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DJI: Lufthansa kooperiert mit Drohnenhersteller

Die Lufthansa kooperiert mit dem chinesischen Drohnenhersteller DJI , um kommerzielle Drohnen für Großkunden zu entwickeln und Daten von Drohnenflügen auszuwerten. Bisher baut DJI vornehmlich Drohnen für Hobbyisten, will aber auch im Profibereich Fuß fassen.
/ Andreas Donath
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Drohnenhersteller DJI kooperiert mit Lufthansa (Bild: Oro-Photography)
Drohnenhersteller DJI kooperiert mit Lufthansa Bild: Oro-Photography

Der Lufthansa-Bereich Aerial Services (LAS) hat eine Partnerschaft mit dem Drohnenhersteller DJI angekündigt, um kommerzielle Drohnenanwendungen für Großkunden zu entwickeln. LAS will Hard- und Software beisteuern und die Drohnen betreiben. Außerdem will das Unternehmen Daten für Kunden auswerten, die bei den Flügen erfasst werden.

DJI Phantom III – Test
DJI Phantom III – Test (02:03)

Gemeint seien damit vor allem Inspektions-, Mess- und Überwachungszwecke, teilte Christian Hartmann, Programmdirektor von Lufthansa Aerial Services mit.

Die Lufthansa hat in einem Pilotprojekt mit DJI-Drohnen die Inspektion von Windkraftanlagen vorgenommen. Bisher werden die Rotorblätter von Industriekletterern begutachtet, was nicht nur gefährlich, sondern auch teuer und zeitaufwendig ist. Künftig sollen auch die Oberflächen großer Flugzeuge von Drohnen auf Beschädigungen kontrolliert werden.

DJI beginnt, auch im kommerziellen Sektor Fuß zu fassen und hat mit der Zenmuse XT eine Drohnenkamera mit kardanischer Aufhängung vorgestellt, die Wärmeunterschiede aufnehmen kann. Die Thermalkamera kann bei der Suche nach Personen oder bei der Brandbekämpfung helfen.

Mit dem MG-1 Agras wurde ein Octocopter präsentiert, der Pflanzenschutzmittel auf dem Acker zielgenau versprühen kann. Diese Drohne soll rund 14.000 Euro kosten.

Außerdem stellte DJI Anfang November 2015 einen Kompaktrechner vor, der mit Drohnen zusammen aufsteigen kann und Drohnen für Kartografie, Datenanalyse und Bilderkennung fit machen soll. Manifold basiert auf Ubuntu und nutzt den Quad-Core-Prozessor ARM Cortex A-15 und einen Nvidia Tegra K1. In dem Minirechner sind Schnittstellen für USB, Ethernet und HDMI sowie Mini-PCIe integriert.


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