Golem-Wochenrückblick Facebook hat mehr Kunden, Apple verkauft weniger iPhones und der Computer hat eine menschliche Domäne mehr erobert: Das Go-Spiel. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Die beiden Webseiten Sourceforge und Slashdot gehören nicht mehr der Jobbörse Dice. Die neuen Besitzer Bizx betreiben sehr einfache Seiten wie Preisvergleiche oder Tourismustipps.
Microsofts Umsatz im Bereich Windows OEM ist um 5 Prozent gesunken. Die Phones-Sparte brach massiv ein. Doch Cloud zeigte starkes Wachstum. Der Umsatz mit Surface stieg um 29 Prozent.
Amazon hat den höchsten Gewinn in der Unternehmensgeschichte vorgelegt. "Vor zwanzig Jahren fuhr ich die Pakete zum Postamt und hoffte, dass wir uns eines Tages einen Gabelstapler leisten können", sagte Jeff Bezos rückblickend.
Bald wird es keine Java-Plugins mehr geben. Nachdem die großen Browser-Hersteller den Support für NPAPI-Plugins auslaufen lassen, reagiert nun auch Oracle.
Samsung stellt sich wie Apple auf ein schwierigeres Geschäftsumfeld 2016 ein. Nicht nur bei Smartphones sehen die Aussichten nicht mehr allzu rosig aus. Auch bei Speicherchips erwartet der südkoreanische Hersteller eine schwächere Nachfrage.
Der Apple-Chef Tim Cook wies abermals Spekulationen über ein sogenanntes Billig-iPhone zurück. Für das laufende Quartal erwartet Cook sinkende iPhone-Absatzzahlen, dennoch ist der Apple-Chef optimistisch, dass viele ältere Kunden in den kommenden Monaten auf ein neues Modell wechseln werden.
Die Lufthansa kooperiert mit dem chinesischen Drohnenhersteller DJI, um kommerzielle Drohnen für Großkunden zu entwickeln und Daten von Drohnenflügen auszuwerten. Bisher baut DJI vornehmlich Drohnen für Hobbyisten, will aber auch im Profibereich Fuß fassen.
LG will auch dieses Jahr zwei neue Oberklasse-Smartphones auf den Markt bringen. Mit diesem Schritt will LG sich im hart umkämpften Smartphone-Markt behaupten.
Apples Hyperwachstum könnte ein Ende haben. Erstmals seit Marktstart des iPhone steigen die Absatzzahlen kaum noch. Doch der Gewinn ist weiter auf Rekordhöhe.
Weiß schlägt gelb: Wegen des Winterwetters hat die Deutsche Post einen Test mit der Paketdrohne in Oberbayern abgesagt. Möglicherweise gab es aber auch andere Gründe für die Absage.
IMHO Wer sie nutzt, sollte einen Feuerlöscher mit sich herumtragen: Sogenannte Hoverboards sind das schlimmste Gadget des noch jungen Jahres. Danke für nichts, Internet.
Die hauseigene Container-Plattform von Red Hat, Openshift Dedicated, soll künftig auch in der Google Cloud genutzt werden können. Dafür soll eine Anbindung an die Google-Dienste entstehen. Mit der Zusammenarbeit wollen die Unternehmen Wünsche ihrer Kunden umsetzen.
31 Milliarden US-Dollar soll Google bisher mit Android eingenommen haben. Das geht aus Gerichtsunterlagen im Java-Rechtsstreit hervor. Im Zuge dessen wurde auch bekannt, wie viel Apple erhält, damit iOS-Geräte standardmäßig die Google-Suche verwenden.
Carsharing-Angebote von BMW und Daimler gibt es schon lange, doch nun gesellt sich auch die Opel-Muttergesellschaft General Motors in die Runde. Mit Maven soll in den USA ein Kurzzeitmietdienst aufgebaut werden und in Deutschland wird Peer-to-Peer-Carsharing erprobt.
Sind Nutzerdaten im Ausland vor dem Zugriff der US-Regierung geschützt? Microsoft erwartet ein Urteil, das Wirtschaft, Politik und Privatsphäre weltweit verändern könnte.
Unikernel sind spezielle Systeme, die nur jene Software enthalten, die zum Ausführen einer Anwendung benötigt wird. Der Container-Spezialist Docker übernimmt nun einen Anbieter für Unikernel-Dienstleistungen.
Netflix rollt seine angekündigten, verstärkten VPN-Sperren zuerst in Australien aus. Ein dortiger Betreiber will schon einen Weg gefunden haben, dies zu umgehen.
Dem Fab-Ausrüster ASML zufolge reift die EUV-Lithographie, jedoch nicht so zügig wie erhofft. Ein Test bei Auftragsfertiger TSMC zeigte eine geringe Ausbeute, bald folgen aber bessere Belichtungssysteme.
