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Enormer Anstieg: Telegram-Nutzer verschicken 12 Milliarden Nachrichten am Tag

Telegram-Nutzer versenden täglich 12 Milliarden Mitteilungen. Im Mai waren es noch eine Milliarde, wobei die Nutzerzahl kaum gewachsen ist. Telegram-Gründer Pavel Durov hat eine einfache Erklärung für den enormen Anstieg.

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Telegram-Logo
Telegram-Logo (Bild: Screenshot: Golem.de)

Telegram hat nach eigenen Angaben rund 60 Millionen monatlich aktive Nutzer. Diese Anzahl hat sich seit Februar kaum verändert, wie diese Meldung Anfang des Jahres und die Statusinformation in Telegrams Twitter-Account belegt. Trotzdem ist eines auffällig: Der Anstieg an verschickten Nachrichten bei Telegram pro Tag. 12 Milliarden Nachrichten sollen es laut Unternehmensgründer Pavel Durov mittlerweile sein. Im Februar dieses Jahres waren es noch eine Milliarde, im Mai hatte sich die Zahl der versendeten Nachrichten bereits verdoppelt.

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Woher kommt das plötzliche hohe Mitteilungsbedürfnis der Telegram-Nutzer? Auf der diesjährigen Techcrunch Disrupt in San Francisco sagte Telegram-Gründer Pavel Durov: "Interessant ist, dass die Leute, die Telegram im vergangenen und in diesem Jahr als Backup-Programm installiert hatten, jetzt anfangen, es als ihren Standard-Messenger zu benutzen." Das sei der Grund für den enormen Anstieg der Anzahl versendeter Nachrichten.

Dass Telegram mit seinen 60 Millionen monatlich aktiven Nutzern weit entfernt von Konkurrent Whatsapp mit seinen zuletzt über 800 Millionen Nutzern ist, stört Durov nicht. Denn Telegram gebe es erst seit zwei Jahren, Whatsapp sei dagegen rund sechs Jahre alt, sagte er.

Bezahl-API für Drittanbieter

Um ihren Messenger für Drittanbieter interessanter zu machen, denken die Telegram-Macher über eine Bezahl-API nach. Über die Bot-Plattform könnten Entwickler zum Beispiel eigene Sticker und Dienste anbieten und sich dafür bezahlen lassen, sagte Durov. Die Bot-Plattform sei dann so etwas wie ein App-Store für den Messenger.

Telegram hatte die Bot-Plattform im Sommer gestartet. Damit ist es möglich, zum Beispiel Umfragen in Gruppenchats zu erstellen.

Seltsame Verschlüsselungstechnik

Telegram nutzt für seine Verschlüsselung übrigens ein selbstentwickeltes Protokoll mit einigen sehr ungewöhnlichen Konstruktionen, hatte Golem.de-Autor und Krypto-Experte Hanno Böck in einem Artikel im vergangenen Jahr geschrieben. Das bedeute zwar nicht, dass das Protokoll unsicher ist, aber es entspreche nicht der gängigen Praxis guter Kryptographie.

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kendon 23. Mai 2018

Wie in Gottes Namen kommt man nach fast drei Jahren auf die Idee hier zu posten? Und wie...

Dwalinn 24. Sep 2015

Oh vielen dank! Seit November 2014 (seit dem habe ich das Handy) habe ich ca. 1000...

narea 24. Sep 2015

Die NSA kann mir schaden, der Russe nicht. Trauen sollte man keinem. Arschlöcher sind...

mingobongo 23. Sep 2015

Mich wundert es auch das sich da so wenig tut. Bei Conversations funktioniert der...

blaub4r 23. Sep 2015

Dann kenne ich keine coolen Leute , hab noch nie was von bleep gehört. Und sechstägig...


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