillisch.
Nach dem Kauf durch ProSiebenSat.1 gehören Verivox, Toptarif und Preis24.de zum gleichen Unternehmen. Der Senderkonzern will die Preissuchmaschine nun massiv bewerben.
Der führende Kubuntu-Entwickler hat seinen Sitz im Kubuntu Council aufgegeben und kommt so der Forderung des Ubuntu Community Councils und nicht zuletzt Mark Shuttleworths nach. Vorausgegangen war ein wochenlanger Führungsstreit.
In einer aktuellen Rundmail an seine Beschäftigten nennt Microsoft-Chef Satya Nadella die aktuellen Ziele des Unternehmens. Unter anderem sollen Kunden dazu gebracht werden, Windows zu lieben.
Das Projekt Humancredit will den Krieg zwischen Werbewirtschaft und Adblockern befrieden. Wer Werbung durchlässt, soll gemeinnützigen Projekten helfen und die Anzeigen besser machen. Ein Vorteil für alle Beteiligten?
Der erste DB Pitch im Berliner Betahaus ist vorbei: Vier Startups wurden für die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn ausgewählt und bekommen finanzielle und räumliche Unterstützung. Außerdem können sie auf Daten der Deutschen Bahn zugreifen.
Selten haben wir eine so ambivalente Grafikkarte wie die Radeon R9 Fury X getestet: Egal ob die Rechengeschwindigkeit, der neue Videospeicher, die Platine samt Anschlüssen oder die Wasserkühlung - alles hat wichtige Vorteile, aber auch nervige Nachteile.
Meizu und Canonical haben den Verkaufsstart des zweiten Smartphones mit Ubuntu als Betriebssystem bekanntgegeben: Das Meizu MX4 soll noch ab dieser Woche für 300 Euro erhältlich sein - allerdings nur über ein Einladungssystem.
Ein Nürnberger Unternehmen, Abl Social Federation, soll schnellstmöglich mehrere Hundert zeitlich unbegrenzt zugängliche Hotspots in Berlin aufbauen. In den vergangenen sieben Jahren sind drei Versuche gescheitert, ein stadtweites WLAN-Netz in Berlin aufzubauen.
Bei der Installation wird die Benutzerdatenbank in SAPs Hana mit dem stets gleichen Standardschlüssel abgesichert. Weil dieser nur selten geändert wird, könnten sich Unberechtigte leicht Zugriff auf die dort gespeicherten Administratorkonten verschaffen.
Vodafone Deutschland hat einen neuen Chef gefunden. Nach dem Streit mit dem Vorgänger holt sich der britische Konzern nun den Boss der ehemals staatlichen Telekom Austria, die der mexikanische Konzern América Móvil kontrolliert.
Fove, das VR-Headset mit Eye Tracking, soll künftig mit Steam VR und dessen Lighthouse-System zusammenarbeiten. Durch Laser wird die Position des Spielers ohne Kameras im Raum erfasst. Die notwendige Kickstarter-Finanzierung ist noch nicht abgeschlossen.
Evolution statt Revolution: AMDs neue Grafikkarten-Generation basiert auf überarbeiteter Chip-Software und erweiterten Treiber-Funktionen, zudem haben die Partner neue Platinen und Kühler entwickelt. Wir haben Sapphires Radeon R9 390 Nitro mit Grenada-GPU getestet.
Die Entwickler von Node.js und dem Fork Io.js haben sich auf eine gemeinsame Arbeitsweise geeinigt, so dass die unabhängige Node.js-Stiftung nun offiziell gestartet ist. Unterstützt wird sie von namhaften Unternehmen.
Ab Mitte September sollen alle Nutzer gratis Zertifikate von Let's Encrypt erhalten können. Bereits in einem Monat will das Team Zertifikate für ausgesuchte Webseite verteilen.
Eisenbahnunternehmen sind nicht unbedingt für ihre Flexibilität bekannt. Die Deutsche Bahn will dies nach innen und außen mit einer neuen Datenoffenheit ändern - und hofft dabei auf querdenkende Startups.
Elon Musks SpaceX will eine kleine Teststrecke für das Transportsystem Hyperloop errichten, um Wettbewerbe um die besten Designs für Passagierkapseln veranstalten zu können. Die Strecke soll in einem Jahr stehen.
Update Der Zubehörhersteller Razer hat das Startup Ouya gekauft, das eine Android-Spielkonsole über Kickstarter finanzierte und auf den Markt brachte. An der Hardware hat Razer allerdings kein Interesse.
