Abo
  • Services:

Tidal Systems: Micron kauft Controller-Startup für künftige SSDs

Der Speicherhersteller Micron hat Tidal Systems übernommen. Das Startup entwickelt Controller für SSDs - bisher hat Micron solche nicht im Angebot. Künftig dürften sie in Crucial-SSDs stecken.

Artikel veröffentlicht am ,
Micron kauft Tidal Systems.
Micron kauft Tidal Systems. (Bild: Tidal Systems)

Der DRAM- und Flash-Produzent Micron hat Tidal Systems, ein auf SSD-Controller spezialisiertes Startup für einen unbekannten Preis gekauft. Das bestätigte uns Jonathan Weech, Marketing Manager für Solid State Storage bei Micron. Ursprünglich hatte Tom's Hardware die Übernahme aus eigenen Quellen vermeldet. Micron verkauft unter der Marke Crucial SSDs mit eigenem DRAM und Flash-Speicher, muss aber die Controller von Marvell oder Silicon Motion zukaufen - etwa bei den SSDs vom Typ BX100 und MX200.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Zu Tidal Systems ist nicht viel bekannt. Das Startup mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien, spricht öffentlich wenig über Entwicklungen oder Produkte. Mit Jay Z' Streaming-Dienst Tidal hat die Firma allerdings nichts zu tun. Gegründet wurde Tidal Systems von Mike Lee und Cody Wu, beides bekannte Namen in der SSD-Controller-Sparte. Lee war Chefentwickler bei Link A Media Devices (LAMD), das 2012 von SK Hynix aufgekauft wurde. Wu arbeitet bei Sandforce und LSI, mittlerweile Teil von Seagate. Ein älteres Gruppenbild von Tidal Systems zeigt zudem Entwickler von Skyera, heute Western Digital.

Bisher soll Tidal Systems mindestens zwei SSD-Controller entwickelt haben, einen mit Sata-6-GBit/s-Interface samt AHCI-Unterstützung und einen mit PCIe-Anbindung plus NMVe-Protokoll. Beide beherrschen den Low Density Parity Check (LDPC), eine Fehlerkorrektur für Flash-Speicher. Die ist für Triple-Level-Cells wichtig. Micron hat entsprechende 3D-Flash-Bausteine mit 128 GBit und 384 GBit Kapazität bereits angekündigt.

Durch die Übernahme von Tidal Systems kann Micron künftig DRAM, Flash-Speicher und SSD-Controller aus einer Hand anbieten. Ähnlich geht Mitbewerber Samsung, der größte Speicherhersteller der Welt, seit Jahren vor.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 288€
  2. 579€
  3. (u. a. Sony PS4-Controller + Fallout 76 für 55€)
  4. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, Nacon PS4-Controller + Fallout 76 für 44,99€ bei Marktabholung...

DasGuteA 05. Okt 2015

"... Mit Jay Z' Streaming-Dienst Tidal hat die Firma allerdings nichts zu tun. ..."


Folgen Sie uns
       


Odroid Go - Test

Mit dem Odroid Go kann man Doom spielen - aber dank seines ESP32-Mikrocontrollers ist er auch für Hard- und Softwarebastler empfehlenswert.

Odroid Go - Test Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

    •  /