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Coradia iLint: Brennstoffzellenzug von Alstom soll in Brandenburg fahren

Schluss mit Diesel: Pendler aus dem Berliner Umland sollen künftig mit sauberen Zügen fahren. Die brandenburgische Eisenbahngesellschaft NEB will sie mit Brennstoffzellenzügen befördern.

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Brennstoffzellenzug Coradia iLint: Wasserstoff aus Windstrom
Brennstoffzellenzug Coradia iLint: Wasserstoff aus Windstrom (Bild: Alstom)

Eine sauberer Zug für Brandenburg: In der Peripherie von Berlin soll in Zukunft ein Zug mit Brennstoffzellenantrieb eingesetzt werden. Der Wasserstoff für den Antrieb soll mit Hilfe von Windstrom gewonnen werden.

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Die Eisenbahngesellschaft Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) erwägt, auf ihren Strecken in der Schorfheide nördlich von Berlin einen Brennstoffzellenzug einzusetzen. Viele Strecken in Brandenburg, auf denen Pendler nach Berlin fahren, sind nicht elektrifiziert. Dort verkehren zurzeit Züge mit Dieselantrieb.

NEB will Diesel- durch Brennstoffzellenzüge ersetzen

Diese möchte die NEB durch umweltfreundliche Fahrzeuge ersetzen - und zwar durch den Coradia iLint von Alstom. Es ist nach Angaben des französischen Schienenfahrzeugherstellers der erste Niederflur-Personenzug mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle.

Alstom hatte den Zug im vergangenen Jahr auf der Messe Innotrans in Berlin vorgestellt. Zum ersten Mal gefahren ist der Zug im März dieses Jahres auf der Alstom-Teststrecke in Salzgitter. Anfang 2018 will Alstom den Zug im Raum Bremen testen.

Enertrag liefert Öko-Wasserstoff

Das Problem bei Brennstoffzellen ist der Treibstoff: Die Erzeugung von Wasserstoff erfordert Energie, die meist nicht aus erneuerbaren Quellen stammt, damit also nicht umweltfreundlich ist. Das soll bei dem Projekt in Brandenburg anders sein: Den Wasserstoff soll Enertrag liefern. Das ist ein Energieversorger, der Strom aus Windkraft erzeugt.

Wenn Enertrag seinen Windstrom nicht in das Netz einspeist, wird dieser dafür genutzt, um per Elektrolyse Wasserstoff zu erzeugen. Der wird dann als Energieträger in Tanks gespeichert. Er soll als Treibstoff für die Brennstoffzelle eingesetzt werden.

Für das Projekt sollen Investitionen in Höhe von rund 35 Millionen Euro notwendig sein. Unter anderem muss Enertrags Hybridkraftwerk Prenzlau erweitert werden.

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OliverHaag 02. Nov 2017

Ich wage ich stark zu bezweifeln, dass eine Speichertechnologie, für deren Produktion...

lucaheise 01. Nov 2017

Okey. Hier, das wird aus dem Artikel leider nicht so erkenntlich, geht es nur um die...

Dwalinn 01. Nov 2017

Es gibt leute die denken ein Wasserstoffzug/Fahrzeug ist ständig kurz vor der Explosion.

Dwalinn 01. Nov 2017

Stimmt und in Brandenburg ist man in der Lage das relativ günstig zu machen. In den...


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