Abo
  • IT-Karriere:

Auftragsfertiger: Globalfoundries entwickelt 10- und 7-nm-Technik ohne Samsung

Eigenes Verfahren statt Lizenz: Globalfoundries arbeitet unabhängig vom bisherigen Partner Samsung am 7- und 10-nm-Verfahren. Dabei hilft das übernommene Wissen von IBM. Der Unternehmenschef gab zudem einen Fingerzeig auf die Serienfertigung von AMDs Zen-basierten Prozessoren oder neue Grafikkarten.

Artikel veröffentlicht am ,
Phenom-II-Chips im 45-nm-Verfahren
Phenom-II-Chips im 45-nm-Verfahren (Bild: Globalfoundries)

Der Globalfoundries-Chef Sanjay Jha hat in einem Interview bestätigt, dass der Auftragsfertiger an eigenen 7- und 10-nm-FinFET-Verfahren arbeitet. Die beiden Varianten des aktuellen 14-nm-FinFET-Prozesses (LPE - Low Power Early, und LPP - Low Power Plus) hatte Globalfoundries von Samsung lizenziert und dafür das eigene 14XM-Verfahren verworfen.

Stellenmarkt
  1. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf
  2. Haufe Group, Freiburg

Jha zufolge entwickelt Globalfoundries die beiden nächstkleineren Nodes ohne Hilfe von Samsung. Stattdessen soll das Wissen der aufgekauften Chipsparte von IBM genutzt werden. Zuletzt hatte IBM Research mit mehreren Partnern, darunter Globalfoundries, einen 7-nm-FinFET-Testchip gefertigt. Jha sagte, er erwarte Herstellungsprozesse mit ultravioletter Strahlung (EUV) erst für 2018 oder 2019. Für die zwei kommenden Verfahren mit 7 nm und 10 nm Strukturgröße soll noch Immersionslithographie verwendet werden.

14-nm-Fertigung für zwei weitere Kunden startet bald

Interessant sind zudem die von Jha geäußerten Details zur Serienfertigung von Chips mit 14-nm-FinFET-Technik: Für einen Kunden ist diese bereits angelaufen, nach aktuellem Stand dürften das Apple oder Samsung sein, also der A9-Chip, wie er im iPhone 6S steckt oder der Exynos 7240 des Galaxy S6. Noch in diesem Jahr soll ein zweiter Kunde hinzukommen, ein dritter Anfang 2016. Da AMD im Juli dieses Jahres den Tape-Out von FinFET-Designs ankündigte, ist es wahrscheinlich, dass eines davon in den nächsten Monaten in Serie geht.

Offen bleibt, welches Design es ist: Denkbar sind Prozessoren auf Basis der Zen-Architektur oder Grafikchips der neuen Generation, die unter dem Codenamen Artic Islands entwickelt wurden. Angesichts bisheriger Verträge ist beides wahrscheinlich. Ein Teil der GPUs dürfte jedoch auch bei der TSMC produziert werden - genauso wie Nvidias Pascal-basierte GPUs.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-79%) 8,50€
  2. 2,49€
  3. (-60%) 11,99€

laserbeamer 21. Sep 2015

Denke Fab 8 von glofo baut die


Folgen Sie uns
       


Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht

In Braunschweig testet das DLR an zwei Ampeln die Vernetzung von automatisiert fahrenden Autos und der Verkehrsinfrastruktur.

Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
    5G-Auktion
    Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

    Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
    Eine Analyse von Achim Sawall

    1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
    2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
    3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

    Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
    Doom Eternal angespielt
    Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

    E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

    1. Sigil John Romero setzt Doom fort

      •  /