Huawei will in den kommenden zweieinhalb Jahren 400 Millionen Euro in Deutschland ausgeben. Der chinesische Netzwerkausrüster plant viele Neueinstellungen und erklärt, wie der Konzern sein Geld verdiene.
Die Deutsche Telekom will Marktführer bei der Cloud werden und warnt andere Unternehmen davor, in diesen Bereich einzusteigen. Dies sei sehr komplex und erfordere hohe Investitionen.
Die Telekom will die Public-Cloud-Angebote von Amazon und Google preislich unterbieten. Dafür wurde eine große Partnerschaft mit dem Ausrüster Huawei geschlossen.
Fedora 22 leitet eine neue Ära für die von Red Hat finanzierte Distribution ein. Die Workstation-Variante wirkt stabiler als bisher und ist mehr auf den Desktop-Anwender ausgerichtet. Eine Wayland-Session legt das Fundament für die spätere Einführung des neuen Display-Managers als Standard.
Die Deutsche Telekom und die TV-Kabelnetzbetreiber wollen ihren Kunden Smart-Home-Gateways und dazugehörige Services bieten. Besonders die hohe Einbruchszahl in Deutschland sei ein Grund, warum Menschen sich für Smart Home interessierten.
Amazon hat in Berlin ein Entwicklungszentrum eingeweiht und will dort regelmäßig Veranstaltungen organisieren. Dabei sollen 450 neue Arbeitsplätze entstehen.
Alles Gute kommt von oben - auch das Internet: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX will Internetzugänge per Satellit anbieten. Erste Tests sind für das kommende Jahr geplant.
Samsung hat bereits einen gezeigt, TSMC zieht nach: Der Auftragsfertiger demonstriert einen Wafer mit 10-nm-Testchips und plant, die Konkurrenz zu überholen. Schon 2016 soll es so weit sein.
Medien haben die Erfahrung gemacht, dass es schwer ist, Leute zum Bezahlen für Inhalte im Internet zu bewegen. Das niederländische Startup Blendle setzt darauf, dass die Nutzer kleinere Beträge für Artikel ausgeben und bietet seinen Dienst jetzt auch in Deutschland an.
Der Startup-Inkubator von Otto und Axel Springer verkauft wieder ein Unternehmen. Das Beauty-Portal Treatwell geht für 34 Millionen Euro an den britischen Marktführer.
Sowohl Google als auch Facebook haben ihre ambitionierten Pläne für eigene Internet-Satelliten aufgegeben, weil die Vorhaben schlicht zu teuer sind. Doch es gibt ja noch Virgin Galactic und Elon Musks SpaceX, die ebenfalls hoch hinaus wollen.
Airdata klagt vor dem EU-Gericht gegen die Fusion von E-Plus und Telefónica. Ziel des Netzbetreibers sind Frequenzen für ein eigenes mobiles Datennetz. Die Bundesnetzagentur fordert Airdata dagegen zum Abschalten auf.
Ein Raketentriebwerk mit Propellern: Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat das Konzept für ein wiederverwendbares Raketentriebwerk vorgestellt. Es ist mit einem ungewöhnlichen Antrieb ausgestattet, der es nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre landen soll.
Die von Mozilla und EFF gegründete Zertifizierungsstelle Let's Encrypt hat ihre Wurzelzertifikate erstellt. Damit haben die Beteiligten einen wichtigen Schritt unternommen, um mit der Arbeit beginnen zu können. Zudem gibt es einen Plan, wie alle Browser die Zertifikate sofort akzeptieren.
Vodafone und der weltgrößte TV-Kabelnetzbetreiber Liberty Global überlegen einen Zusammenschluss. Die Fusion würde Kabel Deutschland und Unitymedia in Deutschland vereinen, könnte aber auf Widerstand stoßen.
T-Mobile USA und Dish Network wären zusammen 64 Milliarden US-Dollar wert. Laut einem Medienbericht wollen sie fusionieren. Der Satelliten-TV-Betreiber könnte seinen Kunden durch die Fusion schnellere Internetzugänge anbieten.
Telematik-Tarife setzen sich langsam auch in Deutschland durch. Nach der HUK Coburg will nun auch die Allianz eine Autoversicherung anbieten, die Fahrer mit vorsichtigem Fahrstil belohnt. Dazu müssen sie sich überwachen lassen.
Mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar Risikokapital hat das Startup Magic Leap von Google erhalten, jetzt kündigt es ein Software Development Kit an - mutig angesichts der Tatsache, dass es über die Hardware bislang wenig mehr als Spekulationen gibt.