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Startups: Hamburg plant 100-Millionen-Fonds für junge Firmen

Mit einem neuen Fonds will Hamburg die Finanzierungslücke beim Aufbau von Startups schließen. Private Investoren sollen den größten Anteil dazu beisteuern.

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Die Hamburger Bürgerschaft plant einen Investitionsfonds für junge Unternehmen.
Die Hamburger Bürgerschaft plant einen Investitionsfonds für junge Unternehmen. (Bild: Threedots/CC-BY-SA 2.0)

Mit einem Investitionsfonds in Höhe von 100 Millionen Euro will Hamburg seine jungen Unternehmen besser unterstützen. Das sieht ein Antrag vor, den die rot-grüne Koalition in die Bürgerschaft einbringen will. Demnach sollen sich private Investoren mit bis zu 90 Millionen Euro an dem Fonds beteiligen. Die Stadt selbst will zehn Prozent der Fördersumme oder maximal zehn Millionen Euro einbringen.

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Das Geld soll vor allem dazu dienen, junge Unternehmen "entlang ihres Wachstumspfades" ausreichend zu finanzieren. Häufig fehle es Startups an Kapital, um eine Marktdurchdringung zu erzielen - neudeutsch Skalierung genannt. "In dieser Phase entscheidet sich, ob sich das Unternehmen langfristig erfolgreich am Markt behaupten kann", heißt es in dem Antrag. Während bestehende Förderprogramme diesen Bedarf nicht abdecken könnten, würde sich der freie Kapitalmarkt erst ab einem Volumen von fünf Millionen Euro engagieren. Diese "Förderlücke" solle durch den Hamburger Innovations-Wachstumsfonds geschlossen werden.

Darlehen oder direkte Investments

Das Dach des Fonds bildet die von der Stadt vor zwei Jahren gegründete Investitions- und Förderbank (IFB). Die Mittel sollten in Form von Darlehen oder direkten Investments vergeben werden, sagte der Bürgerschaftsabgeordnete Hansjörg Schmidt (SPD) auf Anfrage von Golem.de. Die Investoren könnten dabei von Zinszahlungen oder bei erfolgreichen Exits profitieren. Die Investments würden von einem noch zu bestimmenden Anlageausschuss vergeben, sagte Schmidt weiter. Wie dabei die Investoren beteiligt würden, werde im Laufe der weiteren Planung geklärt.

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xDSticker 14. Jan 2016

Ein "Start-Up" und ein normaler Betrieb unterscheiden sich in der absehbaren...


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