Der Stellenabbau bei SAP Deutschland läuft rund. Mehr Beschäftigte als geplant haben ein Abfindungsprogramm bei dem Hersteller von Unternehmenssoftware akzeptiert.
Der Auftragsfertiger Foxconn will den japanischen Elektronikkonzern Sharp kaufen. Ob das finanziell schwer angeschlagene Sharp unter ausländische Kontrolle darf, ist jedoch umstritten.
Netflix bestraft seine treuesten Kunden mit einer Preiserhöhung. Damit sind Langzeitkunden in den USA betroffen, deren Preise lange stabil geblieben waren.
Neuer Käufer für Atmel: Microchip statt Dialog Semiconductor kauft den Micro-Controller-Hersteller für 3,6 Milliarden US-Dollar. Hintergrund sind unzufriedene Aktionäre und ein Hedgefond.
Die Deutsche Bahn ist etwas hartleibig, wenn es um die Technik für freies S-Bahn-WLAN geht. Die Öffentlichkeit darf noch nicht wissen, was in Stuttgart zum Einsatz kommt.
Wieder unter einer Milliarde US-Dollar Umsatz, aber immerhin weniger Verlust: Das vierte Quartal lief für AMD schlechter als erwartet. 2016 sollen Polaris und Zen das ändern, allerdings hat Auftragsfertiger Globalfoundries da noch ein Wörtchen mitzureden.
Apple ist über den Verlauf der Gespräche mit Fernsehsendern für ein eigenes Streamingangebot nicht glücklich. Ein Manager berichtet vom Verlauf der Verhandlungen.
Facebook will Indiens Bevölkerung online bringen, aber der Widerstand wächst. Die Frage: Ist das Projekt Free Basics gut gemeint oder eine Gefahr für ein freies Netz?
Der Wechselrichterhersteller SMA Solar verbündet sich mit Tesla bei Energiespeichern. Die TecDax-Firma erwartet einen schnellen Durchbruch bei Billig-Akkus - und hofft auf ein Milliardengeschäft.
Strategische Partnerschaft für den Verkauf von Server-Prozessoren: Qualcomm ist mit der Provinz Guizhou ein Joint Venture eingegangen, um das eigene Engagement in China zu stärken.
Mit mehr als einer Million Euro will Facebook in Europa Menschenrechtsorganisationen und Forschungseinrichtungen unterstützen. Damit sollen Hasskommentare bekämpft und Toleranz gefördert werden, so Managerin Sheryl Sandberg.
Eine Falcon 9 von SpaceX hat den Meeresforschungssatelliten Jason-3 ausgesetzt. Eine Landung der ersten Stufe auf einem Schiff misslang bei starkem Seegang zum dritten Mal.
Mit Uber sollen Kunden bald nicht nur Autofahrten, sondern auch Helikopterflüge buchen können. Dazu kooperiert Uber mit Airbus. Was die Flüge kosten werden, bleibt noch unklar.
Die Hollywoodstudios haben Technologien entwickelt, die Netflix-Kunden daran hindern, das Programm aus anderen Ländern zu sehen. Doch in einigen Jahren solle das vorbei sein, sagte Netflix-Chef Reed Hastings.
Immer mehr Flugzeuge sind mit WLAN ausgestattet. Hier tut sich vor allem die Lufthansa mit ihrer Langstreckenflotte hervor, wie aus einer Statistik von Routehappy hervorgeht. Aber auch Aeroflot, Garuda Indonesia und United bieten häufig WLAN. Kurze Flüge mit WLAN an Bord sind aber selten.
Nach der Verschlechterung der Beziehungen zu Russland will das US-Militär ohne russische Raketentriebwerke auskommen. Das bedeutet Aufträge für US-Raumfahrtunternehmen.
Netflix beteuert, in wenigen Wochen alle Nutzer von Proxy-Servern auszusperren. Für viele Filme und Serien verweigern die Hollywoodstudios Netflix die globalen Rechte.
Update Es ist inzwischen das sechste Medium, das juristisch gegen Werbeblocker vorgeht. Während die Klage des Spiegel erst im Mai verhandelt wird, ist ein anderer Verlag schon in zehn Tagen dran.
Gopro hat Probleme mit dem Verkauf seiner Actionkameras und überrascht mit schlechten Zahlen. Die Aktie stürzte daraufhin ab. Zudem werden sieben Prozent der Belegschaft entlassen.
Mit einem neuen Fonds will Hamburg die Finanzierungslücke beim Aufbau von Startups schließen. Private Investoren sollen den größten Anteil dazu beisteuern.
Der PC-Markt hat sich auch 2015 nicht erholt. Im vergangenen Jahr wurden weniger als 300 Millionen PCs verkauft - so wenig wie zuletzt 2008. Für das laufende Jahr sind die Marktforscher verhalten optimistisch.