Abo
  • Services:

Eutelsat: Facebook bringt Internet per Satellit in die Subsahara

Facebook will die ganze Welt mit Internet versorgen und arbeitet dafür nun mit dem Satellitenbetreiber Eutelsat Communications zusammen. Beide wollen die Kapazität des AMOS-6-Satelliten des israelischen Betreibers Spacecom nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Grafik des AMOS-6
Grafik des AMOS-6 (Bild: Eutelsat)

Facebook und Eutelsat wollen bei einem Projekt zur Internetversorgung von Afrika zusammenarbeiten. Das gab Eutelsat am 5. Oktober 2015 bekannt. Versorgt werden sollen Menschen, die bisher außerhalb der Abdeckung von Festnetz und Mobilfunk leben. Satelliteninternet sei geeignet, wenig und mittelmäßig stark bevölkerte Regionen zu versorgen. Der AMOS-6 sei für eine kosteneffiziente Versorgung geeignet.

Stellenmarkt
  1. itsc GmbH, Hannover
  2. Statistisches Bundesamt, Bonn

Dieses System besteht aus der Satellitenkapazität, Gateways und Terminals. Laut dem Vertrag mit Spacecom, der für mehrere Jahre geschlossen wurde, übernehmen Facebook und Eutelsat die gesamte Kapazität des künftigen AMOS-6-Satelliten, um Subsahara-Afrika auszuleuchten. Die Spotbeams leuchten große Teile West-, Ost- und Südafrikas aus. Die Kapazitäten seien für die Versorgung von Kommunen und direkte Internetzugänge optimiert und arbeiten mit günstiger Hardware auf der Nutzerseite. Zu den finanziellen Konditionen des Vertrages wurden keine Angaben gemacht.

Facebook statt Internetversorgung: Kritik an Internet.org

Die Zusammenarbeit ist Teil des Projekts Internet.org von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, das kostenloses Internet für Entwicklungsländer verspricht. Netzpolitisch aktive Organisationen hatten kritisiert, dass nur einzelne Internetdienste durch Internet.org unterstützt werden, darunter das soziale Netzwerk Facebook. Zudem habe Facebook Zugriff auf die gesamte Kommunikation der Nutzer.

Der Bau des AMOS-6 wird rund 200 Millionen US-Dollar kosten. Der Satellit trägt auch Ku-band-Transponder für TV-Dienste in Europa und dem Nahen Osten. Er soll den AMOS-2 ersetzen, der im Jahr 2003 gestartet wurde.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 297,00€ + 4,99€ Versand
  2. (u. a. 480-GB-SSD 59€, 2-TB-SSD 274€, 64-GB-USB3-Stick 10,99€)
  3. (u. a. 16 GB DDR4-2666 von HyperX für 109,90€)
  4. (u. a. Acer und HP-Notebooks ab 519€)

Folgen Sie uns
       


Apple Pay ausprobiert

Dank Apple Pay können nun auch Nutzer in Deutschland kontaktlos mit ihrem iPhone bezahlen. Wir haben den Dienst bei unserem Lieblingscafé ausprobiert.

Apple Pay ausprobiert Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /