• IT-Karriere:
  • Services:

Tokio: Japan plant autonome Taxis für die Olympischen Spiele

Japan will zu den Olympischen Spielen autonom fahrende Taxis zulassen, die sich im normalen Straßenverkehr bewegen. Im Rahmen eines Testprogramms sollen Toyota-Minivans eingesetzt werden, die aber zur Sicherheit mit Ersatzfahrern bestückt sind. Einen Teil der Technik liefert Sony.

Artikel veröffentlicht am ,
Zu den Olympischen Sommerspielen sollen autonome Taxis verkehren.
Zu den Olympischen Sommerspielen sollen autonome Taxis verkehren. (Bild: Robot Taxi)

Die japanische Regierung erlaubt dem Unternehmen Robot Taxi einem Bericht von Bloomberg zufolge ab dem kommenden Jahr Testfahrten mit autonomen Taxis in der Stadt Fujisawa in der Nähe von Tokio. In dieser Phase sind menschliche Fahrer als Backup dabei, die im Notfall eingreifen sollen. 50 Bewohner der Stadt sollen als Testpersonen rekrutiert werden. Zu den Olympischen Spielen sollen die Autos dann alleine Passagiere befördern.

Stellenmarkt
  1. Kreis Segeberg, Segeberg
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Zu den Olympischen Spielen 2020 sollen dann Robotertaxis im normalen Straßenverkehr unterwegs sein, um die Gäste abholen und zu ihrem Zielort zu befördern.

Zu Robotaxi gehört nicht nur das Unternehmen Dena, das sich auf soziale Medien und Spiele spezialisiert hat, sondern auch das japanische Roboterunternehmen ZMP, an dem Sony eine kleine Beteiligung hält. Sony hat rund 100 Millionen Yen (737.200 Euro) in ZMP investiert.

Das japanische Startup entwickelt Roboterautos, die sich selbst orientieren können und ihr Ziel selbstständig erreichen. Die Anschubfinanzierung wäre nicht der Rede wert, wenn sie nicht flankiert würde durch den Zugriff auf Sonys Bildsensortechnik.

Der Automarkt bietet für Sony einen riesigen Absatzmarkt für seine Kameramodule. Schließlich werden in einem Smartphone in aller Regel nur zwei Kameras benötigt, bei Fahrzeugen werden es bis zu zehn Stück sein. Das Marktforschungsinstitut IHS schätzt, dass sich das Absatzvolumen für Kameras im Automotive-Bereich bis 2020 auf 102 Millionen Einheiten ausweitet. Derzeit werden nur rund 30 Millionen Kameramodule in diesem Bereich abgesetzt. Zudem werden Kameras für die Autos vier- bis fünfmal teurer sein als die für Smartphones - sie müssen schlicht länger halten und unter extremen Bedingungen funktionieren.

Zu den Olympischen Sommerspielen will Japan die selbstfahrenden Fahrzeuge dann als Technologiedemonstration einsetzen. Die Fahrzeuge des Testprogramms sind umfunktionierte Minivans des Typs Toyota Estima. Es handelt sich dabei um Hybridfahrzeuge. In welchem Umfang sie eingesetzt werden, ist nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1439,90€ (Vergleichspreis: 1530,95€)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Anonymer Nutzer 03. Okt 2015

habe diese Woche ein Interview von jemanden von Mercedes gesehen, ein Ingenieur, der an...

Lemo 02. Okt 2015

Eigentlich nicht, die Haltepunkte sind ja definiert, Strom wird da schon irgendwie...

Aslo 02. Okt 2015

Bis das in Deutschland mal umgesetzt wird, müssen erst alle aktuellen Generationen...


Folgen Sie uns
       


Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020)

Der fast unsichtbare Rand des Q950TS hat anscheinend nicht nur Vorteile.

Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020) Video aufrufen
Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

Open Power CPU: Open-Source-ISA als letzte Chance
Open Power CPU
Open-Source-ISA als letzte Chance

Die CPU-Architektur Power fristet derzeit ein Nischendasein, wird aber Open Source. Das könnte auch mit Blick auf RISC-V ein notwendiger Befreiungsschlag werden. Dafür muss aber einiges zusammenkommen und sehr viel passen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Open Source Monitoring-Lösung Sentry wechselt auf proprietäre Lizenz
  2. VPN Wireguard fliegt wegen Spendenaufruf aus Play Store
  3. Picolibc Neue C-Bibliothek für Embedded-Systeme vorgestellt

    •  /