Apple: iPhone-Zulieferer erwarten schwaches erstes Halbjahr

Die iPhone-Zulieferer TSMC, Largan Precision und Samsung Electronics erwarten ein schwaches erstes Halbjahr 2016. Das berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) . Grund sei ein geringerer Absatz der aktuellen iPhone 6S und iPhone 6S Plus.
TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Co.) stellt Chips für das iPhone her. Wegen schwacher Nachfrage bei High-End-Smartphones werde der Umsatz im ersten Quartal 2016 um 11 Prozent zurückgehen, hatte das Unternehmen erklärt. Die Produktion für Apple macht 20 Prozent des Umsatzes von TSMC aus, berichtete Credit Suisse in einer Analyse.
Largan Precision, Hersteller von iPhone-Kameramodulen, erwartet ein "relativ schwaches" erstes Quartal. Von Catcher Technology kommen iPhone-Gehäuse, das Unternehmen prognostiziert einen stagnierenden Umsatz.
Samsung-Electronics-Chef Kwon Oh-Hyun hat in einer Neujahrsbotschaft an die Beschäftigten vor einem schwierigen Jahr gewarnt .
Apple reduziert seine Aufträge für die Produktion des iPhone 6S und iPhone 6S Plus um 30 Prozent. Das berichtete die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei unter Berufung auf mehrere Zulieferer von Komponenten für das Smartphone. Das Wall Street Journal berichtet aus Herstellerkreisen, dass die iPhone-Produzenten Foxconn und Pegatron bereits in den vergangenen beiden Monaten des vergangenen Jahres freie Produktionskapazität hatten. In diesem Zeitraum sind die Fabriken wegen des Weihnachtsgeschäfts üblicherweise komplett ausgelastet.
Die für Apple traditionell schwächere erste Jahreshälfte soll in diesem Jahr noch mehr belastet werden, hat das Wall Street Journal aus iPhone-Herstellerkreisen erfahren.
Am 28. September 2015 gab Apple bekannt, dass in drei Tagen über 13 Millionen iPhone 6S und iPhone 6S Plus verkauft würden, was ein neuer Rekord sei.



