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Snapchat-Werbung
Snapchat-Werbung (Bild: Snapchat/Screenshot: Golem.de)

Sponsored Lenses: Snapchat macht viel Geld mit Werbe-Selfies

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Snapchat-Werbung (Bild: Snapchat/Screenshot: Golem.de)

Snapchat hat Werbekunden, die 100 Millionen US-Dollar für Filter bezahlen, mit denen die Nutzer Selfies verfremden können. Hollywood-Filmstudios sollen die neue Werbeform sehr mögen.

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Snapchat startet ein neues Werbeformat. Firmen können "Sponsored Lenses" buchen, mit denen Selfies verfremdet werden. Das berichtet die britische Financial Times aus informierten Kreisen. Zu Anlässen wie Halloween, Erntedankfest oder Black Friday kosten die Filter 750.000 US-Dollar, an anderen Tagen rund 450.000 US-Dollar.

Snapchat übernimmt auch die Gestaltung der Werbefilter. Wichtigste Werbekunden seien die Hollywood Studios.

Das Werbeformat ist sehr erfolgreich. Snapchat hat bereits Umsatzschätzungen für dieses Jahr von 100 Millionen US-Dollar für die Filter. Einige Firmen haben sich schon für 10 Millionen US-Dollar für das kommende Jahr festgelegt. Snapchat hat die finanziellen Angaben auf Anfrage der Financial Times nicht kommentiert, jedoch bestätigt, dass es die Werbeform gibt.

Snapchat wurde in seiner vergangenen Finanzierungsrunde mit 16 Milliarden US-Dollar bewertet. Zu Snapchats Investoren gehören Alibaba, Yahoo, Coatue Management Benchmark, IVP und Kleiner Perkins.

Das Startup sucht nach Wegen, mit seinen 100 Millionen Nutzern am Tag Geld zu verdienen. Die erste breit angekündigte Werbeform Brand Story war ein Misserfolg und wurde in diesem Jahr wieder eingestellt.

Nutzer von Snapchat können Bilder zudem gegen eine Zahlung noch einmal ansehen. Wie das Unternehmen erklärte, kosten drei Replays 99 US-Cent. Das Angebot gibt es bisher nur in den USA. Replay wurde als kostenloser Service bereits vor zwei Jahren eingeführt, jedoch begrenzt auf ein Replay pro Tag.

Über Snapchat können Nutzer Bilder verschicken, die automatisch verschwinden, wenn der Adressat sie angesehen hat. Eine typische Nachricht ist dort für 10 Sekunden sichtbar. Die Aufnahmen sind aber nicht geschützt, sie können über Apps von Drittanbietern gespeichert werden oder einfach per Screenshot. Es gibt diverse Plattformen im Internet, die erotische Snaps sammeln.


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faoileag 05. Okt 2015

Erotische Selfies zu versenden ist in den USA nichts ungewöhnliches. Sogar ein...

matok 02. Okt 2015

Einfaches Beispiel wäre, ich kann dir mit dem Filter eine Mütze von Adidas aufsetzen.



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