Airbus: Der erste lange A350XWB wird zusammengebaut

Unter anderem in Hamburg hat Airbus angefangen, seine Boeing-777-Konkurrenz zusammenzufügen. Der Airbus 350-1000 bietet vielen Fluggästen auf der Langstrecke Platz. Bis zum ersten Flug vergehen aber noch zwei Jahre.

Artikel veröffentlicht am ,
Der A350-1000 wird derzeit in Hamburg und Saint Nazaire (Bild) gefertigt.
Der A350-1000 wird derzeit in Hamburg und Saint Nazaire (Bild) gefertigt. (Bild: Airbus)

Airbus hat damit begonnen, das erste Modell der zweiten Variante des Airbus A350 XWB zusammenzusetzen. Die Flugzeughülle wurde bereits nach Hamburg geliefert. Das Langstreckenflugzeug mit dem Namen A350-1000 bietet laut Hersteller Platz für 366 Passagiere in einer Drei-Klassen-Konfiguration und schafft eine Reichweite von bis zu 8.000 nautischen Meilen, also fast 15.000 km. Im Langstreckenbereich ist das eher ein Standardwert.

Stellenmarkt
  1. Service Manager (m/w/d) IT Security
    Witzenmann GmbH, Pforzheim
  2. Security Engineer Public Key Infrastructure (PKI) (m/w/d)
    Westnetz GmbH, verschiedene Standorte
Detailsuche

Die Maschinen sollen zudem mit einem neuen Inflight-Entertainment ausgestattet werden. Für das Kabinenpersonal wird es eine angepasste Ruhezone geben und außerdem hebt Airbus in der Bauform optimierte Toiletten hervor. Vermutlich sind diese besonders klein.

Bis das Flugzeug allerdings seine Fähigkeiten und Innenausstattung präsentieren kann, wird noch einige Zeit vergehen. Erst Anfang 2016 soll das Zusammensetzen in Toulouse abgeschlossen werden. Der erste Flug ist nach derzeitigem Stand für das zweite Halbjahr 2016 geplant. Die Kunden, und davon gibt es bereits neun, können ab Mitte 2017 mit ersten Maschinen rechnen. Insgesamt hat Airbus 169 Bestellungen für die 1000er-Variante des A350 vorliegen.

Airbus' Großraumkonkurrenz für die Boeing 777

Der Airbus A350-1000 ist das größte derzeit vom Hersteller angebotene zweistrahlige Flugzeug. Es soll nicht nur in Konkurrenz zur Boeing 777 treten, sondern auch die alten A340-600-Maschinen im Angebotsportfolio ersetzen. Bisher hat Airbus keinen direkten Konkurrenten zur zweistrahligen 777, denn der A380 ist zu groß und der vierstrahlige A340-600 schon lange kein attraktives Angebot mehr. Für die bestehenden A340-Flotten bietet Airbus aber ein Retrofit-Programm an, das unter anderem eine besonders enge Bestuhlung ermöglicht. Airbus verspricht, eine bessere Wirtschaftlichkeit zu erreichen als etwa der vierstrahlige Jumbojet 747-400, dessen Nachfolger 747-8i von nur wenigen Luftfahrtgesellschaften geordert wurde.

Golem Karrierewelt
  1. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    27.06.-01.07.2022, Virtuell
  2. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    13./14.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Neben dem 1000er-Modell hat Airbus bereits seit einiger Zeit das 900er-Modell in der Auslieferung. Die ersten A350 sind zudem auch in deutschen Lufträumen unterwegs. Es gibt bisher aber nur sehr wenige Maschinen. Die Deutsche Lufthansa erwartet ihr erstes Modell erst im Jahr 2016. Auch die europäischen Fluglinien Finnair, TAP und SAS haben diesen Flugzeugtyp geordert, aber noch keine erhalten.

Bisher ist noch unklar, ob der A350 für Passagiere ein gutes oder schlechtes Flugzeugmodell sein wird. Erfahrungen des Dreamliner (787) zeigen leider, dass sich neue Maschinen hervorragend für eine enge Bestuhlung eignen. Der Kunde sollte nicht nur auf den Flugzeugtyp achten, sondern auch auf die Art und Weise, wie die Maschine innen von der Fluggesellschaft ausgebaut wurde. Immerhin sollen auch im A350, wie bei der 787 oder dem A380, der Luftdruck und die Luftfeuchtigkeit höher sein, was insbesondere auf langen Strecken hilfreich ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
TADF Technologie
Samsung kauft Cynora in Bruchsal und entlässt alle

Der Cynora-Chef wollte das deutsche Start-up zum Einhorn entwickeln. Nun wurden die Patente und die TADF-Technologie von Samsung für 300 Millionen Dollar gekauft und das Unternehmen zerschlagen.

TADF Technologie: Samsung kauft Cynora in Bruchsal und entlässt alle
Artikel
  1. Brandenburg: DNS:Net-Verteiler wegen Telekom-Werbebanner überhitzt?
    Brandenburg  
    DNS:Net-Verteiler wegen Telekom-Werbebanner überhitzt?

    Bei DNS:Net kam es in dieser Woche bei starker Hitze zu einem Netzausfall in einem Ort. Schuld soll ein Werbebanner der Konkurrenz gewesen sein.

  2. Kryptogeld: Bitcoin wieder unter 20.000 US-Dollar, Fonds vor dem Aus
    Kryptogeld
    Bitcoin wieder unter 20.000 US-Dollar, Fonds vor dem Aus

    Ein Gericht hat die Liquidation von Three Arrows Capital angeordnet. Der Bitcoin sinkt wieder unter die Grenze von 20.000 US-Dollar.

  3. Vodafone: Vantage Towers betreibt Sendestationen mit Wasserstoff
    Vodafone
    Vantage Towers betreibt Sendestationen mit Wasserstoff

    Bei der Entwicklung des Containers mit Wasserstoffmotor sind Erfahrungen aus Einsätzen bei der Flutkatastrophe im Ahrtal eingeflossen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PNY RTX 3080 12GB günstig wie nie: 929€ • MindStar (MSI RX 6700 XT 499€, G.Skill DDR4-3600 32GB 165€, AMD Ryzen 9 5900X 375€) • Nur noch heute: NBB Black Week • Top-TVs bis 53% Rabatt • Top-Gaming-PC mit AMD Ryzen 7 RTX 3070 Ti 1.700€ • Samsung Galaxy S20 FE 5G 128GB 359€ [Werbung]
    •  /