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Streaming: Proxy-Sperrung bei Netflix mit Hollywood-Technologie

Die Hollywoodstudios haben Technologien entwickelt, die Netflix-Kunden daran hindern, das Programm aus anderen Ländern zu sehen. Doch in einigen Jahren solle das vorbei sein, sagte Netflix-Chef Reed Hastings.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Netflix-Chef Reed Hastings auf der CES 2016
Netflix-Chef Reed Hastings auf der CES 2016 (Bild: Steve Marcus/Reuters)

Netflix wird mit Technologien der Filmstudios sein Vorgehen gegen Proxies verstärken. Das kündigte Netflix-Chef Reed Hastings auf der Konferenz DLD in München im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur an. "Die Studios verlangen das. Sie haben dafür neue Technologien entwickelt, und wir wollten vorwarnen, dass das kommt."

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Das Streamingunternehmen hatte die Sperrungen in der vergangenen Woche angekündigt. Für viele Filme und Serien verweigern die Hollywoodstudios Netflix die globalen Rechte. Beispielsweise für Fox' Gotham, AMCs Breaking Bad und ABCs How to Get Away with Murder hat das Unternehmen globale Lizenzen. Daher setzt Netflix auf aufwendige Eigenproduktionen, die weltweit zeitgleich verfügbar sind.

Hastings sagte: "Unser Ziel ist, dass Netflix überall auf der Welt gleich aussieht." Bis es dazu komme, werde es noch fünf bis zehn Jahre dauern. "Bei neuen Sendungen sichern wir uns in der Regel gleich die weltweiten Rechte."

Ein paar Stunden die Woche genügen uns

Die nationalen Fernsehsender wolle Netflix nicht ablösen. Hastings betonte: "Wir sind eine Ergänzung. Die lokalen TV-Sender werden weiterhin regionale Inhalte anbieten. Wir können nicht französischer sein als etwa Canal+. Aber wir werden zum Beispiel besser darin sein, Sendungen aus den USA weltweit zu verbreiten. In Frankreich zeigen wir dann Animé aus Japan, Science-Fiction aus Brasilien, Sendungen aus Polen und Amerika. Aber nur eine französische Serie. Für lokale Sender bleibt also genug Platz. Wir müssen nicht den gesamten TV-Konsum auf uns ziehen. Uns reichen ein paar Stunden pro Woche, das genügt, damit die Leute zufrieden sind für zehn Euro im Monat."



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Kleba 19. Jan 2016

Also ich würde mich definitiv nicht als Hipster betrachten, aber ich kann persönlich...

Plany 19. Jan 2016

man soll also die Flat bezahlen aber den Service nicht benutzen, jedenfalls nicht so...

der_wahre_hannes 19. Jan 2016

Danke.

der_wahre_hannes 19. Jan 2016

Nicht unbedingt. Am "Back to the Future Day" haben wir natürlichi alle 3 Filme auf...

der_wahre_hannes 19. Jan 2016

Nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich. Ah, wieder mal dieses Beispiel. "Die...


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