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Elektroauto: War es das, Tesla?

2017 hat Tesla mit dem Semi und dem neuen Roadster zwei neue Elektroautos vorgestellt und seine Fans begeistert. Doch die Markteinführung des sehnlich erwarteten Model 3 ging eher schief. Verzettelt sich Chef Elon Musk mit seinen anderen Projekten?

Eine Analyse von veröffentlicht am
Elon Musk auf der Bühne mit einem Tesla-Chassis
Elon Musk auf der Bühne mit einem Tesla-Chassis (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

2017 sollte das Schicksalsjahr werden für Tesla und für die Elektroautobranche, so wurde es von Tesla und den Medien gleichermaßen vollmundig vorhergesagt. Das Model 3, Teslas erstes erschwingliches Auto, sollte nicht nur endlich den wirtschaftlichen Durchbruch für das gehypte Unternehmen aus Kalifornien bringen, sondern für die ganze, gar nicht so neue Branche weltweit gleich mit. Beides ist jedoch ausgeblieben. Die traditionellen Hersteller holen auf, haben auf der Automobilausstellung in Frankfurt Prototypen vorgestellt und Produkteinführungen für die nähere und mittlere Zukunft angekündigt. Doch bei Tesla stockte die Produktion und die Unternehmenszahlen sinken. Grund zur Sorge?

In der ersten Jahreshälfte sah noch alles gut aus: 2016 war mit einem Bestellrekord zu Ende gegangen, das Produktionsziel für das letzte Quartal erreicht worden, wenn auch nicht alle Autos wie geplant ausgeliefert werden konnten. Im Januar kündigte Tesla einen Vertrag mit dem Aalener Unternehmen SHW, der ein Volumen von 100 Millionen Euro hatte. Dabei ging es darum, den Zeitplan für sein erstes erschwingliches Elektroauto zu sichern, das für 2017 angekündigt worden war. SHW habe "nötige Performance- und Qualitätsstandards leider nicht eingehalten", Tesla müsse da "rigoros vorgehen".

Im März suchte Tesla neue Investoren - und fand einen finanzkräftigen: Der chinesische Internetkonzern Tencent übernahm einen Anteil von fünf Prozent und zahlte dafür 1,78 Milliarden US-Dollar. Genug Geld, um in die Produktion von Model 3 einzusteigen.

Im April 2017 war die Tesla-Aktie mehr als 300 US-Dollar wert und der Elektroautohersteller der wertvollste Automobilkonzern der USA.

Die ersten Model 3 werden ausgeliefert

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Ende Juli übergab der stolze Chef mit großem Brimborium die ersten 3er-Teslas an die jubelnden Kunden. Dreißig Stück, zusammengebaut weitgehend in Handarbeit und nicht, wie der Chef immer gern ankündigt, von der Maschine, die die Maschine baut.

Die Maschine allerdings, da war Elon Musk sicher, würde anlaufen. Immerhin musste noch eine gute halbe Million Bestellungen vom Model 3 abgearbeitet werden. Geplant war, bis Ende des dritten Quartals 1.500 Fahrzeuge zu bauen, bis Ende des Jahres sollten 5.000 Autos in der Woche aus der Fabrik kommen. Dieses Modell ist Musk besonders wichtig.

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Das Model 3 verbrennt Geld 
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ingmar.boos 08. Jan 2018

Meiner Ansicht nach sind die Probleme, die alleine infrastrukturell durch Fahrzeuge mit E...

Phunny 06. Jan 2018

"Die Ideen von Musk sind teilweise schon 60 Jahre alt und lange vorgedacht." und keiner...

Lasse Bierstrom 02. Jan 2018

Genau, einfach klotzen statt kleckern! Immer diese Bedenkenträger, die Amis zeigen wie...

SanderK 02. Jan 2018

Eine gute Frage :-) Wobei die Antwort zu offensichtlich ist.

devarni 02. Jan 2018

Für einen Tesla in der heutigen Art, also ein Model S? Ja vielleicht. Aber bis dahin...


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