Abo
  • Services:
Anzeige
Grafik zu 5G-Vollduplexbetrieb
Grafik zu 5G-Vollduplexbetrieb (Bild: Deutsche Telekom)

Mobilfunk: Telekom testet erfolgreich 5G-Vollduplexbetrieb

Grafik zu 5G-Vollduplexbetrieb
Grafik zu 5G-Vollduplexbetrieb (Bild: Deutsche Telekom)

Die Telekom und das Startup Kumu Networks haben im Mobilfunknetz in Prag Vollduplexbetrieb für 5G getestet. Das gleichzeitige Senden und Empfangen auf identischen Frequenzen soll die spektrale Effizienz verbessern. Das sollte auch in LTE-Netzen klappen.

Anzeige

Die Deutsche Telekom und Kumu Networks haben in einem Feldversuch 5G-Vollduplexbetrieb (In Band Full Duplex, IBFD) erreicht. Das gab die Telekom am 28. September 2015 bekannt. Der Versuch im Rahmen des Tests fand in einem lokalen Netz in Prag "unter realistischen Bedingungen" statt.

Dabei kam SIC-Technologie (Self-Interference Cancellation) zum Einsatz. Die Selbstinterferenzunterdrückung ist eine potenzielle 5G-Technologie, die auf einem Frequenzband Kommunikation im Vollduplexbetrieb ermöglicht. Das gleichzeitige Senden und Empfangen auf identischen Frequenzen soll die spektrale Effizienz verbessern.

Bei dem Test sei es darum gegangen, Stabilität und Robustheit der Technologie in realen Anwendungsszenarien zu messen. "Ich freue mich, dass nun die ersten Versuchsergebnisse einer möglichen 5G-Technologie in der realen Netzumgebung der Deutschen Telekom vorliegen", erklärte Bruno Jacobfeuerborn, Chief Technology Officer der Telekom. Im 5G:haus würden weiter Technologien erforscht und darauf getestet, ob sie Bestandteile der 5G-Technologie werden können.

Der Mobilfunkstandard 5G soll im Jahr 2020 kommen. Doch auch in heute bestehenden Netzen könne die IBFD-Technologie von Nutzen sein. LTE-Netze können nicht gleichzeitig auf demselben Kanal Signale senden und empfangen. So lasse sich durch Selbstinterferenzunterdrückung das Backhaul-Problem kleiner Funkzellen (Small Cells) lösen. Damit könnten Netzbetreiber kleine Funkzellen auch an Orten installieren, an denen dies sonst aufgrund fehlender oder zu teurer Backhaul-Verbindungen nicht möglich wäre.

Kumu Networks ist ein US-Unternehmen, das im Jahr 2011 begründet wurde und mit rund 50 Mitarbeitern auf drahtlose Voll-Duplex-Technologie spezialisiert ist.

Wie die Telekom im März 2015 erklärte, gehören zu den 5G:haus-Partnern die Softran-Initiative der Stanford University, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) Kaiserslautern, die Fraunhofer-Gesellschaft (Fraunhofer FOKUS und Fraunhofer HHI), Startups wie RF DSP und Moogsoft sowie Hersteller wie Ericsson, Nokia, Samsung, ZTE, Qualcomm und Huawei.


eye home zur Startseite
David64Bit 29. Sep 2015

60 km von hier gibt's ne echte Flat mit 30 Mbit LTE für mickrige 35 Euro. Und wenn mir...

Ovaron 28. Sep 2015

Du hast beim Mobilen Gerät prinzipbedingt deutlich weniger Sendeleistung zur Verfügung...

Dominik_Fu 28. Sep 2015

In Österreich wäre das lte netz zwar vorhanden aber es haben noch viel zu wenig leute...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Zweckverband Kommunales Rechenzentrum Niederrhein (KRZN), Kamp-Lintfort
  2. Daimler AG, Stuttgart
  3. DIgSILENT GmbH, Gomaringen
  4. FLYERALARM GmbH, Würzburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 249,29€ (Vergleichspreis 305€)
  2. 18,99€ statt 39,99€
  3. (Core i5-7600K + Asus GTX 1060 Dual OC)

Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Amazons Gewinn bricht stark ein

  2. Sicherheitslücke

    Caches von CDN-Netzwerken führen zu Datenleck

  3. Open Source

    Microsoft tritt Cloud Native Computing Foundation bei

  4. Q6

    LGs abgespecktes G6 kostet 350 Euro

  5. Google

    Youtube Red und Play Music fusionieren zu neuem Dienst

  6. Facebook Marketplace

    Facebooks Verkaufsplattform kommt nach Deutschland

  7. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test

    Harte Gegner für Intels Core i3

  8. Profitbricks

    United Internet kauft Berliner Cloud-Anbieter

  9. Lipizzan

    Google findet neue Staatstrojaner-Familie für Android

  10. Wolfenstein 2 angespielt

    Stahlskelett und Erdbeermilch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames Rundschau: Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
Indiegames Rundschau
Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
  1. Jump So was wie Netflix für Indiegames
  2. Indiegames-Rundschau Weltraumabenteuer und Strandurlaub
  3. Indiegames-Rundschau Familienflüche, Albträume und Nostalgie

Poets One im Test: Kleiner Preamp, großer Sound
Poets One im Test
Kleiner Preamp, großer Sound
  1. Dunkirk Interstellar-Regisseur setzt weiter auf 70mm statt 4K
  2. Umfrage Viele wollen weg von DVB-T2
  3. DVB-T2 Freenet TV will wohl auch über Astra ausstrahlen

Shipito: Mit wenigen Mausklicks zur US-Postadresse
Shipito
Mit wenigen Mausklicks zur US-Postadresse
  1. Kartellamt Mundt kritisiert individuelle Preise im Onlinehandel
  2. Automatisierte Lagerhäuser Ein riesiger Nerd-Traum
  3. Onlineshopping Ebay bringt bedingte Tiefpreisgarantie nach Deutschland

  1. Re: Wo ist nun die Sicherheitslücke...

    Geddo2k | 22:14

  2. Re: Warum kein Hyperthreading?

    Bonita.M | 22:10

  3. Re: Ehr glaube ich an eine Zukunft, wo

    kazhar | 22:09

  4. Re: Der Illusionist

    menno | 22:08

  5. Re: Wenn man seine Bestandskunden nicht pflegt...

    Orwell84 | 22:06


  1. 22:47

  2. 18:56

  3. 17:35

  4. 16:44

  5. 16:27

  6. 15:00

  7. 15:00

  8. 14:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel