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Jörg Karpinski, Sales Director Enterprise Germany bei Huawei
Jörg Karpinski, Sales Director Enterprise Germany bei Huawei (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

HCC2015: Hardware bleibt für Huawei das "wichtigste Thema"

Jörg Karpinski, Sales Director Enterprise Germany bei Huawei
Jörg Karpinski, Sales Director Enterprise Germany bei Huawei (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Während andere Ausrüster und IT-Konzerne ihre Hardware-Bereiche verkaufen, setzt Huawei weiter darauf, selbst das komplette Portfolio zu haben. Der Konzern erklärt in Schanghai warum.
Von Achim Sawall

Ein deutscher Huawei-Manager hat auf einer Hausmesse des Konzerns die Bedeutung der Hardware für das Unternehmen betont. "Hardware ist weiterhin das Hauptthema und der Schrittmacher. Sie sollte vorbereitet und für die Zukunft bereitgestellt werden", sagte Jörg Karpinski, Sales Director Enterprise Germany bei Huawei auf dem HCC 2015 in Schanghai.

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Er bezeichnete den chinesischen IT-Konzern als "global einzige Firma, die das komplette Portfolio hat", während IBM das Hardware-Business verlasse. Die Branche stehe durch die Cloud "vor großen Veränderungen", betonte Karpinski. Auf die Frage eines Journalisten, ob Huawei die Cloud hauptsächlich für Telekommunikationskonzerne anbiete, antwortete Karpinski: "Die großen Netzbetreiber werden den Markt hier in Zukunft dominieren."

Der nächste Schritt bis zum Jahr 2020 seien Chips, die als intelligente Hardware reprogrammiert werden könnten. Huawei mache zwar schon selbst Chips für Router und Switches, wolle aber nicht in Konkurrenz zu Intel treten. Interessant seien für Huawei die sogenannten "customized CPUs", die Intel bereits anbiete, sagte Karpinski.

Telekom beteiligt Huawei am Umsatz

Yan Lida, President der Enterprise Business Group Huawei, erklärte, dass sich das Unternehmen immer noch selbst als "kleiner Akteur" auf dem Enterprise-Markt sehe. "Bis zum Jahr 2019 haben wir das Ziel, 10 Milliarden US-Dollar Umsatz zu erwirtschaften. Dann sind wir immer noch nicht die Nummer 1. Dies ist kein sehr hohes Ziel", meinte er.

Zum Umsatzvolumen, den der Public-Cloud-Vertrag mit der Deutschen Telekom ergebe, wollte Yan auf Nachfrage von Golem.de noch keine Angaben machen, weil das Produkt in Deutschland "noch nicht gelauncht" sei. Die Telekom will mit ihrer Public Cloud, die auf Huawei-Technologie basiert, zur Cebit 2016 starten. Wie Golem.de aus verhandlungsnahen Kreisen erfahren hat, wird Huawei bei dem Geschäft mit der Telekom am Umsatz beteiligt.


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ap (Golem.de) 19. Sep 2015

Schanghai liegt im Mündungsgebiet des Jangtsekiang am Huangpu-Fluss auf 31° 14...

Creastor 19. Sep 2015

Geliefert werden ist doch alles im Lot.

D43 19. Sep 2015

Was interessiert mich ein großes Portfolio an verschiedenen Geräten wenn die Software...



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