• IT-Karriere:
  • Services:

LTE: Telekom räumt ein, dass Bahn neue WLAN-Technik benötigt

Der Exklusivvertrag zwischen der Deutschen Bahn und der Telekom für die WLAN-Versorgung endet bald. Um wieder den Zuschlag zu bekommen, investiert die Telekom schon jetzt, braucht aber auch die anderen Netzbetreiber.

Artikel von veröffentlicht am
ICE mit Hotspot
ICE mit Hotspot (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom muss die Technik für die WLAN-Versorgung der Bahn erneuern. Das hat Telekom-Sprecher Markus Jodl Golem.de gesagt. Und die Kapazität des Netzes der Telekom reiche nicht aus: Die Mobilfunknetze in Deutschland müssten gebündelt werden, um in Spitzenzeiten die Versorgung zu sichern.

Stellenmarkt
  1. Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg
  2. HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Pfaffenhofen Raum Ingolstadt

Jodl sagte dazu: "Der Bandbreitenbedarf in den Zügen ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Die bestehende In-Train-Zugarchitektur stößt an ihre Grenzen. Ein Wechsel der Hard- und Software ist deshalb nötig." Aus informierten Kreisen hat Golem.de erfahren, dass die Telekom derzeit die Technik entlang der Strecke aufwendig erneuern lässt.

Bereits heute laufe ein Großteil der Versorgung bei der Zug-Landverbindung über LTE und werde auch in Zukunft am gesamten ICE-Streckennetz weiter ausgerollt, erklärte Jodl. Um dem steigenden Bedarf an Bandbreite gerecht zu werden, müssten in Peak-Zeiten die Mobilfunknetze in einem Multi-Provider-Modell gebündelt werden.

Exklusive Partnerschaft endet

Die Telekom hat nur noch bis Ende 2016 eine exklusive Partnerschaft mit DB Fernverkehr für Hotspots in ICEs, Bahnhöfen und DB-Lounges. Die Bahn muss aufgrund des Vertragsendes eine EU-weite Ausschreibung machen. "Die Telekom wird selbstverständlich an der Ausschreibung teilnehmen. Mit einem Ergebnis rechnen wir Ende 2015", sagte Jodl.

Zuvor hatte die Wirtschaftswoche berichtet, dass Bahn und die Telekom, Vodafone und Telefónica sich darauf verständigt hätten, die Leistung der Sende- und Empfangsmasten entlang der ICE-Strecken zu erhöhen.

Die Telekom hatte Probleme bei der WLAN-Versorgung in ICEs eingeräumt. "Zu den Hauptverkehrszeiten können wir aktuell trotz vielfacher LTE-Anbindung der Züge nicht immer den Datenhunger der Smartphones komplett stillen. Das führt dann auch mal zu temporären Einschränkungen", sagte der Deutschland-Chef der Telekom, Niek Jan van Damme.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 115,99€ (Bestpreis!)
  2. 188,00€
  3. (Spiele bis zu 90% reduziert)

M.P. 30. Sep 2015

BBQ-Soße mit Raucharoma ...

M.P. 30. Sep 2015

Dank der manchmal sparsamen Informationspolitik an den Bahnhöfen steht man auch schon...

Ovaron 28. Sep 2015

Ja. Das trägt zur Lösung bei.

CoDEmanX 28. Sep 2015

Das ist sehr relativ, schließlich könnten sie die Datenmenge begrenzen - so ist es bei...

gollumm 28. Sep 2015

Dann sollte er sich einfach äussern und das aufklären. Ich kann das da nicht rauslesen...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Switch Lite - Test

Die Nintendo Switch Lite sieht aus wie eine Switch, ist aber kompakter, leichter und damit gerade unterwegs eine sinnvolle Wahl - trotz einiger fehlender Funktionen.

Nintendo Switch Lite - Test Video aufrufen
Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Disney+ Disney korrigiert falsches Seitenverhältnis bei den Simpsons
  2. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  3. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte

Mi Note 10 im Kamera-Test: Der Herausforderer
Mi Note 10 im Kamera-Test
Der Herausforderer

Im ersten Hands on hat Xiaomis Fünf-Kamera-Smartphone Mi Note 10 bereits einen guten ersten Eindruck gemacht, jetzt ist der Vergleich mit anderen Smartphones dran. Dabei zeigt sich, dass es einen neuen, ernstzunehmenden Konkurrenten unter den besten Smartphone-Kameras gibt.
Von Tobias Költzsch

  1. Mi Note 10 im Hands on Fünf Kameras, die sich lohnen
  2. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  3. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro

    •  /