Abo
  • Services:

LTE: Telekom räumt ein, dass Bahn neue WLAN-Technik benötigt

Der Exklusivvertrag zwischen der Deutschen Bahn und der Telekom für die WLAN-Versorgung endet bald. Um wieder den Zuschlag zu bekommen, investiert die Telekom schon jetzt, braucht aber auch die anderen Netzbetreiber.

Artikel von veröffentlicht am
ICE mit Hotspot
ICE mit Hotspot (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom muss die Technik für die WLAN-Versorgung der Bahn erneuern. Das hat Telekom-Sprecher Markus Jodl Golem.de gesagt. Und die Kapazität des Netzes der Telekom reiche nicht aus: Die Mobilfunknetze in Deutschland müssten gebündelt werden, um in Spitzenzeiten die Versorgung zu sichern.

Stellenmarkt
  1. SSA SoftSolutions GmbH, Augsburg
  2. DESY Deutsches Elektronen Synchrotron, Hamburg

Jodl sagte dazu: "Der Bandbreitenbedarf in den Zügen ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Die bestehende In-Train-Zugarchitektur stößt an ihre Grenzen. Ein Wechsel der Hard- und Software ist deshalb nötig." Aus informierten Kreisen hat Golem.de erfahren, dass die Telekom derzeit die Technik entlang der Strecke aufwendig erneuern lässt.

Bereits heute laufe ein Großteil der Versorgung bei der Zug-Landverbindung über LTE und werde auch in Zukunft am gesamten ICE-Streckennetz weiter ausgerollt, erklärte Jodl. Um dem steigenden Bedarf an Bandbreite gerecht zu werden, müssten in Peak-Zeiten die Mobilfunknetze in einem Multi-Provider-Modell gebündelt werden.

Exklusive Partnerschaft endet

Die Telekom hat nur noch bis Ende 2016 eine exklusive Partnerschaft mit DB Fernverkehr für Hotspots in ICEs, Bahnhöfen und DB-Lounges. Die Bahn muss aufgrund des Vertragsendes eine EU-weite Ausschreibung machen. "Die Telekom wird selbstverständlich an der Ausschreibung teilnehmen. Mit einem Ergebnis rechnen wir Ende 2015", sagte Jodl.

Zuvor hatte die Wirtschaftswoche berichtet, dass Bahn und die Telekom, Vodafone und Telefónica sich darauf verständigt hätten, die Leistung der Sende- und Empfangsmasten entlang der ICE-Strecken zu erhöhen.

Die Telekom hatte Probleme bei der WLAN-Versorgung in ICEs eingeräumt. "Zu den Hauptverkehrszeiten können wir aktuell trotz vielfacher LTE-Anbindung der Züge nicht immer den Datenhunger der Smartphones komplett stillen. Das führt dann auch mal zu temporären Einschränkungen", sagte der Deutschland-Chef der Telekom, Niek Jan van Damme.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 49,97€ (Bestpreis!)

M.P. 30. Sep 2015

BBQ-Soße mit Raucharoma ...

M.P. 30. Sep 2015

Dank der manchmal sparsamen Informationspolitik an den Bahnhöfen steht man auch schon...

Ovaron 28. Sep 2015

Ja. Das trägt zur Lösung bei.

CoDEmanX 28. Sep 2015

Das ist sehr relativ, schließlich könnten sie die Datenmenge begrenzen - so ist es bei...

gollumm 28. Sep 2015

Dann sollte er sich einfach äussern und das aufklären. Ich kann das da nicht rauslesen...


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa-Teleskop Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
  2. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  3. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen

    •  /