Model S: Tesla soll bei Elektroautoprämie geschummelt haben

Um die Elektroautoprämie zu erschleichen und innerhalb der Förderkriterien zu bleiben, hat Tesla offenbar ein Basismodell angeboten, das es so gar nicht gibt. Nun ist das Model S von der Förderliste gestrichen worden.

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Model S
Model S (Bild: Tesla)

Teslas Model S ist einem Medienbericht zufolge von der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge gestrichen worden. Das ergaben Recherchen von Auto Bild. Der US-Hersteller soll ein Basismodell angeboten haben, das es so gar nicht gibt, um die Elektroautoprämie zu erhalten.

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Förderfähige Elektrofahrzeuge müssen unter 60.000 Euro netto kosten. Schon ein Blick auf die Tesla-Homepage verrät jedoch, dass es dafür in Deutschland aktuell kein Modell des Unternehmens gibt. Die Fördergrenze bezieht sich stets auf das Basismodell.

Tesla scheint daher ein Basismodell des S 75D rechnerisch entsprechend günstig gemacht und die Differenz als Preis für die Sonderausstattung bezeichnet zu haben. Unter Sonderausstattung versteht Tesla die Rückfahrkamera, den Spurhalteassistenten und die Parksensoren. Das Paket soll angeblich 13.101 Euro brutto kosten. Ohne Sonderausstattung gibt es das Basismodell aber gar nicht.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat nach Veröffentlichung des Berichtes der Auto Bild das Model S von der Liste der förderfähigen Autos (PDF) gestrichen. Die Hälfte der Förderprämie zahlt das BAFA und damit der Steuerzahler, die andere Hälfte der insgesamt 4.000 Euro der Autohersteller. Ob die Autokäufer die Prämie nun zurückzahlen müssen, ist noch nicht bekannt.

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ArcherV 02. Dez 2017

Das Schild "eingeschränktes Halteverbot" ist natürlich gültig. AFAIK bezieht sich das...

ChMu 01. Dez 2017

Tesla liefert diese Basis Version ja aus. In dem einen Fall soll das angeblich nicht so...

ChMu 01. Dez 2017

420Euro im Monat fuer ein Haus? Oder an Miete? Wo? Irgendwo im Nordosten im Chemie...

ChMu 01. Dez 2017

Nein? https://www.teslarati.com/tesla-model-3-norway-germany-sighting/



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