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Vodafone: Doch keine Fusion von Kabel Deutschland und Unitymedia

Die historische Megafusion von Vodafone und Liberty Global findet nicht statt. Der britische Konzern hat heute in knappen Worten das Ende der Verhandlungen verkündet. Doch das ist noch nicht alles.

Artikel veröffentlicht am ,
Technik bei Unitymedia KabelBW
Technik bei Unitymedia KabelBW (Bild: Unitymedia KabelBW)

Vodafone und der weltgrößte TV-Kabelnetzbetreiber Liberty Global haben ihre Gespräche über einen Tausch ihrer Firmen in Europa beendet. Das gab Vodafone am 28. September 2015 bekannt. Angaben zu den Gründen des Scheiterns der Verhandlungen wurden nicht gemacht.

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Wie die Nachrichtenagentur Reuters aus verhandlungsnahen Kreisen erfahren hat, konnten sich die Konzerne nicht auf eine Bewertung ihrer Firmen einigen. Bei dem Streit ging es um "Libertys Kabelnetze in Deutschland und anderswo in Europa". Doch die Verhandlungen könnten zu einem späteren Zeitpunkt auch wieder aufgenommen werden.

Vodafone erklärte im Juni, der britische Konzern befinde sich in "frühen Phasen der Gespräche mit Liberty Global bezüglich eines möglichen Austausches ausgewählter Vermögenswerte der beiden Unternehmen".

Fusion mit Vodafone in Europa "sehr passend"

Liberty-Aufsichtsratschef John Malone hatte eine Fusion mit Vodafone in Europa bereits als "sehr passend" bezeichnet und die Vorteile in Märkten wie Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden betont.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor aus informierten Kreisen sogar über eine Fusion der beiden Konzerne berichtet. Die Verhandlungen hätten sich aber noch in einem sehr frühen Stadium befunden. Offene Fragen seien die Besetzung des Managements und die Rolle Malones in einer gemeinsamen Firma.

Liberty kaufte im Jahr 2011 in Deutschland Kabel Baden-Württemberg für knapp 3,2 Milliarden Euro, zwei Jahre zuvor hatte der Konzern für 3,5 Milliarden Euro den Kabelkonzern Unitymedia übernommen.

Eine diskutierte Option war für Vodafone und Liberty die Zusammenlegung des Europageschäfts der beiden Konzerne. Eine Fusion wäre eine der größten Zusammenschlüsse in der Industriegeschichte geworden. Zum Vodafone-Konzern gehört hierzulande auch Kabel Deutschland.

Die Telekommunikationskonzerne haben Probleme, die Gewinne zu steigern. Als Ausweg daraus erscheinen Fusionen, die durch die niedrigen Zinsen relativ günstig zu finanzieren sind.

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DonPanda 29. Sep 2015

Du redest wohl von Baden-Württemberg, und hier gibt es neben unitymedia zB die EnBW...

DWolf 28. Sep 2015

Das wäre allerdings mies, da hast du vollkommen recht. Aber sind wir einfach mal...

Michael H. 28. Sep 2015

Wie Tonestarr schon sagte. Die Aktionäre. In einem "normalen" Betrieb, müssen nur die...


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