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World Solar Challenge: Regen in Australien verdirbt Solarrennern den Spaß

Regen und das Knattern von Generatoren: Beim Rennen World Solar Challenge in Australien herrschen in diesem Jahr untypische Bedingungen. Das Team aus Bochum belegte in seiner Klasse den zweiten Platz.

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Solarauto Blue Cruiser: Der Preis für das schönste Auto soll wieder nach Bochum.
Solarauto Blue Cruiser: Der Preis für das schönste Auto soll wieder nach Bochum. (Bild: Hochschule Bochum)

Mit dem Solarauto durch das australische Outback - das sollte eigentlich kein Problem sein. Doch, sagt Stefan Spychalski: "Wir haben schon schwere Stürme gehabt, viel Regen, oft bewölkten Himmel, also ganz untypisch." Spychalski ist Pressesprecher der Hochschule Bochum und nimmt an einem Solarautorennen quer durch Australien teil.

Inhalt:
  1. World Solar Challenge: Regen in Australien verdirbt Solarrennern den Spaß
  2. Akkus laden im Outback

Insgesamt 95 Teams sind zur World Solar Challenge nach Australien gereist. Sie treten in unterschiedlichen Klassen an: In der Challenger Class, in der das Aachener Team Sonnenwagen mitfährt, geht es darum, die 3.000 Kilometer von Darwin im Norden nach Adelaide im Süden so schnell wie möglich zurückzulegen. Für die Cruiser Class, in der auch das Bochumer Team Solar Car mit dem Thyssenkrupp Blue Cruiser antritt, ist die Ankunft in Adelaide nur die Voraussetzung, um in die Wertung zu kommen.

Die Niederländer haben das effizienteste Auto

Denn in dieser Wertung ist die Geschwindigkeit weniger wichtig. Hier zählen Parameter, die das Auto alltagstauglich machen: 80 Prozent der Wertung macht die Effizienz des Fahrzeuges aus, genauer die pro Personenkilometer benötigte Energie. Hier liegt das Team aus Eindhoven aus den Niederlanden vorn: Ihr Auto Stella Vie schaffte 270 Personenkilometer pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: Bei einem Tesla Model S sind es 29,4.

Zwar stehen am Samstag noch einige Wertungsprüfungen an. Doch der Sieg in der Cruise Class ist den Niederländern wohl nicht mehr zu nehmen - zumal die Prüfungen nur zu 20 Prozent zählen. Auch hier wird Alltagstauglichkeit gewertet, etwa die Zahl der Koffer, die in den Kofferraum passen. Außerdem werden Fahreigenschaften überprüft: Wie gut lässt sich mit dem Auto rückwärts einparken oder am Berg anfahren? Letzteres wird mit einem rohen Ei getestet: Das wird unter das Hinterrad des Autos gelegt. Es gilt anzufahren, ohne das Ei kaputtzumachen.

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Außerdem vergibt die Jury noch einen Preis für das Design des Autos. Den haben die Bochumer in den vergangenen World Solar Challenges gewonnen - und wollen ihn in diesem Jahr verteidigen. Die Chancen stehe gut: Der Blue Cruiser erinnert mit der langen Haube und dem Coupé-Heck an klassische Sportwagen wie den Jaguar E-Type.

In das Auto passen vier Personen. Haube und Dach sind mit Solarzellen ausgelegt, die den Strom für den Antrieb erzeugen. Oder zumindest sollen: In diesem Jahr seien die Bedingungen sehr schlecht gewesen, erzählt Spychalski im Gespräch mit Golem.de. "Ich mache das schon ein paar Jährchen länger, und dieses Jahr ist sehr untypisch. Die meisten Teams haben auch Probleme mit dem Wetter und kommen nicht rechtzeitig in Adelaide an."

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Akkus laden im Outback 
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nicoledos 16. Okt 2017

Wie Formel-Rennautos, die externe Anlasser benötigen. Das sind nun mal sehr spezielle...

Dwalinn 16. Okt 2017

Mich wunder es das man nicht auch die Seite genutzt hat um Solarzellen anzubauen, klar...


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