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Bald sollen Cyber-Krieger durch den Eingang der CIA-Zentrale laufen.
Bald sollen Cyber-Krieger durch den Eingang der CIA-Zentrale laufen. (Bild: Wikimedia Commons / Gemeinfrei)

US-Geheimdienst: Die CIA will cyber werden

Bald sollen Cyber-Krieger durch den Eingang der CIA-Zentrale laufen.
Bald sollen Cyber-Krieger durch den Eingang der CIA-Zentrale laufen. (Bild: Wikimedia Commons / Gemeinfrei)

Der Auslandsgeheimdienst der USA möchte seine Fähigkeiten im digitalen Bereich deutlich verbessern. Mit der neuen Abteilung für digitale Innovationen will er seine Agenten besser vor Enttarnung schützen und in Risikokapital investieren.

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Die CIA bekommt eine neue Abteilung: das Directorate of Digital Innovation (DDI). Deren Aufgaben sollen vielfältig sein - von der Entwicklung spezialisierter IT-Tools über Datenanalyse bis hin zur strategischen Unternehmensfinanzierung.

Das DDI, so der CIA-Vizedirektor David Cohen, solle "das Zentrum der Anstrengungen der Agency sein, digitale Lösungen in allen Bereichen unserer Arbeit" zu etablieren. Er bezeichnete die gesammelte große Datenmenge als eine der größten Herausforderungen moderner Geheimdienstarbeit.

Eine wichtige Aufgabe des DDI soll aber auch im besseren Schutz der Agenten vor Enttarnung liegen. Viele jetzt aktive Agenten hätten seit ihrer Geburt einen digitalen Fußabdruck. Reine Datenvermeidung sei dabei keine Option, denn wer gar nicht im Internet auffindbar sei, mache sich auch verdächtig. Deshalb solle die neue Abteilung auch Techniken erforschen, um gezielt falsche Fährten zu legen. Auch während laufender Operationen seien bessere digitale Schutzmechanismen erforderlich.

Tatsächlich gelang es Fahndern in Italien in der Vergangenheit, mehrere CIA-Agenten zu finden, weil sie Kreditkarten mit ähnlichen Nummern verwendeten. Auch die Mobilfunk-Verbindungsdaten der Agenten wiesen verräterische Muster auf, weil sie vergaßen, die Akkus aus ihren Handys zu entfernen. Diese Agenten sollen an der Entführung eines ägyptischen Staatsbürgers beteiligt gewesen sein. Ihnen wurde in Abwesenheit der Prozess gemacht.

Schutz vor Cyberangriffen auf die CIA

Das neue Zentrum soll auch Verteidigungsexperten beheimaten, die die CIA besser vor digitalen Angriffen schützen sollen. Ob diese Einheit auch operative Angriffe im Ausland vornehmen soll, sagte der Vizedirektor nicht.

Soziale Netzwerke und andere öffentliche Informationsquellen will die CIA besser für ihre Arbeit nutzen. Das DDI würde die Anstrengungen des Geheimdienstes im Bereich der Open Source Enterprise unterstützen, so Cohen. Die Daten aus sozialen Netzwerken seien besonders im Kampf gegen Bedrohungen wie dem IS eine wertvolle Informationsquelle.

Der Geheimdienst als Investor

Auch die Venture-Capital-Aktivitäten der CIA sollen im DDI gebündelt werden. Mit dem Unternehmen In-Q-Tel investiert die CIA seit vielen Jahren in Technologiefirmen. Die Firma verfügte kurzzeitig über Aktien von Google, nachdem der Suchmaschinenkonzern von In-Q-Tel das Karten-Startup Keyhole gekauft hatte. Die Keyhole-Technologie ist heute Basis von Google Earth. Auch in die Sicherheitsfirma Fireeye und das Unternehmen Palantir investierte die CIA auf diesem Weg.


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Dwalinn 24. Sep 2015

*Kopfkino* Okay der war gut^^ Ohne zweifel lassen sich durch Soziale Netzwerke die ein...

Djinto 24. Sep 2015

*Gröhl*



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