Besitzer älterer Windenergieanlagen könnten bald ein Problem bekommen: Sie erhalten keine Förderung mehr. Das könnte sogar die Energiewende ins Wanken bringen.
Der Umweltverband BUND ist nicht gegen 5G, fordert aber niedrigere Grenzwerte wie in der Schweiz. Die Betreiber sollen sich zudem ein Netz teilen, um das Risiko zu minimieren. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz sieht noch Forschungsbedarf.
Ein Brennstoffzellenauto, das autonom fahren kann und eine große Reichweite hat: Der japanische Autohersteller Toyota und die japanische Raumfahrtagentur Jaxa entwickeln zusammen ein Fahrzeug, mit dem Astronauten in Zukunft den Mond erkunden sollen.
Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Ökostrom, Datenschutz und Transparenz: Das Startup Wetell möchte nachhaltige Mobilfunktarife anbieten. Das erste Crowdfunding-Ziel ist bereits erreicht. Aber das reicht noch nicht.
Bei der Konfiguration seines Model 3 gibt Tesla fiktive Einsparungen durch niedrigere Benzinkosten an. Die Wettbewerbszentrale sieht darin eine Irreführung von Interessenten.
Solarzellen auf der Karosserie, eine App zum Stromanbieten oder zur Autovermietung: Das Elektroauto Sion von Sono Motors hat einige Besonderheiten. Das Münchener Unternehmen hat das Design für das Serienmodell vorgestellt.
Mehrere große IT-Konzerne haben in jüngerer Zeit Partnerschaften mit der Ölindustrie aufgebaut und tragen damit aktiv zur Klimakatastrophe bei. Dabei geben sie sich gerne als besonders umweltfreundlich und verantwortungsbewusst.
Der Erdölkonzern Shell setzt sein Engagement im Bereich erneuerbare Energien fort. Nun kauft das Unternehmen einen Konkurrenten für Teslas Powerwalls aus dem Allgäu.
Sie stehen nicht in der Landschaft, sie schwimmen nicht im Meer - sie sollen fliegen: Alphabet hat ein neues Unternehmen aus Googles X-Labor ausgegründet. Makani Power soll fliegende Windturbinen vermarkten.
Alle reden von der Energiewende, Hamburg und Schleswig-Holstein sind schon deutlich weiter: Die beiden Bundesländer zeigen, wie die Gewinnung von Strom etwa aus Windkraft und die Speicherung in verschiedenen Medien aussehen kann.
Mit einem Schienennetz, das nur zu einem Drittel elektrifiziert ist, bietet Thüringen gute Voraussetzungen für Züge mit Brennstoffzellenantrieb. In zwei Jahren soll der von Alstom gebaute Coradia iLint auf der ersten Strecke in Thüringen fahren.
Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
Segel und Elektromaschine: Der Frachter Ceiba emittiert auf See weder bei Wind noch in der Flaute und auch im Hafen kein Kohlendioxid: Das Schiff ist unabhängig von jeglicher Energieversorgung von außen. Schon der Bau und auch später der Betrieb des Schiffes sollen nachhaltig sein.
Google will in Zukunft alle Rechenzentren zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen betreiben. Für zwei neue Rechenzentren werden im Südosten der USA gerade zwei Solarkraftwerke gebaut.
Tesla verhandelt mit der griechischen Regierung über die Einrichtung eigener Stromnetze auf einigen der vielen Inseln Griechenlands. Die Regierung hat schon einen Favoriten dafür.
CES 2019
Schule statt Feldarbeit: Das will ein koreanisches Startup für Kinder in Entwicklungsländern mit Solarenergie erreichen. Wir haben uns das auf der Messe preisgekrönte Projekt angesehen.
2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Wie viel Dreck Schiffe in die Luft blasen, bleibt den meisten Menschen verborgen, denn sie tun es auf hoher See. Fast 100 Jahre wurde deshalb nichts dagegen unternommen - doch die Zeiten ändern sich endlich.
Golem-Wochenrückblick Wir finden löchrige Wasserwerke im Internet. Die Befreiung der Meere von Plastik erleidet einen Rückschlag. Nachts versuchen wir, bei prasselndem Regen einzuschlafen.
Ein Team der University of New South Wales in Australien ist mit seinem solarbetriebenen Fahrzeug rund 4.100 km gefahren und hat dabei nur rund 3,25 kWh pro 100 km benötigt.
Das Einrammen von Windkraftfundamenten in den Meeresgrund ist teuer und laut. Das will das niederländische Unternehmen Fistuca mit einer revolutionären Alternative ändern.
Noch irgendwo einen alten Aston Martin in der Garage, der nicht mehr so recht läuft? Der britische Edelkarossenhersteller hat sich etwas einfallen, um die alten Fahrzeuge für die Verkehrswende vorzubereiten: Die alten Aston Martins werden zu Elektroautos.
Wetterbeobachtung, Kommunikation, Aufklärung: Die Boeing-Tochter Aurora Flight Sciences hat ein unbemanntes Flugzeug für Langzeiteinsätze gebaut. Dabei fliegt es sauber: Der Strom für die Propeller wird aus Sonnenlicht erzeugt.
Statt einer Blauen Plakette sollen automatische Videosysteme die Einhaltung von Dieselfahrverboten garantieren. Doch gegen die Pläne der Bundesregierung regt sich Kritik.
Wenn alles gutgeht, wird in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres das erste in den USA gebaute Passagierschiff mit einer Brennstoffzelle vom Stapel laufen. Es soll Touristen über die San Francisco Bay schippern.
