Abo
  • Services:

Max Bögl Wind: Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

Windkraft für Schwaben: In der Nähe von Stuttgart ist ein neues Windkraftwerk fertiggestellt worden. Einer der vier Türme ist der höchste der Welt.

Artikel veröffentlicht am ,
Windrad bei Gaildorf: Das Fundament ist ein Wasserspeicher.
Windrad bei Gaildorf: Das Fundament ist ein Wasserspeicher. (Bild: Max Bögl Wind)

Das größte Windrad der Welt steht in Deutschland: Das Unternehmen Max Bögl Wind hat in Gaildorf bei Stuttgart die nach eigenen Angaben höchste Windkraftanlage gebaut. Sie wird im kommenden Frühjahr in Betrieb genommen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Nürnberg
  2. infoteam Software AG, Bubenreuth,Dortmund

Die Gesamthöhe des Windrades beträgt 246,5 Meter. Der Turm selbst ist 178 Meter hoch. Er ist der höchste von vier Türmen, deren niedrigster 155 Meter misst. Vorteil der hohen Türme ist eine höhere Effizienz: Mit jedem Meter Nabenhöhe steigt laut Max Bögl Wind der jährliche Stromertrag um 0,5 bis 1 Prozent.

Die Anlage erzeugt über 10 Gigawattstunden im Jahr

Die vier Windräder sind jeweils mit einem 3,4-Megawatt-Generator von General Electric ausgestattet. Zusammen sollen sie im Jahr 10.500 Megawattstunden Strom erzeugen. Zum Vergleich: Ein Vier-Personen-Haushalt in Deutschland benötigt im Schnitt 4 Megawattstunden im Jahr.

Da Wind nicht immer gleichmäßig und bei Bedarf zur Verfügung steht, hat die Windkraftanlage in Gaildorf einen eigenen Speicher: Die Fundamente der Türme dienen als Wasserspeicher für ein Pumpspeicherkraftwerk - vom Unternehmen Wasserbatterie genannt.

Die Wasserbatterie ist ein Kurzzeitspeicher, der überschüssigen Strom aus dem Stromnetz aufnimmt, indem Wasser in höher gelegene Speicher gepumpt wird. Bei Bedarf speist die Wasserbatterie innerhalb von 30 Sekunden Strom ins Netz.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. für 147,99€ statt 259,94€
  2. und Vive Pro vorbestellbar
  3. bei Alternate.de
  4. 57,99€

pythoneer 07. Nov 2017

Für falsche Vermutungen anderer kann er aber nichts.

pythoneer 07. Nov 2017

Genau hier ist doch der Reibungspunkt in unsere Diskussion. Warten wir darauf, dass uns...

u-nik 06. Nov 2017

Wer lesen kann... ¯\_()_/¯ Mein Hirn ist hier von 4000 MWh ausgegangen wohlgleich...

der_wahre_hannes 06. Nov 2017

Hehe, ja das ist in der Tat verwirrend. Also EIGENTLICH(tm) ist Harburg die Stadt, die...

Dwalinn 06. Nov 2017

Lass mich raten, du bist über 40? Ich hatte mal vor einer weile einen interessanten...


Folgen Sie uns
       


Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo

Nintendo Labo soll mehr sein als eine neue Videospielmarke. Auf dem Anspiel-Event in Hamburg haben wir gebastelt, gespielt und die Funktionsweise von Karton-Klavier bis Robo-Rucksack erkundet.

Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    •  /