• IT-Karriere:
  • Services:

Streaming: Netflix will alle Proxies und Unblocker ausschalten

Netflix beteuert, in wenigen Wochen alle Nutzer von Proxy-Servern auszusperren. Für viele Filme und Serien verweigern die Hollywoodstudios Netflix die globalen Rechte.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix-Chef Reed Hastings auf der CES 2016
Netflix-Chef Reed Hastings auf der CES 2016 (Bild: Netflix)

Netflix muss offenbar auf Druck der Filmindustrie sein Vorgehen gegen Proxies und Unblockers verstärken. Das gab David Fullagar, Vice President Content Delivery Architecture bei Netflix, im Blog des Streaminganbieters bekannt. "Einige Mitglieder setzen Proxy-Server oder andere Mechanismen ein, um auf Titel zuzugreifen, die in ihrer Region eigentlich nicht verfügbar sind. Daher wird es in den nächsten Wochen auch mit Proxy-Servern und Mechanismen zur Umgehung von Zugriffsbeschränkungen nicht mehr möglich sein, auf Inhalte zuzugreifen, die in der eigenen Region nicht verfügbar sind."

Stellenmarkt
  1. Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser, Isernhagen
  2. NOVO Data Solutions GmbH & Co. KG, Bamberg

Besonders das US-Programm von Netflix ist im Ausland beliebt, weil dort bekannte Serien oft bis zu ein Jahr früher verfügbar sind.

Kaum globale Lizenzen

Für viele Serien und Filme aus Hollywood erhält Netflix immer noch nicht die globalen Rechte. "Es wird einige Zeit dauern, bis wir unser gesamtes Angebot zeigen können", sagte Firmenchef Reed Hastings bei Bekanntgabe der Ausweitung des Angebots auf 130 weitere Länder. Beispielsweise für Fox' Gotham, AMCs Breaking Bad und ABCs How to Get Away with Murder hat das Unternehmen globale Lizenzen. Daher setzt Netflix auf aufwendige Eigenproduktionen, die dann weltweit zeitgleich verfügbar sind.

Netflix führt den Kampf gegen Proxy-Server nur widerwillig. Bisher sind oft nicht einmal bekannte Proxy-Anbieter blockiert. Netflix Chief Product Officer Neil Hunt hatte in dieser Woche erklärt, die Firma habe keine "magische Lösung" für das VPN-Problem. Es werde immer ein Katz-und-Maus-Spiel bleiben.

Fullagar erklärte in dem Netflix-Blogbeitrag: "Wären all unsere Inhalte weltweit verfügbar, gäbe es für unsere Mitglieder keinen Grund, auf Proxy-Server oder andere Mechanismen zurückzugreifen, um unseren Systemen vorzutäuschen, dass sie sich in einem anderen Land befinden. Netflix macht diesbezüglich stetig Fortschritte; so zum Beispiel durch die globale Ausweitung des Netflix-Dienstes auf 190 Länder, die letzte Woche verkündet wurde. Dennoch haben wir noch einen weiten Weg vor uns."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 1.656,19€ (Bestpreis!)
  2. (aktuell u. a. WD Blue SN550 NVMe 1 TB für 112,10€, Crucial MX500 1TB SSD für 98,45€, Seagate...
  3. (u. a. Deal des Tages: Honor MagicBook 15 15,6 Zoll Full-HD-IPS Ryzen 5 für 548,53€, Asus ROG...
  4. (u. a. be quiet! Dark Rock Pro TR4 CPU-Kühler für 62,90€, be quiet! Dark Base Pro 900 rev.2 Big...

quineloe 27. Jan 2016

Dank unbezahlter Überstunden ist das in den meisten Jobs ohnehin der Fall.

tezmanian 19. Jan 2016

Ja, das darf ich genauso wie diejenigen die meinen ich solle Global mit meiner...

der_wahre_hannes 18. Jan 2016

Ich weiß nicht, wie's bei dir ist, aber meinen Fernseher kann ich einfach abschalten...

der_wahre_hannes 18. Jan 2016

Von Schwarzsehern erhalten die Studios aber überhaupt kein Geld. Warum sollten sie also...

robinx999 17. Jan 2016

Evtl. Denke ich Technisch, wobei es ja auch nicht nur die Gefahr der Klagen von Kunden...


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut das Makerphone zusammen (Zeitraffer)

Das Makerphone ist ein Handy zum Zusammenbauen. Kinder wie auch Erwachsene können so die Funktionsweise eines Mobiltelefons nachvollziehen.

Golem.de baut das Makerphone zusammen (Zeitraffer) Video aufrufen
    •  /