Der Grünen-Obmann im Digitalausschuss des Bundestages, Dieter Janecek, will Elektroautos aus Umweltschutzgründen von Geschwindigkeitsbegrenzungen befreien. In Österreich ist das für 2019 geplant. Die Deutsche Polizeigewerkschaft ist strikt dagegen.
Benzin aus dem Container: In einem europäischen Projekt haben Forscher eine mobile Anlage entwickelt, um Treibstoff für Autos aus Holzabfällen zu erzeugen.
Umweltfreundlich werden Autos wohl nie sein. Doch der Schaden lässt sich begrenzen, wie neue Entwicklungen zeigen. Vom Antrieb über die Produktionsprozesse bis zum Anbauort der verbauten Ökorohstoffe durchleuchtet die Industrie mittlerweile die gesamte Kette.
Wohin mit den Akkus von Elektroautos, wenn sich diese nicht mehr zum Fahren eignen? Audi und Umicore haben eine Forschungskooperation für das Recycling der Stromspeicher geschlossen.
Tesla wird die Serienproduktion seiner Solardachziegel nicht mehr wie geplant in diesem Jahr starten. Nach Angaben von Firmenchef Elon Musk verschiebt sich das Vorhaben auf 2019.
Rohre, Kabel, Leiter: Kupfer ist vielseitig verwendbar und der Bedarf steigt ständig. Längst wird das Metall nicht mehr nur aus der Erde geholt, sondern auch aus Elektronikschrott recycelt. Wir haben uns beim Hamburger Unternehmen Aurubis angeschaut, wie das geht.
Der erste Test war erfolgreich: Das finnische Unternehmen Norsepower hat zwei weitere Schiffe mit Rotorsails ausgestattet. Der erste Neubau mit dem Windhilfsantrieb ist in Planung. Neue Regeln der Seeschifffahrtsorganisation könnten bewirken, dass künftig mehr Schiffe saubere Antriebe bekommen.
Update Vor allem mit Umtauschprämien sollen private Besitzer älterer Diesel zur Anschaffung sauberer Autos gelockt werden. Die Bundesregierung will hingegen Kommunen und Handwerker finanziell bei der Umrüstung unterstützen. Dennoch könnte es Fahrverbote geben.
In Frankreich gibt es eine, in den USA eine kleine, China will sie in großem Maße bauen: Straßen, die mit Solarmodulen ausgelegt sind. Die Kosten für den Bau solcher Solarstraßen sind hoch. Die Ausbeute steht dazu in keinem Verhältnis.
Für bessere Luftqualität sollen mehr Containerschiffe im Hamburger Hafen Landstrom verwenden. Eine Idee: Flüssiggas und ein Stromgenerator, beides in Containern untergebracht, werden zur Stromproduktion an Bord der Schiffe gehoben.
Elektra Two Solar ist ein Elektroflugzeug, das mit Solarstrom betrieben wird. Zusammen mit dem DLR hat Hersteller Elektra Solar zudem ein Steuersystem entwickelt, das es ermöglicht, das Flugzeug autonom zu betreiben.
Die Akkulaufzeit einer Drohne ist meist nicht sehr lang: einige Minute bis etwa eine halbe Stunde. Dem US-Militär ist das zu wenig. Es sucht nach einer Möglichkeit, die Akkus einer Drohne per Laser und Photovoltaikzellen vom Boden aus zu laden.
Sono Motors, der Hersteller des kleinen Elektroautos Sion, kann mittlerweile 7.000 Reservierungen verzeichnen. Das Probefahrtenkonzept wird ausgeweitet und auf die Niederlande ausgedehnt.
Die Rücknahme von elektronischen und elektrischen Geräten wird ausgeweitet. Betroffen sind nun auch Möbel und Kleidungsstücke mit entsprechenden Bauteilen.
Der Elektrotransporter der Deutschen Post kommt nicht aus den Negativschlagzeilen. Nun wurde angeblich auch Cadmium im Streetscooter entdeckt - in einem Ladeteil des Fahrzeugs. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass im Lenkgetriebe ein zu hoher Anteil an Blei vorhanden ist.
Das geht nur ohne nachzutanken: Das von Airbus gebaute unbemannte Solarflugzeug Zephyr hat einen neuen Rekord im Dauerfliegen aufgestellt. Die Drohne blieb knapp 26 Tage in der Luft - und brach dabei den Rekord seines Vorgängermodells.
Per Crowdfunding will Fairphone sich frisches Kapital verschaffen - die Unterstützer werden gleichzeitig Anteilseigner am Unternehmen. Das Finanzierungsziel hat das niederländische Unternehmen jetzt erreicht, die genutzte Funding-Plattform schätzt die Risiken aber durchaus als hoch ein.
Pumpspeicherkraftwerke sind ein anerkanntes Mittel, um elektrische Energie, etwa aus Wind- oder Solarkraftwerken, zu speichern. Aber warum ein neues Pumpspeicherkraftwerk bauen, wenn es doch schon ein großes Wasserkraftwerk gibt, das sich umfunktionieren und damit auch noch besser auslasten lässt?
Förderfähige Elektrofahrzeuge müssen unter 60.000 Euro netto kosten. Tesla hatte zeitweilig für diesen Preis kein Modell im Angebot. Dennoch haben Käufer des Model S teilweise die Umweltprämie bekommen - und müssen sie nun zurückzahlen. Tesla wehrt sich.
Mit einem energieautonomen Katamaran will ein Team um den französischen Profi-Segler Victorien Erussard sechs Jahre lang um die Welt fahren. Möglich machen soll das eine Antriebskombination aus Wasserstoff, Wind- und Solarenergie.