Abo
  • Services:

Physik-Engine: Microsoft übernimmt Havok für die Xbox-One-Cloud

Die Physik-Bibliothek Havok gehört nicht länger Intel: Microsoft hat die Engine gekauft, um sie für Cloud-Berechnungen der Xbox One zu verwenden. Havok wird allerdings weiterhin lizenziert.

Artikel veröffentlicht am ,
Havok gehört jetzt zu Microsoft.
Havok gehört jetzt zu Microsoft. (Bild: Havok)

Microsoft hat die Entwickler der Havok-Physik-Bibliothek, das gleichnamige irische Unternehmen Havok, für einen unbekannten Kaufpreis übernommen. Bisher gehörten die Entwickler zu Intel, der Prozessorspezialist hatte die Softwarefirma 2006 gekauft. Microsoft betonte, die Physik-Engine werde künftig nicht ausschließlich für eigene Produkte verwendet, sondern weiterhin an andere Hersteller lizenziert, darunter auch an Mitbewerber wie Sony - die Gelder dafür streicht ergo nun Redmond ein.

Stellenmarkt
  1. SCHOTT AG, Mainz
  2. BWI GmbH, Bonn

Künftig soll die neu eingekaufte Havok-Engine unter anderem dazu verwendet werden, Cloud-Berechnungen für die Physikdarstellung in Xbox-One-Titeln zu verbessern. Das exklusiv für die Microsoft-Konsole erscheinende Crackdown 3 etwa nutzt die Havok-Bibliothek und lagert die Physik-Simulation in Teilen in die Cloud aus. Dadurch ist quasi die komplette, offene Spielwelt zerstörbar und das nicht nur mit dicken Geschützen, sondern auch mit kleinkalibrigen Waffen.

Havok wurde 1998 gegründet, die Havok-Physics-Engine ist neben der PhysX-Bibliothek die am meisten eingesetzte Physiksimulation in Videospielen für PCs und Konsolen. Anfangs lief die Middleware eher schleppend, der Durchbruch erfolgte erst nach der Jahrtausendwende durch Titel wie The Fall of Max Payne und Half-Life 2 samt der Gravity Gun. Bis heute ist die Havok-Physik in Valves Source-Engine integriert, beispielsweise in Titanfall.

Zuletzt hatte Havok eine neue Version von Havok FX vorgestellt: Einst sollte die Effektphysik auf Grafikchips laufen, die aktuelle Implementierung ist jedoch auf Mehrkern-CPUs zugeschnitten. Das wiederum passt zu Microsofts Cloud-Ambitionen, denn die Server nutzen Prozessoren statt GPUs.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,00€
  2. 56,99€
  3. 65,99€
  4. 54,99€

hungkubwa 05. Okt 2015

Es gibt bereits ein "Spiel" welches sehr gut serverseitig Physik mit Havock berechnet...

Kaosmatic 05. Okt 2015

Ok und wo soll da was von Physics Berechnungen in der Cloud stehen? https://blogs...


Folgen Sie uns
       


Tiemo Wölken (SPD) zu Artikel 13

Der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken hofft darauf, dass das Europaparlament am 26. März 2019 den umstrittenen Artikel 13 noch ablehnt.

Tiemo Wölken (SPD) zu Artikel 13 Video aufrufen
Uploadfilter: Voss stellt Existenz von Youtube infrage
Uploadfilter
Voss stellt Existenz von Youtube infrage

Gut zwei Wochen vor der endgültigen Abstimmung über Uploadfilter stehen sich Befürworter und Gegner weiter unversöhnlich gegenüber. Verhandlungsführer Voss hat offenbar kein Problem damit, wenn es Plattformen wie Youtube nicht mehr gäbe. Wissenschaftler sehen hingegen Gefahren durch die Reform.

  1. Uploadfilter Koalition findet ihren eigenen Kompromiss nicht so gut
  2. Uploadfilter Konservative EVP will Abstimmung doch nicht vorziehen
  3. Uploadfilter Spontane Demos gegen Schnellvotum angekündigt

Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /