Abo
  • IT-Karriere:

DJI: Lufthansa kooperiert mit Drohnenhersteller

Die Lufthansa kooperiert mit dem chinesischen Drohnenhersteller DJI, um kommerzielle Drohnen für Großkunden zu entwickeln und Daten von Drohnenflügen auszuwerten. Bisher baut DJI vornehmlich Drohnen für Hobbyisten, will aber auch im Profibereich Fuß fassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Drohnenhersteller DJI kooperiert mit Lufthansa
Drohnenhersteller DJI kooperiert mit Lufthansa (Bild: Oro-Photography)

Der Lufthansa-Bereich Aerial Services (LAS) hat eine Partnerschaft mit dem Drohnenhersteller DJI angekündigt, um kommerzielle Drohnenanwendungen für Großkunden zu entwickeln. LAS will Hard- und Software beisteuern und die Drohnen betreiben. Außerdem will das Unternehmen Daten für Kunden auswerten, die bei den Flügen erfasst werden.

Stellenmarkt
  1. Pongs Technical Textiles GmbH, Düsseldorf, Pausa-Mühltroff
  2. Alfred Kärcher SE & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart

Gemeint seien damit vor allem Inspektions-, Mess- und Überwachungszwecke, teilte Christian Hartmann, Programmdirektor von Lufthansa Aerial Services mit.

Die Lufthansa hat in einem Pilotprojekt mit DJI-Drohnen die Inspektion von Windkraftanlagen vorgenommen. Bisher werden die Rotorblätter von Industriekletterern begutachtet, was nicht nur gefährlich, sondern auch teuer und zeitaufwendig ist. Künftig sollen auch die Oberflächen großer Flugzeuge von Drohnen auf Beschädigungen kontrolliert werden.

DJI beginnt, auch im kommerziellen Sektor Fuß zu fassen und hat mit der Zenmuse XT eine Drohnenkamera mit kardanischer Aufhängung vorgestellt, die Wärmeunterschiede aufnehmen kann. Die Thermalkamera kann bei der Suche nach Personen oder bei der Brandbekämpfung helfen.

Mit dem MG-1 Agras wurde ein Octocopter präsentiert, der Pflanzenschutzmittel auf dem Acker zielgenau versprühen kann. Diese Drohne soll rund 14.000 Euro kosten.

Außerdem stellte DJI Anfang November 2015 einen Kompaktrechner vor, der mit Drohnen zusammen aufsteigen kann und Drohnen für Kartografie, Datenanalyse und Bilderkennung fit machen soll. Manifold basiert auf Ubuntu und nutzt den Quad-Core-Prozessor ARM Cortex A-15 und einen Nvidia Tegra K1. In dem Minirechner sind Schnittstellen für USB, Ethernet und HDMI sowie Mini-PCIe integriert.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. (-85%) 8,99€
  3. (-24%) 18,99€

AnyKey 27. Jan 2016

Das liegt eher daran, dass die meisten den Phantom als einzigen Multikopter kennen und...

daoinesidhe 27. Jan 2016

Solange es keine sinnvolle, trennscharfe Unterscheidung zischen Drohnen und Multicopter...


Folgen Sie uns
       


Katamaran Energy Observer angesehen

Die Energy Observer ist ein Schiff, das ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben wird und seinen Treibstoff zum Teil selbst produziert. Wir haben es in Hamburg besucht.

Katamaran Energy Observer angesehen Video aufrufen
Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  2. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge
  3. Microsoft-Browser Edge bekommt Chromium-Herz

Das andere How-to: Deutsch lernen für Programmierer
Das andere How-to
Deutsch lernen für Programmierer

Programmierer schlagen sich ständig mit der Syntax und Semantik von Programmiersprachen herum. Der US-Amerikaner Mike Stipicevic hat aus der Not eine Tugend gemacht und nutzt sein Wissen über obskure Grammatiken, um Deutsch zu lernen.
Von Mike Stipicevic

  1. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  2. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

IT-Headhunter: ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
IT-Headhunter
ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Von Maja Hoock

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
  3. Milla Bund sagt Pläne für KI-gesteuerte Weiterbildungsplattform ab

    •  /